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Der Klang von Paris ist bei den 31. Leipziger Chopin-Tagen vom 21. bis 24. Oktober zu hören

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    Mit den 31. Leipziger Chopin Tagen unternimmt die Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft (NLChG) vom 21. bis 24. Oktober 2021 eine pianistische Reise nach Paris. Violetta Khachikyan eröffnet am Donnerstag, 19:30 Uhr im Polnischen Institut das Leipziger Klavierfestival. Einen Tag später konzertiert die Pariser Pianistin Hélène Tysman in der Hochschule für Musik und Theater (19:30 Uhr).

    Im Rahmen der Chopin-Tage findet bereits zum dritten Mal der deutschlandweit ausgeschriebene Clara Schumann-Wettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten statt. Pandemiebedingt wird dieser wie im vergangenen Jahr online ausgetragen.

    Im 19. Jahrhundert wuchs Paris, neben Leipzig, zu einer der wichtigsten Kulturmetropolen Europas und wurde zur Heimat vieler führender Instrumentalisten, Sänger und Komponisten. Werke von Fryderyk Chopin werden in den drei Festkonzerten mit weiteren französischen Klangfarben verbunden. Auf dem Programm stehen Werke von Camille Saint-Saëns, Maurice Ravel, Claude Debussy, Erik Satie und Francis Poulenc.

    Zudem erinnern die Organisatoren der Leipziger Chopin-Tage an den 200. Geburtstag der Sängerin, und Komponistin Pauline Viardot-García, die mit ihrem unfassbaren Stimmumfang und ihrer einzigartigen Repertoirevielfalt die europäische Kulturszene begeisterte. Außerdem sind Kompositionen von Astor Piazzolla zu hören, der vor 100 Jahren geboren wurde und nach seinen Studien in Paris den Tango zu einer unverwechselbaren Kunstform entwickelte.

    Den anspruchsvollen Kompositionen von Clara Schumann stellt sich der Nachwuchs beim Clara-Schumann-Wettbewerb für junge Pianistinnen und Pianisten. Insgesamt 19 Teilnehmer aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben ihre Programme per Video eingereicht. Die Wettbewerbsanforderungen umfassen ein Originalwerk von Clara Schumann bzw. anderer Komponistinnen ihrer Zeit sowie ein Werk von Fryderyk Chopin oder seiner Zeitgenossen.

    Die Jury besteht aus der Ur-Ururenkelin von Clara Schumann, Heike-Angela Moser (München), Sonia Achkar (HMDK Stuttgart), Katharina Treutler (Berlin, HMT Leipzig), Prof. Gudrun Franke, Alexander Meinel und Prof. Dietmar Nawroth (HMT Leipzig). Gemeinsam schauen sie sich die eingereichten Beiträge am Samstag im Saal des Polnischen Instituts am Markt 10 an.

    Bekanntgegeben werden die Preisträgerinnen und Preisträger am Sonntag aus dem Schumann-Haus auf facebook.com/NLChG. Die Förderung des Nachwuchses ist seit der Gründung der Neuen Leipziger Chopin Gesellschaft ein besonderes Anliegen. Deren 2. Vorsitzende, Prof. Gudrun Franke, organisierte bereits seit über 20 Jahren die Klavier- und Kammermusikwerkstatt für Schüler und Jugendliche.

    2019 initiierte sie den Clara Schumann-Wettbewerb und fand in dem Soroptimist Club Leipzig, dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig, der Europäischen Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur und dem Schumann-Haus verlässliche Förderer. Vergeben werden in den drei Altersgruppe jeweils drei Preise im Wert von insgesamt 2.250 Euro. Weiterhin stehen Förderpreise zur Verfügung.

    Ihren Abschluss finden die Leipziger Chopin-Tage am Sonntag, 24. Oktober, 18 Uhr, im Weißen Haus in Markkleeberg. Freuen dürfen sich die Gäste auf die Mezzosopranistin Marie-Luise Dreßen, die Sopranistin Melanie Eggert, den Geiger Leonard Toschev sowie die Pianistinnen und Pianisten Hyelee Kang, Babett, Florentine, Marie und Katrin Lehnert, Simon Haje und Alexander Meinel.

    Traditionell bildet der Galop marche für Klavier zu acht Händen von Albert Lavignac den Höhepunkt der Veranstaltung. Die 1992 gegründete Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft vereint vorrangig Leipziger Pianisten, Hochschuldozenten, Orchestermusiker und Sänger aus Mitteldeutschland. Zusammen konzertieren sie in den beiden überaus erfolgreichen Veranstaltungsreihen in Leipzig/Markkleeberg „Herfurthsche Hausmusik“ (bis 2015 „Westphalsche Hausmusik“) und „Weißes Haus exklusiv“.

    Zehn Konzerte mit insgesamt rund 60 Künstlern pro Jahr vereinen sich in der Hausmusik unter einem Schwerpunkt und garantieren damit eine interpretatorische Vielfalt. Der Konzertzyklus 2021 ist Chopin und Paris gewidmet.

    31. Leipziger Chopin-Tage, 21.–24. Oktober 2021

    Donnerstag, 21. Oktober, 19.30 Uhr, Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig, Markt 10 Eröffnungskonzert – KLAVIERABEND

    Violetta Khachikyan – Klavier
    Fryderyk Chopin: Ballade Nr. 2 op. 38 und Nr. 3 op. 47 | Bacarolle op. 60 | Fantasie op. 49 Saint-Saëns: Feuillet d’Album op. 169 | Mazurka Nr. 1 op. 21 | Les cloches du soir op. 85 | Valse Gaie op. 139
    Eintritt frei – 2G-Regelung

    Freitag, 22. Oktober, 19.30 Uhr, Kammermusiksaal, Hochschule für Musik und Theater Leipzig, Grassistr. 8

    KLAVIERABEND
    Hélène Tysman – Klavier
    Fryderyk Chopin: Ballade Nr. 1 op. 23 und Nr. 4 op. 52 | Nocturnes op. 9/3 und op. 15/1 Astor Piazzolla: Milonga des Angel, Oblivion, Libertango
    Eric Satie: Gymnopedie Nr. 1 | Gnossienne Nr. 1
    Claude Debussy: 3 Préludes
    Maurice Ravel: La Valse
    Eintritt frei – 3G-Regelung

    Samstag, 23. Oktober, Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig, Markt 10

    Leipziger CLARA SCHUMANN-WETTBEWERB für junge Pianistinnen und Pianisten
    Jury: Sonia Achkar (HMDK Stuttgart), Heike-Angela Moser (München), Gudrun Franke, Katherina Treutler, Alexander Meinel, Dietmar Nawroth (HMT Leipzig)
    Nicht öffentlich. PREISVERKÜNDUNG: Sonntag, facebook.com/NLChG

    Sonntag, 20. Oktober, 18 Uhr, Weißes Haus – Stadt Markkleeberg, Raschwitzer Str. 11 ABSCHLUSSKONZERT

    Melanie Eggert – Sopran | Marie-Luise Dreßen – Mezzosopran | Leonard Toschev – Violine | Hyelee Kang, Babett, Florentine, Marie und Katrin Lehnert, Simon Haje, Alexander Meinel – Klavier
    Fryderyk Chopin: Mazurkas op. 33 | Walzer op. 42 | Nocturne op. 48/1 | Polonaise op. 53 Francis Poulenc: Les Chemins de l’amour | Sonate für Violine und Klavier
    Pauline Viardot: Hai-luli! | Sérénade
    Camille Saint-Saëns: Arie aus Samson et Dalia: „Mon Coeur s’ouvre à ta voix“
    George Bizet: aus Carmen: Habanera, Seguidilla
    Albert Lavignac: Galop-Marche für Klavier zu acht Händen
    Tickets: 15/13 Euro, reservix.de – 3G-Regelung

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