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Montag, der 2. November 2020: Mehr als 2.000 neue Infektionen in Sachsen

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    Das sächsische Sozialministerium hat im Vergleich zum Freitag mehr als 2.000 neue Infektionsfälle gezählt. Ganz Sachsen ist mittlerweile ein „Risikogebiet“. Auch Leipzig hat die Inzidenz von 50 überschritten. Gegen die seit heute geltende Corona-Schutzverordnung möchte die AfD klagen. Außerdem: Die „Querdenken“-Demo am Samstag wirft bereits große Schatten voraus. Die L-IZ fasst zusammen, was am Montag, den 2. November 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

    Es sind erschreckende Zahlen, die man seit Wochen jeden Montag zu sehen bekommt, wenn man die Corona-Seite des Sozialministeriums besucht. Mehr als 2.000 neue Infektionen wurden in Sachsen gezählt. Wie immer montags bezieht sich der Vergleich auf den vergangenen Freitag und umfasst also einen Zeitraum von drei Tagen. Am Montag vor einer Woche waren es knapp 1.500 neue Fälle; eine Woche davor etwas mehr als 800.

    Mittlerweile ist auch Leipzig mit einer Inzidenz von knapp 60 ein „Risikogebiet“. In der Mehrheit der sächsischen Landkreise und Kreisfreien Städte liegt die Inzidenz über 100. In Bautzen und im Erzgebirge ist sogar die 200er-Marke gerissen.

    Seit heute gilt auch die neue Coronaschutzverordnung in Sachsen. Wer heute Nachmittag in Leipzig mit Bussen und Straßenbahnen unterwegs war und dicht gedrängt zwischen anderen Menschen stand, wird sich möglicherweise die Frage stellen, ob diese Schutzverordnung wirklich an den richtigen Schrauben dreht.

    AfD will gegen Coronaschutzverordnung klagen

    Die AfD hat heute angekündigt, gegen die neue Schutzverordnung klagen zu wollen. Die Partei drängt auf Mitbestimmung des Landtags und zieht auch einige Bestimmungen in Zweifel. Dass die AfD wenig Verständnis für die neuen Maßnahmen aufbringt, ist keine Überraschung. Am vergangenen Wochenende waren zahlreiche AfD-Politiker/-innen bei einer verschwörungsideologischen Demonstration von Corona-Verharmloser/-innen in Dresden dabei.

    In Leipzig war auch heute noch nicht so ganz in allen Details klar, was sich durch die neue Rechtsverordnung ändert. Die Stadt hat deshalb darauf hingewiesen, dass auch der innere Bereich des Wildparks ab sofort geschlossen bleibt. Immerhin bleiben die Bibliotheken für Ausleihe und Rückgabe von Medien geöffnet. In den städtischen Einrichtungen müssen Besucher/-innen ihren Aufenthalt auf 20 Minuten beschränken.

    Worüber die L-IZ heute berichtet hat: über die „Querdenken“-Großkundgebung am kommenden Samstag, die zahlreiche Fragen zu Übernachtungen, Geschäftsreisen und Sicherheit aufwirft, und über eine Behelfsbrücke zwischen Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg, die auch im Sinne des Ökolöwen wäre.

    Querdenker – Alles, außer Hochdeutsch: Corona-Absteige gesucht, Ringmarsch adé + Update

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