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Unterricht für angehende Mediziner wieder teilweise digital

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    Als Beitrag zu einer weiteren Kontaktreduzierung und Bremsung der aktuell auch in Leipzig exponentiellen Infektionsentwicklung werden am Universitätsklinikum Leipzig seit dem 29. November Präsenzformate im Medizinstudium ausgesetzt. Das betrifft Lehrveranstaltungen in Räumen des Klinikums wie den „Unterricht am Krankenbett“. Gleichzeitig sind auch wieder viele Medizinstudierende unterstützend in Bereichen des Klinikums bei der Pandemiebewältigung im Einsatz.

    Zur Sicherung der Funktionsfähigkeit des durch die Pandemiebewältigung stark geforderten Universitätsklinikums wird seit dem 29. November in Abstimmung mit der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig sowie den Studierendenvertretern der Unterricht im Rahmen des Medizinstudiums in Räumen des UKL ausgesetzt. Das betrifft klinische Seminare ebenso wie den „Unterricht am Krankenbett“.

    Fortgesetzt werden der praktische Unterricht in der Zahnmedizin sowie die Ausbildung der Studierenden, die sich derzeit im praktischen Jahr befinden und in dieser Zeit in den Kliniken des UKL direkt im Klinikalltag eingesetzt und unterwiesen werden.

    „Es ist uns sehr wichtig, einen Beitrag zur Pandemieeindämmung zu leisten und gleichzeitig auch die seit nunmehr 20 Monaten eingeschränkte Ausbildung künftiger Mediziner fortsetzen zu können,“ sagt Prof. Florian Lordick, Studiendekan der Medizinischen Fakultät. „Der Arztberuf kann nur im direkten Kontakt mit den Patienten erlernt werden, daher setzen wir alles daran, hier unter Wahrnehmung unserer Verantwortung praktisches Lernen, soweit es noch geht, zu ermöglichen.“

    Dazu werden Lehrveranstaltungen jetzt wieder als Online-Angebote stattfinden. Teilweise finden innovative Lösungen Einsatz wie Live-Übertragung von den Stationen, die einen realistischen Einblick in den Klinikbetrieb und in spezielle Krankheitsbilder und deren Diagnose und Behandlung ermöglichen.

    „Wir planen aber auch für den entfallenden ‚Unterricht am Krankenbett‘ Ersatzlösungen anzubieten, sobald dies möglich ist“, so Prof. Lordick. Denkbar seien hier beispielsweise Tagesfamulaturen nach Abklingen der Pandemie im Frühjahr. Die aktuellen Unterbrechungen der Präsenzformate im UKL gelten zunächst bis Jahresende.

    „In den kommenden Wochen kommen viele Medizinstudierende auch direkt in der Pandemiebewältigung im Klinikum zum Einsatz“, so Lordick. Das sei auch deshalb möglich, weil die Impfquote unter den Medizinstudierenden sehr hoch ist, beispielsweise seien 98 Prozent des 1. und 2. Studienjahrs vollständig geimpft und damit geschützt. Bereits jetzt unterstützen Studierende unter anderem in der Corona-Testambulanz, auf Stationen oder in der internen Impfambulanz.

    Lordick: „Wir sind begeistert von diesem großen Einsatz und auch von dem Verständnis, dass für die leider notwendigen Einschränkungen des Studienablaufs entgegengebracht wird.“

    Medizinstudierende, die ebenfalls im Klinikum unterstützen möchten, können sich melden bei: lars.fischer@uniklinik-leipzig.de oder Tel. 0341-97 14134.

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