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Ökolöwe

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Eins der Plakatmotive des Ökolöwen zur Fassadenbegrünung. Motiv: Ökolöwe, Screenshot: LZ

Wenn Hitze die Stadt zum Kochen bringt: Ökolöwe macht mit Plakaten auf die Vorteile begrünter Fassaden aufmerksam

Im Stadtraum sollen sie hängen. Der Ökolöwe ruft regelrecht dazu auf, nach ihnen zu suchen. Denn dieser Tage wirbt der Leipziger Umweltverbund mit Plakaten im hoch erhitzten Leipziger Stadtraum für ein Thema, das unübersehbar bei Leipzigs Gebäudebesitzern immer noch keine wirkliche Rolle spielt: die Fassadenbegrünung. Neben Dachbegrünung und Baumpflanzung ist es eine der sinnvollsten Möglichkeiten, […]

Straßenbahn in der Goethestraße. Foto: Ralf Julke

Ökolöwe zum 365-Euro-Ticket: Die erste Stufe klingt durchaus bezahlbar

Natürlich ist ein 365-Euro-Ticket bezahlbar. Auch in Leipzig. Das bestätigt sogar eine Stellungnahme der Stadtverwaltung zu einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von SPD, Grünen und Linken im Leipziger Stadtrat. Auch wenn die Aussage des Verkehrs- und Tiefbauamts (VTA) natürlich zuerst sehr abwehrend klingt: Das wird ja noch mehr Geld kosten! Aber es ist bezahlbar, kontert […]

Die Käthe-Kollwitz-Straße während der Gleissanierung. Foto: Ralf Julke

Umbau der Käthe-Kollwitz-Straße: Ökolöwe fordert bessere Bedingungen für ÖPNV, Radfahrer und Fußgänger

Vom 4. April bis zum 16. Mai war die Käthe-Kollwitz-Straße gesperrt. Die Wasserwerke sanierten hier ihre Wasserleitungen, die Leipziger Verkehrsbetriebe ihre Gleise. Eigentlich beides Dinge, die in den geplanten Komplettumbau der Straße gehört hätten, der schon seit Jahren hätte passieren müssen. Nun wird er wohl 2025 / 2026 starten. Und dass die Käthe-Kollwitz-Straße dann eine […]

Aktion des Ökolöwen für das 365-Euro-Ticket. Foto: Ökolöwe

Ökolöwe erneuert Forderung: Nach dem 9-Euro-Ticket muss das 365-Euro-Ticket kommen

Bis 2021 diskutierte Leipzig emsig über die Einführung eines 365-Euro-Tickets bei den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) nach dem Wiener Modell. Ein ganzes Jahr mitfahren für 365 Euro – es wäre ein Traum. Ein Traum, der neue Nahrung bekam durch das jetzt vom Bund kurzfristig aufgelegte 9-Euro-Ticket, das auch in Leipzig starken Zulauf fand. Für den Leipziger […]

2013 fuhren umgeleitete S-Bahn-Züge über die "Waldbahn". Archivfoto: Ralf Julke

Option für eine S-Bahn zwischen Markkleeberg und Plagwitz: Ökolöwe fordert Erhalt der S-Bahn-Haltestelle an der Koburger Straße

Am 11. Mai veröffentlichte das Eisenbahnbundesamt die Planunterlagen für das „Planfeststellungsverfahren für das Bauvorhaben Ausbaustrecke Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig/Dresden Abschnitt Gaschwitz (e) – Böhlen (e), 5. Bauabschnitt (Waldbahn)“. Für den Leipziger Ökolöwen ein Vorgang, den er als „Rückbau der Waldbahn“ interpretiert. Auch wenn die Strecke nicht wirklich zurückgebaut wird. Dazu ist sie […]

Abrissarbeiten am Bürgerbahnhof Plagwitz. Foto: Ökolöwe

Abrissarbeiten ohne B-Plan: Ökolöwe fordert Baustopp auf dem Plagwitzer Bürgerbahnhof

Der Bebauungsplan „Bebauungsplan Nr. 380.1 Grüner Bahnhof Plagwitz, Nordteil“ ist bislang nur ausgelegt und zur Bürgerbeteiligung freigegeben, beschlossen ist er nicht. Also dürfte hier eigentlich auch noch nicht gebaut werden. Aber augenscheinlich zählt das für den Käufer des darin liegenden Gewerbegrundstücks nicht. Er hat schon mal mit dem Abriss begonnen. Anwohner meldeten das an die […]

Von Mountainbikern zerschundener Auwald. Foto: Ralf Julke

Ökolöwe ist entsetzt: Warum versuchen so viele Stadträte, das Motodrom dauerhaft im Auwald zu verankern?

Irgendwann muss auch eine Stadt wie Leipzig und muss ein Leipziger Stadtrat die eigenen Beschlüsse ernst nehmen. Auch die zum Artenschutz, zur Freiraumentwicklung und zum Erhalt des Auenwaldes. Aber stattdessen wird emsig herumgeeiert, wenn es um die Beibehaltung der Motocross-Strecke mitten im Auwald geht. Der Ökolöwe unterstützt jetzt die logische Position der Grünen-Fraktion. „Die Verwaltung […]

Waldkauz, gesichtet am Bürgerbahnhof Plagwitz. Foto: Nikolas Kammerer

Stellungnahme des BUND Leipzig zum B-Plan am Bürgerbahnhof Plagwitz: Neue Gewerbebauten haben hier nichts zu suchen

Während in vielen Teilen Leipzigs wichtige Grünoasen verschwinden, denken Leipzigs Planer am Bürgerbahnhof Plagwitz daran, hier wieder zu verdichten und mehr Gewerbe und Wohnen zu platzieren, wo sich die Bürger eigentlich Freiraum, Grün und Artenschutz wünschen. Vor zwei Monaten kritisierte der BUND Leipzig zum ersten Mal den Bebauungsplan Nr. 380.1 „Grüner Bahnhof Plagwitz – Nordteil, […]

Zeit für Radfahrstreifen: Martin-Luther-Ring. Foto: Ralf Julke

Nach OBM-Ankündigung für Radfahrstreifen vom Neuen Rathaus zur Runden Ecke: Ökolöwe gehen Radwege auf Dittrichring nicht weit genug

Die offizielle Mitteilung steht noch aus. Vorerst hat Oberbürgermeister Burkhard Jung erst im „Leipziger Gespräch“ der Stiftung der Leipziger Sparkasse am 17. Januar angekündigt, dass bis März Radfahrstreifen zwischen Gottsched- und Rudolphstraße und zwischen Lotterstraße und Dittrichring bis Runde Ecke aufgebracht werden sollen. Und das auch noch in für Leipzig neuem Grün. Eine Idee aus Berlin. „Das wird ein Aufstand“, sagte Jung im Gespräch.

Das Jahrtausendfeld. Foto: Ralf Julke

Leipzigs Masterplan Grün in der Kritik: Ökolöwe fordert eine Rote Liste bedrohter Freiräume

Die zweite Online-Beteiligung zum neuen Masterplan Grün der Stadt ist gerade zu Ende gegangen. Aber der Leipziger Ökolöwe hat ein ungutes Gefühl mit den Vorgaben des Masterplans. Denn da viele langjährige Brachen jetzt zugebaut werden, gehen auch viele wertvolle Biotope verloren. Der Ökolöwe fordert Oberbürgermeister Jung und den Stadtrat deshalb dazu auf, sofort eine Rote Liste zu erstellen, die wertvolle Freiräume vor dem drohenden Bauboom schützt.

Rettet den Auwald: Ökolöwe fordert die Renaturierung des Elsterbeckens in Leipzig

Eigentlich haben die drei Dürresommer 2018 bis 2020 klargemacht, dass Leipzig Abschied nehmen muss von seinen alten Plänen zur Gewässerregulierung, dass neue Kanäle schlicht kontraproduktiv sind und das Wasser wieder da fließen muss, wo es der Auwald braucht. Doch noch hält Leipzigs Umweltverwaltung an Dinosaurier-Projekten wie der Alten Elster und dem freigebaggerten Elsterbecken fest. Ein Thema, das jetzt der Ökolöwe aufgreift.

Begrünte Fassade in Leipzig. Foto: Ökolöwe

Ökolöwe freut sich auf Stadtratssitzung: Grünsatzung für Leipzig wird Verwaltungshandeln

Eigentlich ist alles geregelt. Sieben Punkte listete das Amt für Bauordnung und Denkmalpflege in seiner Stellungnahme zu einem Antrag der Linksfraktion auf, mit dem diese eine Grünsatzung für Leipzig gefordert hatte. Rechtlich betrachtet ein überflüssiger Antrag, weil doch schon lauter Gesetze und Paragrafen existieren, die Flora und Fauna in der Stadt schützen. Dumm nur, dass kaum einer dieser Paragrafen in Leipzig konsequent zur Anwendung kommt.

Stadträtin Franziska Riekewald (Linke). Foto: Michel Freitag

Der Stadtrat tagte: Leipzig bekommt mehr Radwege und braucht mehr Personal + Video

Es war schon im ersten Schritt ein kleiner Erfolg für den Ökolöwen, als die Verwaltung eine positive Stellungnahme zu dessen Petition zu mehr Pop-up-Radwegen schrieb. Statt zehn zusätzlicher Radwege pro Jahr freilich würde die Stadt nur sechs schaffen. Und zwar die aus der Sofortmaßnahmenliste, die der Stadtrat schon beschlossen hat. Es gab dann freilich doch noch einen Änderungsantrag von Stadträt/-innen von Linken, Grünen und SPD, den Franziska Riekewald (Linke) einbrachte und der am Mittwoch, 13. Oktober, zur Abstimmung kam.

Pop-up-Radweg in Berlin. Foto: Ökolöwe

Ökolöwe bleibt bei seiner Forderung: Zehn zusätzliche Radwege für Leipzig jedes Jahr

Wer mit dem Rad durch Leipzig fährt, merkt es überall im Netz, dass hier seit Jahren viel zu wenig passiert ist und der Ausbau eines belastbaren HauptnetzRad zwischenzeitlich regelrecht zum Stocken kam, während die Stadt sich mit immer mehr (geparkten) Autos füllte. Sodass Leipzig eigentlich immer noch da steht, wo es 2010 auch war: Es hat kein durchgehend befahrbares HauptnetzRad. Und was das Verkehrsdezernat jetzt vor hat, ist dem Leipziger Ökolöwen zu wenig.

Erst abseits der Karl-Tauchnitz-Straße (hier am Rennbahnweg) gibt es Tempo 30. Foto: Ralf Julke

Ökolöwe zum Lärmaktionsplan: 77 Prozent der Maßnahmen von 2013 wurden (noch) nicht umgesetzt

Papier ist geduldig. Geduldiger als Menschen, die jahrelang unter Lärm leiden. Am 6. Juli hat das Leipziger Umweltdezernat den Entwurf zum neuen Aktionsplan, der den von 2013 ablösen soll, zur Bürgerbeteiligung freigegeben. Dabei bleibt er in Teilen sogar hinter dem von 2013 zurück. Und das Erschreckende ist: Genau wie im Radverkehrsentwicklungsplan wurden auch im LAP nur ein Viertel der Maßnahmen umgesetzt. Logisch, dass der Ökolöwe eine ziemlich deutliche Stellungnahme schreibt.

Könnte künftig zum S-Bahn-Haltepunkt werden: Bahnhof Markranstädt. Foto: LZ

Freude beim Ökolöwen: Der Weg ist frei für die S6 nach Merseburg

Champagnerkorken ließ man am 25. Juni beim Ökolöwen zwar nicht knallen. Aber die Freude war groß, als die Sächsische Staatsregierung jene Projekte bekannt gab, über die sich der Freistaat mit dem Bund im Rahmen der im Kohleausstieg geplanten Bundesmaßnahmen zum Strukturwandel geeinigt hatte. Denn darunter war auch die bislang fehlende S-Bahn-Verbindung von Leipzig nach Merseburg.

Visualisierung: Könnte so die Zukunft des südlichen Auwaldes aussehen? Freihandskizze einer Vision. Grafik: Ökolöwe

Ökolöwe zum südlichen Ratsholzdeich: Weg mit dem Deich!

Der östliche Deichweg am Elsterflutbett zwischen Schleußiger Weg und Brückenstraße ist zurzeit gesperrt. Zwar vermutet der Leipziger Ökolöwe hier einen Streit zwischen Stadt und Land um Zuständigkeiten. Aber nach Auskunft der Stadt gehören Deich und Weg nach wie vor der Landestalsperrenverwaltung. Und die wäre auch der Adressat für die jüngste Forderung des Ökolöwen: „Weg mit dem Deich!"

Am 3. Juni wieder: Großer Aktionstag für Pop-up-Radwege in Leipzig zum Weltfahrradtag

Irgendwie geht das alles in Leipzig gemächlicher zu. Weltweit schaffen Städte im Eiltempo mehr Platz für Radfahrer/-innen mit sogenannten Pop-up-Radwegen. Ganze Quartiere ändern sich, weil Stellplätze für Autos durch Radwege ersetzt werden. Nur Leipzig tat sich im ganzen Corona-Jahr weiterhin schwer, die Gelegenheit zu nutzen, mehr Platz für Radfahrer/-innen zu schaffen. Am Donnerstag, 3. Juni, ist Weltfahrradtag. Zeit für einen weiteren Aktionstag.

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