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Zwischen Gesundheit und Exzess: im „Trinkerpark“ mit glanz&krawall

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    Die Schaubühne Lindenfels präsentiert unter coranabedingten Hygiene- und Abstandsregeln die von ihr koproduzierte Traveling Medicine Show „Trinkerpark“ des Musiktheaterkollektivs glanz&krawall - open air am Felsenkeller Leipzig.

    Mit „Trinkerpark“ hat die Gruppe glanz&krawall eine Roadshow entwickelt, die das Improvisierte, Schnelle, Flüchtige, den Rock’n’Roll im Musiktheater feiert: „Schließlich ist doch die Welt der Musiker, Gaukler, Theaterleute (kurz: des fahrenden Volks) ein Biotop für Rausch, Exzess und Absturz. Hier lässt sich der Sonderstatus des Äthanols studieren, der auch in anderen Bereichen der Gesellschaft greift“, so glanz&krawall.

    Die Company weiter: „Wer (maßvoll) trinkt, gilt als normal. Wer hingegen abstinent lebt oder aber über die Maßen säuft, wird als nicht normal gebrandmarkt.“

    Aber wem nutzt eigentlich unsere gesellschaftlich tolerierte Abhängigkeit, und wie könnten wir die Droge nutzen, ohne völlig an ihr zugrunde zu gehen? glanz&krawall geht dieser Frage nach und lässt in „Trinkerpark“ René Rauschs Familie, einen verkrachtenTrupp mit tiefer Verbundenheit zum Rock’n’Roll, Zirkusleben und zur Quacksalberei, mit zwei schrottreifen Vans Halt vor Alkohol-Hotspots machen: „Rausch for Life“ heißt ihre Show in der Show, die stets zwischen Verklärung und Abschreckung der flüssigen Droge pendelt.

    Mit eigenen Nummern, Singalongs und einer Synthese aus Pop, Elektro und klassischem Gesang liefert René Rauschs Familie respektive glanz &krawall einen Abend im Geiste der Straßenmusik, der im Spagat zwischen Selbstzerstörung und Normerfüllung versucht, der Weltformel und der eigenen Leere im Innern einen großen Schluck näher zu kommen.

    glanz&krawall ist ein freies Musiktheaterkollektiv, das in seinen Arbeiten die Schutzmechanismen des Opern- und Theaterapparats zertrümmert. Die Gruppe sucht nach einem Musiktheater, das etwas über die Welt erzählt, in der wir leben und über jene, in der wir leben könnten. Im April 2017 feierte ihre Stückentwicklung „LA HAINE.

    Eine Hass-Revue“ Premiere an den Cammerspielen Leipzig. Die Inszenierung „CATCH3000“ entwickelte „glanz&krawall“ an der Neuköllner Oper Berlin und gastierte damit u.a. in der Schaubühne Lindenfels 2019.

    Mit: Stelina Apostolopoulou, Leonie Arnhold, Emilia Bartoschik, Madeleine Behrendt, Dennis Depta, Elmo, Mira Campo Jastrzębski, Ingolf Müller-Beck, Arne Nitzsche, Phil Nemeth, Franzi Penske, Isabell Reisinger, Marielle Sterra, Silvia Witte

    Eine Koproduktion von glanz&krawall mit dem Kleist Forum Frankfurt Oder, den Musiktheatertagen Wien und der Schaubühne Lindenfels.

    Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den Präventionsrat Berlin-Mitte. Die Vorstellungen in Leipzig werden ermöglicht durch eine Kooperation mit dem Felsenkeller.

    Tickets: 25 / 15 / 9 Euro – die Zuschauer wählen zwischen drei Preisoptionen und entscheiden selbst, wieviel sie zahlen möchten bzw. können.

    Fr, 3. und Sa, 4. Juli | jeweils 20.15 Uhr am Felsenkeller (Karl-Heine-Str. 32)
    Zugang durch den Biergarten | Einlass: 19.15 Uhr

    Montag, der 22. Juni 2020: Tödliche Unfälle überschatten den Tag

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