Unternehmen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, wettbewerbsfähig und modern zu bleiben, kommen am Thema „Digitalisierung“ nur schwer vorbei. Vor allem im Mittelstand, unter anderem auch in Leipzig und Umgebung, zeigt sich immer wieder, dass sich ein entsprechender Wandel auf unterschiedlichen Ebenen vollzieht.

Die Region gilt als wirtschaftlich stabil und wird unter anderem von zahlreichen Familienunternehmen, dem Handwerk und einer Verbindung zur industriellen Produktion geprägt. Genau diese Kombination ist es, die im betrieblichen Alltag mit verschiedenen Herausforderungen verbunden ist. Viele interne Strukturen haben sich verändert, Prozesse wurden komplexer und IT-Landschaften dementsprechend umfangreicher.

Viele Unternehmen stehen zum Beispiel vor der Herausforderung, traditionelles Handwerk und moderne Unternehmensführung miteinander zu verbinden. Ein Detail, das in diesem Zusammenhang eine besonders wichtige Rolle spielt, sind moderne, integrierte Softwarelösungen. Die folgenden Abschnitte beschreiben, wie sich deren Vorteile optimal nutzen lassen.

Ein Überblick: Was ist für die Wirtschaft in Leipzig charakteristisch?

Als wirtschaftlich starke Region zeichnet sich Leipzig unter anderem durch zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen aus. Diese sind häufig inhabergeführt und seit mehreren Generationen am Markt vertreten. Zudem handelt es sich bei ihnen häufig um Betriebe, die sich auf besondere Nischen fokussiert haben. So unterschiedlich die verschiedenen Anbieter jedoch sind, haben sie auch einiges gemeinsam. Vielen ist die Nähe zum Kunden, eine überzeugende Qualität und vorausschauendes Denken wichtig.

Gleichzeitig werden die Verantwortlichen jedoch mit einem hohen Druck konfrontiert. Unter anderem sorgen die Globalisierung, die Anforderungen der Kunden, ein vorherrschender Fachkräftemangel und die zunehmende Digitalisierung dafür, dass es wichtig ist, skalierbar zu bleiben.

Gerade mit Hinblick auf die Erwartungen der jeweiligen Zielgruppe rund um schnelle Reaktionszeiten, transparente Prozesse und individuelle Lösungen zeigt sich immer wieder, dass es kaum möglich ist, sich der digitalen Unterstützung zu entziehen. Dementsprechend erklärt es sich von selbst, dass moderne Tools zunehmend auch in den mittelständischen Unternehmen in Leipzig und Umgebung in bestehende Prozesse integriert werden.

Wenn Handwerk und internationaler Anspruch aufeinandertreffen …

Traditionelles Handwerk und ein hoher internationaler Anspruch schließen sich sowohl in Leipzig als auch deutschlandweit nicht gegenseitig aus. Ein Unternehmen, das diese These untermauert, ist die Robers Leuchten GmbH & Co. KG. Die Firma wurde in den 1960er Jahren gegründet und hat sich seither auf hochwertige Leuchten und Schmiedearbeiten fokussiert.

Das Portfolio des Unternehmens umfasst unter anderem klassische Designs, aber auch moderne Beleuchtungslösungen und individuelle Sonderanfertigungen. Mit etwa 100 Mitarbeitern und Kunden auf der ganzen Welt wird Robers Leuchten regelmäßig mit komplexen Abläufen (von der ersten Kundenanfrage bis zur finalen Auslieferung) konfrontiert.

Früher war es noch üblich, viele Prozesse durch separate Systeme beziehungsweise manuelle Abläufe zu steuern. Das Problem: Das Risiko rund um doppelte Dateneingaben, fehlende Transparenz und einen erhöhten Abstimmungsaufwand zwischen den einzelnen Abteilungen war groß. Und genau an dieser Stelle setzt der moderne Digitalisierungsprozess an.

So integrierte Robers Leuchten moderne Software-Lösungen in seinen Betrieb

Zur Mitte der 2000er Jahre beschlossen die Verantwortlichen bei Robers Leuchten, die bestehenden, vergleichsweise isolierten Softwarelösungen durch ein integriertes System zu ersetzen. Ziel war es, alle Geschäftsprozesse auf einer zentralen Plattform abzubilden.

Hierbei entschied sich der Mittelständler für die Tools eines Mittelständlers. Genauer gesagt: für die Lösungen der TOPIX Business Software AG, die sich mit 60 Mitarbeitern zu einer festen Größe am Markt entwickelt hat.

Vor allem die modulare Struktur und die Möglichkeit, verschiedene Unternehmensbereiche miteinander zu verbinden, überzeugten. Nun war es nicht mehr nötig, einzelne Programme für unterschiedliche Aufgaben zu nutzen. Stattdessen entstand eine einheitliche Systemlandschaft, die dazu in der Lage war, fast alle Kernprozesse abzubilden.

Alle Informationen waren damit zentral verfügbar. Somit konnten auch die jeweils zuständigen Abteilungen besser und effizienter zusammenarbeiten.

Anbieter, die auf individuelle Lösungen anstatt auf standardisierte Prozesse setzen, stellen einen wichtigen Baustein für diese Entwicklung dar. Charakteristisch ist, dass sie sich oft gezielt auf die Bedürfnisse mittelständischer Unternehmen fokussieren und Lösungen bieten, die sich weitestgehend flexibel an unterschiedliche Branchen anpassen lassen.

Das Unternehmen TOPIX betreut in diesem Zusammenhang zahlreiche Kunden und bietet branchenunabhängige Lösungen. Seine Bandbreite reicht von klassischen Produktionsbetrieben über Agenturen bis hin zu Handelsunternehmen. Und genau diese Vielfalt ist es, die es ermöglicht, Erfahrungen aus unterschiedlichen Projekten in die Weiterentwicklung einer Software einfließen zu lassen.

Neue Lösungen und effiziente Prozesse

Am Beispiel von Robers Leuchten zeigt sich einmal mehr, dass integrierte Softwarelösungen dabei helfen können, Transparenz zu schaffen und die Effizienz zu steigern. Besonders praktisch: Daten müssen nicht mehr „einfach nur erfasst“ werden, sondern stehen allen relevanten Bereichen in Echtzeit zur Verfügung. Und genau das kann sich auf unterschiedlichen Ebenen auf den Arbeitsalltag auswirken. Besonders vorteilhaft ist es unter anderem, dass es möglich ist,…:

  • Angebote schneller zu erstellen
  • Aufträge effizienter abzuwickeln
  • Projekte genauer zu steuern.

Und aufgrund der Tatsache, dass manuelles Eingreifen nahezu entfällt, sinkt in der Regel auch die Fehleranfälligkeit der einzelnen Systeme.

Viele Nutzer wissen es zudem zu schätzen, dass Projekte mithilfe der passenden Software besser geplant werden können. Aufgrund einer zentralen Datenbasis ist es möglich, Ressourcen, wie zum Beispiel Personal oder Material, gezielt einzusetzen.

Hiervon profitieren unter anderem Unternehmen, die, wie am Beispiel von Robers Leuchten zu sehen, sowohl Serienprodukte als auch individuelle Sonderanfertigungen anbieten.

Auch wichtig: die Integration und Weiterbildung der Mitarbeiter

Es reicht nicht aus, sich ausschließlich auf technologische Details zu fokussieren, wenn es zum Beispiel darum geht, mithilfe der Digitalisierung am Ball zu bleiben. Wenn sich Strukturen und Systeme verändern, wirkt sich dies automatisch auf die Organisation und damit auch auf die Mitarbeiter aus.

Und genau deswegen ist es wichtig, sein Team frühzeitig zu involvieren, aktiv in Veränderungsprozesse einzubinden und durch gezielte Schulungen auf die neuen Systeme (und die hiermit verbundenen Arbeitsweisen) vorzubereiten. Nur wenn die Mitarbeiter die nötigen Kompetenzen aufbauen können und die Vorteile, die die Digitalisierung mit sich bringt, verstehen, lassen sich Veränderungen langfristig umsetzen.

Ein Detail, das hierbei besonders relevant wird, ist die Nutzerfreundlichkeit der eingesetzten Systeme. Denn: Eine intuitive Oberfläche erleichtert es, User einzuarbeiten, und leistet einen enormen Beitrag, um sicherzustellen, dass die digitalen Lösungen im Alltag akzeptiert werden.

Aber auch die Art der Zusammenarbeit verändert sich. Gespeicherte Informationen sind nicht mehr an einzelne Personen gebunden, sondern für alle zugänglich. Das bedeutet unter anderem, dass Entscheidungen schneller getroffen und Abstimmungsprozesse effizienter gestaltet werden können.

Umgekehrt gilt, dass Unternehmen, die die Digitalisierung nur als „technisches Projekt“ ansehen, ihr Potenzial häufig nicht vollständig ausschöpfen. Erst dann, wenn Prozesse, Menschen und Technologie zusammenspielen, entsteht die Art von Mehrwert, die das Unternehmen im Idealfall weiter nach vorn bringt.

Wie weit ist die Digitalisierung in der Region Leipzig fortgeschritten?

Zwischen den einzelnen Bundesländern in Deutschland existieren in Bezug auf das Thema Digitalisierung teilweise deutliche Unterschiede.

Und Robers Leuchten ist, bezogen auf den Einsatz digitaler Lösungen, kein Einzelfall. Mittlerweile gibt es auch viele Unternehmen in Leipzig, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Sie haben erste Schritte umgesetzt und arbeiten nun daran, ihre Prozesse weiter zu optimieren. Trends, die hierbei immer häufiger relevant werden, sind:

  • eine detaillierte Integration und die Abkehr von Insellösungen
  • der Einsatz flexibler und skalierbarer IT‑Infrastrukturen, zum Beispiel auf der Grundlage einer Cloud Nutzung
  • datenbasierte Entscheidungen
  • ein Fokus auf Benutzerfreundlichkeit.

Gleichzeitig ist es wichtig, nicht zu vergessen, dass auch Unternehmen in Leipzig und Umgebung weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert werden. Unter anderem gilt es, sich in einem Umfeld begrenzter Ressourcen und eines vorherrschenden Fachkräftemangels zu behaupten. Gleichzeitig steigt die Arbeitslosigkeit aktuell weiter. Vor allem kleinere Firmen haben häufig Schwierigkeiten damit, die nötigen Veränderungen zeitnah umzusetzen.

Fest steht, dass die Digitalisierung sich kontinuierlich weiterentwickelt und es ermöglicht, Tradition und moderne Vorgehensweisen miteinander zu verbinden. Auf diese Weise entstehen neue Möglichkeiten für den Mittelstand. Im Idealfall (und unter Nutzung der richtigen Tools) werden Prozesse effizienter, Entscheidungen fundierter und Unternehmen agiler.

Wer die Digitalisierung als Chance begreift und strategisch für sich nutzt, dürfte dementsprechend dazu in der Lage sein, seine Stärken langfristig auszubauen und gleichzeitig neues Wachstumspotenzial zu erschließen.

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