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Thema

Coronakrise

10-Punkte-„Plan“ ist Ansammlung von Selbstverständlichkeiten ohne Perspektive und Strategie

Zur heutigen Vorstellung eines gemeinsamen 10-Punkte-Papiers von Bayerns und Sachsens Ministerpräsidenten, Markus Söder (CSU) und Michael Kretschmer (CDU), erklärt der sächsische FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst: „Was die Ministerpräsidenten heute vorgelegt haben, enttäuscht auf ganzer Linie. Es handelt sich zuallererst um ein Sammelsurium von Selbstverständlichkeiten.“

Ein Oberstufenberater erzählt aus der Praxis: Man plant sein Wochenende nach dem Ministerium

Tobias Wellmann ist Oberstufenberater am Freien Gymnasium Borsdorf. Er ist dafür zuständig, den Schülern der 11. und 12. Klasse ihren Weg zum Abitur organisatorisch zu ebnen. Die unzähligen Verwaltungsaufgaben, die dies mitbringt, haben sich seit Corona enorm erhöht. Zahlreiche neue Regelungen erschweren Wellmann die Arbeit. Im Interview mit der Leipziger Zeitung erläutert der 37-Jährige, warum die Informationsweitergabe des Ministeriums zurzeit eine Farce ist, worin die Unterschiedlichkeit des diesjährigen Abiturs bestehen wird und warum er sein Wochenende zurzeit mehr als sonst nach dem Ministerium planen muss.

Schule in Corona-Zeiten – Bündnisgrüne: Es gibt Wege, Bildung und Teilhabe ohne volle Klassen zu ermöglichen

Zur Perspektive für den weiteren Schulbetrieb angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens erklärt Christin Melcher, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag: „Meinem Eindruck nach wurden und werden noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft, Schule sicherer zu machen.“

Bundesweite Kinoaktion: „Kino leuchtet“ auch im Cineplex Leipzig

Unter dem Titel „Kino leuchtet. Für Dich.“ gehen am Sonntag, 28.02.21 um 19:00 Uhr bundesweit in allen Kinos, außen und innen, die Lichter an. Auch im Leipziger Westen: „Wir beteiligen uns an dieser Aktion, um zu zeigen, dass wir sehnsüchtig auf unsere Zuschauer warten und bestens vorbereitet sind, unsere Projektoren wieder einzuschalten.“, so Theaterleiter Georg Wehrstedt.

Freitag, der 26. Februar 2021: Öffnungsperspektive für Wirtschaft und Razzien in Ostdeutschland

Sachsens Wirtschaftsministerium hat ein Konzept präsentiert, dass Öffnungen von Geschäften und Kultureinrichtungen zum Ziel hat. Wer die Einrichtungen betreten möchte, muss geimpft sein oder einen negativen Schnelltest vorweisen. Außerdem: Die Polizei hat in Ostdeutschland eine Großrazzia gegen Neonazis durchgeführt. Die LZ fasst zusammen, was am Freitag, dem 26. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Minister Dulig stellt Wirtschaftsministerkonferenz seine Ideen für Öffnungen vor

Seit Beginn der Corona-Krise vor einem Jahr arbeitet die gesamte Staatsregierung daran, die Auswirkungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie für alle Bereiche des Lebens so gering wie möglich zu halten. Für eine Öffnungsstrategie für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft wurde bisher vor allem auf sinkende Inzidenzwerte gesetzt.

November- und Dezemberhilfen des Bundes: 276 Millionen Euro für Antragsteller aus Sachsen

Die Unternehmen und Selbstständigen aus Sachsen, die vom „Lockdown light“ im November und Dezember 2020 betroffen waren, haben bis heute Abschläge und vollständige Auszahlungen in Höhe von 276 Millionen Euro erhalten. Davon entfallen rund 139 Millionen Euro auf die „Novemberhilfe“ und rund 137 Millionen Euro auf die „Dezemberhilfe“.

Luise Neuhaus-Wartenberg: Schulschließung im Vogtland ist schmerzlich, aber notwendig

Aufgrund steigender Infektionszahlen schließt der Vogtlandkreis ab dem 1. März die Kitas und Grundschulen wieder – nach zwei Wochen. Dazu erklärt Luise Neuhaus-Wartenberg, Sprecherin für Bildungspolitik der Linksfraktion im Sächsischen Landtag: „Dieser Schritt ist schmerzlich für viele Familien, aber er ist leider notwendig – zumal wir noch nicht wissen, die stark die auch im Vogtland grassierenden Mutationen das Infektionsgeschehen anheizen und welche Rolle gerade Schulen dabei spielen.“

Erhöhte Inzidenz: Nordsachsen hebt Lockerungen wieder auf

Ab Sonnabend (27.02.21) gelten im Landkreis Nordsachsen wieder nächtliche Ausgangssperre und 15-Kilometer-Bewegungsradius. Da der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner an fünf Tagen in Folge überschritten wurde, muss heute (26.02.21) gemäß sächsischer Corona-Schutzverordnung die Allgemeinverfügung vom 15. Februar 2021 wieder aufgehoben werden. Somit ist die Verordnung des Freistaats tags darauf erneut vollumfänglich in Kraft.

Donnerstag, der 25. Februar 2021: Erneut Razzia bei Leipziger Polizei und Impfportal für Lehrpersonal freigeschaltet

Nachdem im Sommer 2020 das sogenannte Fahrradgate bei der Leipziger Polizei aufgedeckt wurde, durchsuchten Ermittler/-innen diese Woche erneut eine Dienststelle und mehrere Wohnungen von Beamten. Für Polizist/-innen und Lehrpersonal wurde derweil das Impfportal freigeschaltet. Außerdem: das Sozialministerium Sachsen unterstützt das Vorhaben der Dehoga zu Gastronomie-Öffnungen und die EU sorgt ohne Deutschland für mehr Steuertransparenz bei Konzernen. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 25. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Herbst MdB (FDP): Kretschmers „Click & Meet“ ist nur ein Placebo für echte Öffnungsschritte im Einzelhandel

Sachsens Ministerpräsident, Michael Kretschmer (CDU), hat Medienberichten zufolge gestern Abend in Aussicht gestellt, dass ab 8. März in Sachsen ein „Click & Meet“-Prinzip im Einzelhandel eingeführt werden soll, bei dem Kunden vorab Termine für einen Einkauf vor Ort vereinbaren.

Erstes Leipziger Faltblatt: Zahlen und Grafiken zur Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie beschäftigt auch Leipzigs Statistiker/-innen. Am Dienstag, 23. Februar, haben sie erstmals ein eigenes Faltblatt zu ausgewählten Corona-Zahlen vorgelegt. Selbst die 13 Monate seit Januar 2020 bieten schon genug Stoff, um erhellende Grafiken zu zeichnen.

Mittwoch, der 24. Februar 2021: Feinstaub-Alarm in Leipzig, Temperaturrekord und Kretschmer stellt „Click & Meet“ in Aussicht

Die gemeldeten Neuinfektionen sind für Leipzig und Sachsen so hoch wie seit Wochen nicht mehr. Aufgrund der langsam stagnierenden beziehungsweise steigenden Zahlen in einigen Regionen macht die Landesregierung keine Hoffnung auf große Lockerungen. Ein „Click & Meet“-Prinzip für Geschäfte soll aber kommen. Außerdem hat Leipzig den Feinstaub-Appell aktiviert und einen Temperaturrekord zu verzeichnen. Die LZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 24. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Dienstag, der 23. Februar 2021: Corona und kein Ende, neue Details zum Polizeieinsatz auf der Eisenbahnstraße und aufkeimender Frühling in Leipzig

Das Virus gibt nicht so leicht auf. Nach wochenlanger Entspannung könnten die Infektionszahlen auch in Sachsen wieder in die andere Richtung ausschlagen. Außerdem: Nach dem gestrigen Polizeieinsatz auf der Eisenbahnstraße wurden neue Details öffentlich und der Frühling scheint seine Vorboten auszusenden. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, 23. Februar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Nach Impf-Razzia: Stadträte wollen Halles OB Wiegand Dienstgeschäfte verbieten – Leipziger Stadtspitze nicht geimpft

Diese Razzia bleibt im Gedächtnis. Am Montag, 22. Februar 2021, durchsuchten Ermittler im Auftrag der Staatsanwaltschaft Halle die Diensträume von Oberbürgermeister Bernd Wiegand. Der Vorwurf: Veruntreuende Unterschlagung von Corona-Impfstoffen. Der parteilose Politiker war vorzeitig am 17. Januar geimpft worden, ohne der höchsten Priorisierungsgruppe angehört zu haben. In Leipzig wurden bisher keine Mitglieder der Stadtspitze geimpft.

Rico Gebhardt: Sachsens Impfprobleme grenzen inzwischen an Staatsversagen

Rico Gebhardt, Vorsitzender der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, erklärt zum Impf- und Pandemiemanagement der Staatsregierung: „Herdenimmunität ist unser einziger Ausweg. Seit vielen Monaten ist klar, dass Impfstoffe kommen werden, die dann so schnell und effizient wie möglich verabreicht werden müssen.“

Sachsens Regierung muss Verantwortung übernehmen

Politische Verantwortung zu übernehmen, statt davor zu kneifen, ist das, wofür Parlamente und Regierungen gewählt werden. Auch die sächsische Landesregierung schuldet ihren Bürgern noch immer eine Öffnungsperspektive.

Stufenweise mehr Operationen und Eingriffe

Sinkende Inzidenzwerte in Sachsen ermöglichen den Krankenhäusern eine stufenweise Ausweitung der zuletzt auf Notfälle und die Behandlung von COVID-19-Patienten reduzierten Leistungen. Setzt sich der aktuelle Trend der Corona-Neuinfektionen fort, können ab 1. März 2021 wieder planbare Operationen und Eingriffe durchgeführt werden. Darauf verständigten sich die 17 im Cluster Leipzig organisierten Krankenhäuser.

DAK meldet bei psychischen Erkrankungen Höchststand im Corona-Jahr

Das Corona-Jahr mit seinen Lockdowns, dem ewigen Zuhausebleiben und den vielen „sozialen Distanzierungen“ hat heftige psychische Folgen mit sich gebracht. Noch nie gab es wegen psychischer Erkrankungen so viele Ausfalltage im Job wie im Corona-Jahr 2020., bilanziert nun die DAK. Sie erreichten mit rund 265 Fehltagen je 100 Versicherte einen neuen Höchststand. Im Vergleich zu 2010 bedeutet dies eine Zunahme um 56 Prozent.

November- und Dezemberhilfen des Bundes: 245 Millionen Euro für Antragsteller aus Sachsen

Seit dem 12. Januar zahlt die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) – die Novemberhilfen im Auftrag des Bundes vollständig aus. Die Antragsteller aus Sachsen, die vom „Lockdown light“ im November betroffen waren, haben bis heute Abschläge und vollständige Auszahlungen in Höhe von rund 127 Millionen Euro erhalten. Fast 84 Prozent aller bislang 16.539 eingegangenen Anträge sind abschließend bearbeitet worden.

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