Mit der Leipziger Radnacht startet Leipzig am Freitag, dem 28. August, in das dreiwöchige Stadtradeln. Tausende Leipzigerinnen und Leipziger haben hier schon in den Vorjahren gemeinsam gezeigt: Klimaschutz beginnt auf den Alltagswegen. Los geht es am Freitag um 19:00 Uhr an der Sachsenbrücke. Für die Teilnahme am Stadtradeln ist lediglich eine kostenfreie Anmeldung unter www.stadtradeln.de erforderlich.

Gemeinsam mit Leipzigs Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke und Stadtradeln-Koordinator Matthias Uhlig vom Ökolöwe e. V. wird die Leipziger Radnacht eröffnet. Anschließend erobern erwartungsgemäß mehr als 5.000 große und kleine Leipzigerinnen und Leipziger die Straßen der Stadt mit dem Fahrrad.

Die rund elf Kilometer lange Strecke führt vom Clara-Zetkin-Park über die B2 in Leipzigs Süden, über den Innenstadtring und am Stadion vorbei zurück in den Park. Wo sonst Autos die Wege dominieren, zeigt die Radnacht, wie eine klimafreundliche und lebenswerte Fahrradstadt aussehen kann.

Die Statements zum Stadtradeln

„In den vergangenen Jahren hat Leipzig eindrucksvoll bewiesen, dass wir bei den gefahrenen Kilometern bundesweit eine Spitzenposition einnehmen“, sagt Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. „Dies bestätigt unseren Kurs, die Fahrradinfrastruktur weiter konsequent zu einem leistungsfähigen, interkommunalen Radwegenetz auszubauen. Wir tragen so nicht nur zur Erreichung der Klimaziele bei, sondern gestalten gemeinsam eine lebenswerte Stadt der Zukunft.“

Auftakt zum Stadtradeln 2022.
Auftakt zum Stadtradeln (2022). Foto: Gregor Wünsch

Erneut wird die Radnacht durch Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke eröffnet: „Die kleinen und großen Radlerinnen und Radler gehören fest ins Leipziger Stadtbild. Das Fahrrad ist in Leipzig weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – es ist ein wesentlicher Teil unserer urbanen Identität und Ausdruck einer lebendigen, modernen Kultur. Ich finde, darauf können wir stolz sein. Mit der Radnacht markieren wir jedes Jahr ein Hochfest dieser Fahrradkultur und malen zugleich eine Vision, wie eine fahrradfreundliche Stadt aussehen kann.”

Matthias Uhlig, Stadtradeln-Koordinator vom Ökolöwe e.V. ergänzt: „Klimaschutz beginnt auf unseren Alltagswegen. Jeder Weg, den wir mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurücklegen, vermeidet CO₂ und macht Leipzig lebenswerter. Das Stadtradeln zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viele Menschen bereit sind, für den Klimaschutz aufs Rad zu steigen. Doch damit noch mehr Menschen sicher mit dem Fahrrad unterwegs sein können, braucht Leipzig ein Radwegenetz, auf dem sich alle sicher fühlen – vom Schulkind bis zur Seniorin.”

Das Stadtradeln

Das Stadtradeln ist der weltweit größte Fahrradwettbewerb. Ziel ist es, möglichst viele Menschen dafür zu begeistern, Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Über 20.000 Leipzigerinnen und Leipziger radelten beim Stadtradeln 2025 mehr als 3,7 Millionen Kilometer und vermieden damit rund 618 Tonnen CO₂. Gleichzeitig liefern die freiwillig über die Stadtradeln-App anonym erfassten Fahrtdaten wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung des Leipziger Radwegenetzes. Auch in diesem Jahr zählt deshalb jeder Kilometer für den Klimaschutz.

Radnacht 2015. Foto: Ökolöwe
Foto: Ökolöwe

Das Stadtradeln ist ein Wettbewerb des Klima-Bündnis e. V. und wird gemeinsam vom Ökolöwe e.V. und dem Referat Nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz der Stadt Leipzig organisiert. Finanziell unterstützt wird es durch die Fachförderrichtlinie des Amtes für Umweltschutz.

Weitere Informationen gibt es auf www.leipzig.de/stadtradeln sowie auf www.oekoloewe.de/stadtradeln.

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So schön das mit den 11km im Pulk sein mag: wenn man zur fraglichen Zeit ahnungslos von auswärts kommend z.B. am Hauptbahnhof in die Straßenbahn steigt, gerät man ohne irgendeine Ankündigung der LVB in einen zudem nicht weiter spezifizieren Aufenthalt, z.B. am Neuen Rathaus, wie es mir letztes Jahr in einer 14 ging. Als es dann endlich weiterging, nach 25min, kam bald der nächste unangekündigte Halt mit weiteren 25min an der Marschnerstraße. Wenn es sich schon nicht vermeiden läßt, den ÖV zu behindern, dann sollten die Stadtradel-Veranstalter den LVB Instruktionen geben, wie lange es wo haken wird – und derlei dann auch in den Fahrzeugen ansagen lassen.

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