6.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Am 13. Dezember: Podiumsdiskussion zum Thema Aufarbeitungskulturen in Ost- und Westdeutschland

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Am 13. Dezember 2019 findet von 18.00 bis 20.00 Uhr die letzte Veranstaltung des Jahres im Erich-Zeigner-Haus statt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Erinnerungspolitik hinter, vor und nach dem Eisernen Vorhang“ wird der Referent Dr. Harry Waibel zum Thema „Aufarbeitungskulturen in Ost- und Westdeutschland und die Frage des Neonazismus in DDR und BRD“ sprechen und dabei näher erläutern, wie die aus der Teilung Deutschlands hervorgegangenen Staaten jeweils erinnerungskulturell und politisch mit der Vergangenheit ihrer Gesellschaft umgingen.

    Dabei wird er außerdem herausarbeiten, welche Unterschiede sich folglich zwischen den jeweiligen Aufarbeitungskulturen von Ost- und Westdeutschland erkennen lassen. Im Anschluss an den Vortrag des Referenten können die Besucher*innen der Veranstaltung sich im Rahmen einer gemeinsamen Diskussion einbringen und gezielt Fragen zu dem Thema stellen.

    Der Referent des Abends, Dr. Harry Waibel, studierte Lehramt an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und an der Freien Universität Berlin, wo er sein Studium als Diplom-Pädagoge beendete. Der Historiker und Soziologe erforscht seit der Wende den Neonazismus in der DDR und wurde am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin promoviert. Seine Themenschwerpunkte sind Rechtsextremismus und Antisemitismus. 2014 erschien sein Buch „Der gescheiterte Anti-Faschismus der SED: Rassismus in der DDR“.

    Moderieren wird den Abend Caroline Müller, die seit 2017 als freie Mitarbeiterin und Mitglied des Vorstands für den Erich-Zeigner-Haus e.V. tätig ist.

    Mit dem Bevorstehen der Abschlussveranstaltung der diesjährigen Veranstaltungsreihe wirft der Geschäftsführer des Erich-Zeigner-Hauses, Henry Lewkowitz, auch einen Blick zurück und zieht ein Fazit: „Rückblickend war unsere Veranstaltungsreihe ein voller Erfolg – beginnend mit einem öffentlichen Zeitzeugengespräch, über viele Vorträge mit bundesweiten Referent*innen bis hin zur Abschlussveranstaltung konnten wir unterschiedliche Aspekte der politischen Dimension von Erinnerungskultur bearbeiten und vor großem Publikum deren Wichtigkeit für die Gegenwart und Zukunft darstellen.“

    Wir laden jede und jeden herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung ein.

    Der Eintritt ist wie immer frei.

    Unterstützt wird die Veranstaltung vom ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige