Lockerungen ab morgen

Die sächsische Landesregierung hat eine neue Corona-Schutzverordnung beschlossen. Demnach gelten ab morgen, 4. März, bis 19. März weitreichende Lockerungen. Es sind nun keinerlei Schließungen mehr geplant. Die Kontakterfassung gilt nur noch im Gesundheits- und Sozialwesen und bei Veranstaltungen entfällt am Platz die Maskenpflicht. Es müssen aber weiterhin FFP2-Masken in öffentlich zugänglichen Innenräumen von Einrichtungen oder Läden getragen werden.

Bei Eheschließungen und Beerdigungen sowie in Solarien und bei Außensportanlagen ist kein Nachweis mehr nötig. Für Restaurants, Bars, Cafés und sonstige Gastronomiebetrieben entfallen die eingeschränkten Öffnungszeiten komplett und es ist ein 3G-Nachweis nötig.

Auch für körpernahe Dienstleistungen, Messen, Saunen und Bäder gilt die 3G-Regelung. Mit der 2G+-Regelung dürfen nun auch wieder Clubs öffnen und Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmer/-innen stattfinden.

Impfstellen schließen, Reiserückkehr erleichtert

Die sächsische Landesregierung will die Kapazitäten für Corona-Schutzimpfungen wegen der gesunkenen Nachfrage zurückfahren. Ab April oder Mai soll es nur noch 29 staatliche Impfstellen geben (derzeit sind es 64). Damit werde die maximale Tageskapazität von 20.000 Impfungen etwa halbiert, so Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).

Für Reiserückkehrer gelten seit heute einfachere Corona-Regeln bei der Einreise nach Deutschland. Vorerst stehen keine Länder mehr auf der Liste der Hochrisikogebiete – bis gestern waren es noch rund 60. Damit entfällt unter anderem eine Quarantäne.

Offenbar neue Gesprächsrunde zwischen Ukraine und Russland

Wie die Tagesschau berichtet, soll eine ukrainische Delegation nach Angaben eines Beraters von Präsident Wolodymyr Selenskyj mit einem Helikopter auf dem Weg zu neuen Verhandlungen mit Russland. Kiew will einem Delegationsteilnehmer zufolge über humanitäre Korridore reden. Danach erst sollen andere Themen besprochen werden.

Derweil berichtet das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, dass weniger als eine Woche nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine bereits mehr als eine Million Menschen geflohen sind. Und die Bundesregierung will die Ukraine erneut mit Waffen beliefern, so die Tagesschau weiter. Unklar ist, ob es sich um Flugabwehrraketen aus NVA-Beständen handelt, wie das Wirtschaftsministerium angibt.

Russland und Belarus nun doch von Paralympics ausgeschlossen

Nur einen Tag nach seiner umstrittenen Entscheidung hat das Internationale Paralympische Komitee Russland und Belarus nun doch von den Paralympics ausgeschlossen. Die Paralympics sollen am morgigen Freitag beginnen. Mehrere Verbände, Teams und Athlet/-innen hätten mit einem Boykott der Spiele gedroht, was die „Durchführbarkeit der Paralympischen Winterspiele“ gefährdet hätte, so das Komitee.

Worüber die LZ berichtet hat: Im Auwald-Prozess hat der Angeklagte Revision gegen die lebenslange Haft eingelegt. In Leipzig entsteht außerdem ein neues Wohnquartier: Quarterback Immobilien startet jetzt die Bauarbeiten im geplanten „Krystallpalast-Areal“. Derweil begann ein neuer Wettbewerb für das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig mit 36 Bewerbern.

Ralf Julke analysierte den Leipziger Arbeitsmarkt im Februar. Demnach startete die Frühjahrsbelebung  etwas früher als gewöhnlich. Außerdem setzte er sich mit dem Buch „Verschattete Freiheit“ von Gottfried Böhme auseinander: Eine beherzte Streitschrift für die wirkliche Freiheit in unseren Köpfen.

Was außerdem wichtig war: Im Colditzer Forst südlich von Leipzig hat sich erstmals ein Wolfspaar angesiedelt. Das neue Wolfsterritorium in Sachsen wird unter dem Namen „Colditzer Forst“ geführt, wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) heute mitteilte.

Am frühen Nachmittag soll es zudem in Connewitz zu einer polizeilichen Durchsuchung bei einem Gemüseladen gekommen sein.

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