Von Ulrich Wockelmann: Größe zeigt sich z.B. im sachlichen Umgang mit Kritik. Schwäche auch. Was sich die Bundesagentur für Arbeit derzeit mit der langjährigen, kompetenten, aber unbequem kritischen Jobcentermitarbeiterin Inge Hannemann vom Jobcenter Hamburg Altona leistet, ist wohl bisher beispiellos. mehr…
Von Dr. Leonhard Kasek; Ökologe: Kaum ist das Hochwasser vorbei beginnt die kleinkarierte Rauferei um Mittel für die Beseitigung der Schäden und um besseren Schutz. Auf diese Weise wird das nächste Hochwasser vorbereitet. Hochwasserschutz für Leipzig findet vor allem flußaufwärts statt. Vom Hochwasser darf möglichst wenig in Leipzig ankommen. Wir müssen also mit den Gemeinden reden, die flussaufwärts liegen. mehr…
Von Jörg Müller: Ich kam vor ca. einer Stunde aus dem Kieswerk Hirschfeld/ Kleinpösna. Da liegen jetzt mehrere Hundert Tonnen Kies, fein abgefüllt in Sandsäcken für das Hochwassergebiet in Leipzig. Es waren nach mir immer noch Helfer damit beschäftigt, diese Säcke (zumindest teilweise) per Hand quer durch das Kieswerk zu schleppen - weil sie am ersteren Lagerplatz mittlerweile störten. Es handelte sich um einen Haufen von schätzungsweise 50 Tonnen. mehr…
Von Kai Guleikoff: "Erst wenn es knirscht und kracht, werden Gedanken sich gemacht!" Diese alte Redensart trifft wieder einmal zu. Das Hochwasserkonzept für Sachsen muß überarbeitet werden - aber nicht erst, wenn der Bürger bis zum Hals im Wasser steht. Deutschland (und damit auch Sachsen) kann offensichtlich nicht seine starke regionale Mini- und Mikro-Bürokratie unter einen Hut bringen. Jeder wurstelt vor sich und hält das vor dem Nachbarn geheim. mehr…