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Der Sommer 2026 geht seinem Ende entgegen. Jetzt steigen auch die großen Häuser wieder ein in ihr Programm. Im Opernhaus wird am Samstag, dem 5. September, der Start der Saison mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Führungen durch das Haus, Technikshows, Tanztrainings und zahlreiche weitere Angebote laden dazu ein, den Theaterbetrieb aus neuen Perspektiven kennenzulernen. Als musikalisches Finale des Tages gibt das Eröffnungskonzert 2026/27 einen Ausblick auf die kommende Saison.
Zu erleben sind bei diesem Konzert Auszüge aus Neuproduktionen und Wiederaufnahmen mit dem Gewandhausorchester unter Leitung von Generalmusikdirektor Ivan Repušić, Gästen wie Elbenita Kajtazi, Martin Muehle und Lucio Gallo, Mitgliedern des Ensembles sowie dem Opernchor.
Die erste Premiere der Spielzeit am 15. September gehört der Jungen Oper Leipzig: „Das hässliche Entlein“ erzählt das berühmte Märchen neu – im Venussaal der Musikalischen Komödie. Dafür hat Marko Drechsel, Klarinettist im Orchester der Musikalischen Komödie, eine frische Fassung für Streichquartett, Erzähler und Tänzerin geschaffen.
Die Geschichte darin: Kaum aus dem Ei geschlüpft, wird ein Entlein von allen gehänselt: Es sei ein sehr hässliches Entlein. Davon überzeugt, findet es nur noch wenig Freude und zieht in die weite Welt, bis es fast verloren scheint. Doch es wächst heran und entdeckt sich plötzlich neu.
Vor-Programm
Aber Programm gibt es sogar schon vorher. Tatsächlich geht es schon am Samstag, 29. August, los mit einer Hausführung im Opernhaus, eine schöne Gelegenheit, auch mal hinter die Kulissen zu schauen. Die Führung beginnt u 14 Uhr.
Und am Donnerstag, 3. September, gibt es im Konzertfoyer die Wiederaufnahme von „Hexe Hillary geht in die Oper“, ein Projekt der Jungen Oper. Beginn: 11:00 Uhr.
Und der Freitag, 4. September, bietet schon volles Programm.
10:00 Uhr „Die kleine Meerjungfrau“, in der Musikalischen Komödie.
11:00 Uhr „Hexe Hillary geht in die Oper“ im Konzertfoyer des Opernhauses
Und auch für den Kinder- und Jugendchor der Oper Leipzig steht bereits am 4. September ein Höhepunkt im Kalender an: In der Peterskirche findet mit „Zusammen! Leipzig – Madrid. Zwei Chöre. Ein Klang.“ Ein gemeinsames Konzert mit dem Kinderchor der Oper Madrid statt.
Wiederaufnahmen beliebter Inszenierungen
Mit der Wiederaufnahme von „Eurydike“ bietet sich dann ab dem 19. September erneut die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Leipziger Ballett in die Unterwelt hinabzusteigen und die Vorhölle als Flughafenterminal zu erleben. Das moderne Ballett des spanischen Choreographen Fran Díaz zur Musik polnischer Avantgardisten des 20. Jahrhunderts ließ vor der Sommerpause kaum jemanden unberührt.
Und vier Publikumslieblinge der Oper kehren zum Auftakt der Spielzeit auf den Spielplan zurück: Wagners „Der fliegende Holländer“ am 12. September, Mozarts „Die Zauberflöte“ am 13. September, Puccinis „Tosca“ am 20. September und Verdis „La Traviata“ am 25. September.
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