Nachhaltigkeit in der Modebranche – wie ist die Entwicklung?

Um die 95 Kleidungsstücke hat jeder Deutsche im Durchschnitt in seinem Kleiderschrank. Die Mehrheit davon tragen wir so gut wie nie. Während uns die Modehersteller und Kleidungsgeschäfte weiterhin mit niedrigen Preisen und Sale-Aktionen zum Kaufen animieren möchten, achten die Menschen mittlerweile vermehrt auf ihren Konsum. Der Bevölkerung wird zunehmend bewusst, dass ein günstiger Ladenpreis oft einen hohen Preis für die Umwelt und diejenigen, die die Mode herstellen, bedeutet. Der Trend geht hin zur Nachhaltigkeit und einem bewussteren Umgang mit dem eigenen Besitz.

Sichtbare Erfolge und neue Tendenzen

Siegel für mehr Transparenz

Was haben wir über die letzten Jahre hinweg erreicht und woran erkennen wir, dass tatsächlich positive Veränderungen bezüglich nachhaltiger Mode passieren?

Der Recycling-Aspekt fließt zum Beispiel schon einige Jahre bei zahlreichen Modemarken mit ein. Viele der Unternehmen vernachlässigen jedoch weiterhin das Problem des übermäßigen Konsums, produzieren weitestgehend Massenware und setzen auf Quantität statt Qualität.

Zugleich lässt sich die Bemühung erkennen, dass mehr Unternehmen danach streben, eine Zertifizierung durch anerkannte Nachhaltigkeitssiegel zu erlangen. Den erhöhten Zulauf bestätigen die treibenden Kräfte hinter allgemein bekannten Siegeln wie beispielsweise „GOTS“, „Cradle-to-Cradle“ oder „OEKO-TEX Made in Green“. Die Hersteller wollen sichtbar machen, dass nachhaltige Konzeptideen wie die der Kreislaufwirtschaft in die Strategien und Prozesse miteinfließen. Sie sind darum bemüht, diese dem Kunden zu übermitteln und näher zu bringen. Auch Oeko-Tex macht anhand der hundertprozentigen Steigerung der vergebenen Siegel im letzten Jahr fest, dass soziale und ökologische Werte mehr und mehr Anklang in der Gesellschaft finden.

Ein Umschwung in den Köpfen der Bevölkerung

Das Umdenken der Bevölkerung ist langsam, aber sicher zu spüren. Viele interessieren sich dafür, wie sie etwas besser machen und die Umwelt schützen können.

Selbst wenn die staatlichen Regulierungen noch fehlen, kann das Individuum bereits ein Zeichen setzen. Denn sinkt die Nachfrage, wird auch die Produktion gemindert. Und genau das scheinen die Menschen zu begreifen. Dass Sie es selbst in der Hand haben, an einem positiven Wandel in der Welt mitzuwirken.

Der Schlüssel ist es, sein eigenes Denken und Handeln zu hinterfragen. Das viele dies bereits tun, beweist eine Umfrage von yougov.de: Die Bereitschaft der Menschen, ihr Geld in Produkte zu investieren, die einen Mehrwert für Umwelt und Arbeitnehmer in der Modeindustrie bieten, wächst.

Veränderung beginnt bei Ihnen selbst

Doch wie können Sie zunächst selbst dazu beitragen, ein Stück mehr Nachhaltigkeit in diese Welt zu bringen?

Statt in einen regelmäßigen Kaufrausch zu verfallen, sollten Sie sich zuerst einmal auf seinen Kleiderschrank zurückbesinnen. Oft hilft es bereits, alle Kleidungsstücke auf einen Haufen zu legen, um sich vor Augen zu halten, wie viele Kleider Sie eigentlich besitzen. An diesem Punkt wird den meisten bewusst, wie viele Stücke sich durch etliche Shopping-Touren in der Stadt oder im Online-Shop anhäufen und wie viel Sie von dem Berg an Kleidern eigentlich nie tragen.

Löst ein neues Kleidungsstück beim Anprobieren keinen absoluten Wow-Effekt oder Freude aus, sollten Sie die Kaufentscheidung lieber noch einmal überdenken. Alternativ zu Neuanschaffungen lohnt sich ein Abstecher in Secondhand-Läden oder Tausch- und Verkaufsbörsen wie Kleiderkreisel und ebay Kleinanzeigen.

Wenn es dann doch ein neues Kleidungsstück werden soll, ist es sinnvoll, auf nachhaltige, zertifizierte Textilsiegel zu achten. Hierbei gilt es, sich schlau zu machen, welche Label wirklich auf eine nachhaltige und schadstofffreie Herstellung achten sowie faire Arbeitsbedingungen promoten.

Neue Konzepte und Herausforderungen

Neue Hoffnung wird in den Ansatz der Kreislaufwirtschaft gesetzt. Die Grundprinzipien des Konzepts stellen sich wie folgt dar:

  1. Die Umweltbelastung soll minimiert werden, indem bereits das Ursprungsmaterial von überaus guter Qualität ist und dementsprechend eine lange Haltbarkeit verspricht
  2. Beim Einsatz von Rohstoffen wird darauf geachtet, dass sie erneuerbar sind
  3. Es gilt, stets innovative Recyclingtechnologien in den Herstellungsprozess miteinzubringen, um von Anfang sicher zu stellen, dass die Kleidung nachhaltig und langlebig produziert wird

Doch was in der Theorie bereits Form angenommen hat, muss erst noch umgesetzt werden. Aber wie schaffen wir das und welche Herausforderungen stehen uns noch bevor?

Wenn Staat, Unternehmen und Verbraucher gemeinsam arbeiten, würden wir den Umschwung auf komplette und konsequente Nachhaltigkeit schaffen. Letztendlich muss das gesamte System der Fashion-Branche hinterfragt und neu strukturiert werden. Das bedeutet vor allem, dass unbedingt innovative Technologien hervorgebracht werden müssen, die den Massenmarkt bedienen können. Eine Option, an der momentan getüftelt wird, ist zum Beispiel chemisches Recyceln, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre den Markt revolutionieren könnte. Zudem fließen Investitionen in Start-ups und Projekte, die an Ersatz für nicht nachhaltige Stoffe wie Baumwolle oder Polyester forschen.

Auch wenn der Staat in Zukunft gezwungenermaßen Regulierungen vornimmt, an die sich die Unternehmen gesetzlich halten müssen, scheitert die Umsetzung momentan trotzdem immer noch an den nicht gegebenen technischen Voraussetzungen. Den Herstellern und Händlern ist bewusst, dass Nachhaltigkeit nicht nur Trend ist. Es handelt sich um ein Projekt, dass höchst notwendig ist und uns alle angeht. Immer mehr Dokumentationen und Berichte klären die Verbraucher über die Konsequenzen ihres Konsumverhaltens auf. Und die Message scheint Früchte zu tragen.

Es ist ein deutlicher Umschwung im Denken der Bevölkerung zu erkennen. Wenn die Unternehmen nun mehr und mehr gewillt sind, Engagement zu zeigen und zu investieren, sind wir auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am gewünschten Ziel. Es liegt an uns, den Prozess so gut es geht zu beschleunigen und unser Ideenreichtum sowie harte Arbeit in die Forschung für mehr Nachhaltigkeit zu stecken. Je schneller wir die Technologiebarriere überwinden und im Kollektiv zusammenwirken, desto eher könnte es das Erreichen der mehr als nötigen Kehrtwende bedeuten.


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