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Thema

* Leserclub *

Intendantin Winnie Karnofka im Interview: Visionen und Herausforderungen am Theater der Jungen Welt

Während die Sonne draußen scheint und die Proben für die ersten analogen Theaterstücke an der frischen Luft laufen, erscheint auf dem Bildschirm das strahlende Gesicht von Winnie Karnofka. Man merkt der Dramaturgin die Vorfreude auf die kommende Spielzeit an. Seit letztem Jahr ist Karnofka die Intendantin am Theater der Jungen Welt (TDJW) in Leipzig. Wie sie ihr erstes Jahr überstanden hat und wovon sie am TDJW träumt, verrät die gebürtige Thüringerin im Interview mit der Leipziger Zeitung (LZ). *

Vertrauen schaffen

Man hört es ja allerorten – es braucht Vertrauen. In Entscheidungen der Politik, in das „Establishment“, in die Führer der Nationen – ja in den nächsten Tag, der ein besserer sein soll als der aktuelle. Nachdem die Aufklärung uns die Gewissheit auf ein Leben nach dem Tod so rüde genommen hat, sucht sich die Sehnsucht nach Verantwortlichen stets neue Haltegriffe im „die da Oben“, wo einst nur einer saß und Himmelherrgottnochmal zuständig war.

Rodig reflektiert: Kaiserschnitt

Beseelt durch wohlverdienten Urlaub in den Tiefen des Thüringer Waldes reflektiert ihr Kolumnist über die großen Fragen: Was esse ich heute Abend? Warum sind Thüringer Rostbratwürste so lang? Wer hat das Gras weggeraucht? Befriedigende Antworten kann ihr Kolumnist nur mit Mühe finden. Darum stürze ich mich lieber auf eine solche Frage, die zwar an Relevanz den vorgenannten nur gleichsam mühevoll das Wasser reichen kann, aber womöglich höhere Erfolgschancen auf eine Beantwortung vorweist: Wie geht’s eigentlich dem deutschen Kaiser?

Provenienzforschung am Naturkundemuseum: Wie Eduard Friedrich Poeppig den südamerikanischen Kontinent nach Europa brachte

Eduard Friedrich Poeppig, der „sächsische Humboldt“, lebte von 1798 bis 1868. Ihm hat das Leipziger Naturkundemuseum (NKM) viele seiner 300.000 Ausstellungsstücke zu verdanken. Der Naturforscher bereiste im 19. Jahrhundert vor allem den südamerikanischen Kontinent, um von dort Pflanzen und Tiere nach Europa zu schicken.

Zwischen Betonblöcken und Hakenkreuzen: Yasemin Said über ihr Stadtteilprojekt „Perspectives“ in Grünau

Als ich mit Yasemin Said durch Grünau laufe, erzählt mir die Leipzigerin, dass sie als kleines Kind immer in den Sommerferien zu ihrer Großmutter hierhergekommen ist. Damals habe der Stadtteil auf sie wie ein Urlaubsort gewirkt. Doch mit den Jahren und ihrer politischen Arbeit kam die Einsicht, dass auch Grünau nicht frei von Problemen ist. Gerade Grünau nicht. Deshalb hat sie im April 2020 das Projekt „Perspectives“ auf die Beine gestellt. Sie und ihr kleines Team sind Teil des „Heizhauses“, einer Skatehalle nahe dem Allee-Center.

Wie konnte es so weit kommen? Strategiepapier über antidemokratische Strukturen in Chemnitz veröffentlicht

Es ist Montag, der 27. August 2018, in Chemnitz. Am Karl-Marx-Monument haben sich tausende Menschen versammelt. Einige heben ihre Arme zum Hitlergruß, andere schreien betrunken: „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ Die erschreckenden Bilder werden in Zeitungen rund um die Welt abgedruckt.

Zwischen Euphorie und kritischen Stimmen: Marie Branser startet für den Kongo bei den Olympischen Spielen

Auf diesen Tag hat Marie Branser seit Jahren hingearbeitet. Wenn die Leipziger Judoka am 29. Juli die Matte betritt, wird für sie der größte sportliche Traum wahr. Denn an eben jenem Donnerstag greift die 28-Jährige in Tokio erstmals aktiv bei Olympischen Spielen ins Wettkampfgeschehen ein. Besonders daran ist, dass die Athletin des SC DHfK nicht unter deutscher Flagge ins Rennen geht, sondern für die Demokratische Republik Kongo startet. Ein eher ungewöhnlicher Schritt, der auch Kritiker/-innen auf den Plan rief.

SC DHfK-Manager Karsten Günther im Interview: Von schlaflosen Nächten und Zuversicht

Hinter den Bundesliga-Handballern des SC DHfK Leipzig liegt eine nervenaufreibende Saison – stets unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Spielverlegungen, Coronafälle im eigenen Team und Partien vor Geisterkulisse stellten vor allem auch Karsten Günther vor permanent neue Herausforderungen. Im Interview mit der Leipziger Zeitung (LZ) blickt er auf die vergangene Spielzeit zurück.

Haltungsnote: Steigermarken im Nostalgiefieber – Eine Kolumne über den beginnenden Bundestagswahlkampf

Es ist Bundestagswahlkampf. Die politischen Hauptschlagworte aller Parteien in den letzten Monaten lauteten Herausforderung, Wandel und Neuanfang. Wobei die Union mit ihrem Wahlprogramm allerdings ein bisschen spät dran ist. Denn das existiert bisher nur in Form von sogenannten parteiinternen Ideensammlungen. Einige davon sind dennoch an die Öffentlichkeit durchgesickert.

Öko? Logisch.: Quecksilber, Regulierung, Kläreinleitungen und andere Gifte

Es muss nicht immer eine Leiche im Keller sein. Wer wie unsere Kommunalverwaltung in der Öffentlichkeit steht, möchte keine Angriffsfläche für Kritik bieten. Vor genau drei Jahren fragten die Grünen: „Welche Erkenntnisse hat die Stadtverwaltung über die Gründe für den katastrophalen Gewässerzustand in Leipzig?“ Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) redete den Zustand besser und die Verantwortung kleiner.

Zurück in die Normalität: Über den Impffortschritt, Herdenimmunität und den digitalen Impfnachweis

Wie im vergangenen Sommer kehrt seit einigen Wochen wieder ein bisschen Normalität in Deutschland ein. Doch Expert/-innen befürchten, dass es im Herbst zu einer nächsten Welle kommen könnte – nicht zuletzt wegen der COVID-19-Varianten, die kürzlich ein Studentenwohnheim in Dresden in die Quarantäne schickten, nachdem ein Bewohner mit der Delta-Mutation nach Sachsen zurückkehrt ist. Große Hoffnungen werden derzeit in die Impfkampagne gesetzt, die im Dezember 2020 startete und nun bundesweit Fahrt aufgenommen hat. Wie steht Sachsen im Deutschland-Vergleich da? Können das Impfziel und Herdenimmunität bis Herbst 2021 erreicht werden?

Rodig reflektiert: Wir für uns

Am Anfang war das Wort. Der Schreiber, der hinter der Maschine sitzt, hackt es in die Tasten, wenn er seinen Wortschatz nur ordentlich geschüttelt hat und eines herausgepurzelt ist, so ein Wort. Wo eins ist, da sind oft noch viele andere.

Kläger und Richter: Wie das „Compact Magazin“ eine Hexenjagd veranstaltet

Wer Gerichtsberichte, Prozessreportagen und Vorberichte zu schweren Straftaten in seriösen Medien genauer verfolgt, kennt das Prozedere. Vor einem Verfahren wird von „Beschuldigten“ gesprochen, ihre Namen werden nicht ausgeschrieben, um ihre Rechte zu wahren und erst bei Prozesseröffnung heißen sie „Angeklagte“. Werden sie hierbei fotografiert, dürfen ihre Gesichter normalerweise nicht gezeigt werden, sie werden verfremdet oder verdeckt.

SC DHfK Leipzig vs. HSG Nordhorn-Lingen 24:21 – Ein Heimsieg in den Schlussminuten

Erneut haben die Handballer des SC DHfK Leipzig gegen einen schon feststehenden Absteiger gespielt und gewonnen. Die 1.863 Zuschauer heizten schon vor Beginn gut ein. Emotional war auch der Abschied von vier Spielern. Philipp Weber wechselt nach Magdeburg, Martin Larsen zurück in die dänische Heimat - außerdem gehen nach der Saison Bastian Roscheck und der heute verletzt aussetzende Niclas Pieczkowski. Die anderen Abgänge kamen zum Einsatz und drückten der Partie noch einmal ihre Stempel auf.

Fehlende Kunsthistoriker/-innen einerseits, mangelnde Praxis andererseits: Wie sich Universität und Leipziger Museen helfen könnten

In den Depots vieler Museen schlummern Kunstschätze, deren Geschichte bisher kaum erforscht ist. Die Entstehung und der Weg eines Gemäldes können Aufschluss über die jeweiligen Künstler/-innen, über die Käufer/-innen, über den Geschmack einer gesamten Epoche geben. Andere Werke sind aber auch Zeugen von Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit.

Tabuthema Kontaktabbruch: Wenn Mama und Papa aus dem Leben verschwinden

Ein Kontaktabbruch zu den Eltern ist gar nicht so selten, aber in der Gesellschaft oft noch ein schambesetztes Tabuthema. Wir haben einen jungen Mann getroffen, der mit uns offen über seine zerrüttete Beziehung zu Mutter und Vater gesprochen hat.

SC DHfK Leipzig vs. HSC Coburg 35:29 – Unnötige Spannung gegen den Absteiger

Abgestiegen waren die Franken bereits vor diesem Spieltag, doch sie legten sich noch einmal mächtig ins Zeug bei ihrem Gastspiel am Mittwochabend in Leipzig. So geriet sogar eine deutliche Heimführung noch einmal in Gefahr. Und das nach einer absolut dominanten ersten Halbzeit des SC DHfK, die schon sieben Tore Vorsprung brachte. Auf den Spielverlauf wollte Coach André Haber nach der Partie auch gar nicht wirklich eingehen, war aber stolz, dass seine Männer die Nerven behielten und in der Schlussphase den Sieg sicherten.

Immer eine Glasfaserkabelbreite voraus: Wie private Schulträger die Pandemie meistern

Wenn die Schüler/-innen in Sachsen mal wieder vor einer Fehlermeldung sitzen und deswegen ihren Aufgaben im Homeschooling nicht nachkommen können, ist klar: LernSax ist wieder abgestürzt oder schlicht überlastet. Das kommt nicht selten vor, im Dezember-Lockdown auch schon mal tagelang.

Die Spitze des Eisbergs: Kulturbüro Sachsen e. V. stellt Bericht zu Immobilien der rechtsextremen Szene vor

„Die Gefahr, die von rechten Räumen ausgeht, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.“ So lautet das Fazit des siebten „Sachsen rechts unten“-Berichts des Vereins „Kulturbüro Sachsen“. Die Publikation erfasste im Zeitraum von Januar 2018 bis Dezember 2020 knapp 80 Immobilien, die der extremen Rechten zuzuordnen sind.

Nichts statt alles: Wenn das erhoffte Geld nicht kommt

Dass Sportler/-innen und Vereine durch die langen Monate der Corona-Pandemie finanziell arg gebeutelt wurden, überrascht sicher nicht. Und darüber, dass einige von ihnen versuchen, diese Löcher mittels Crowdfunding-Aktionen halbwegs zu stopfen, berichtete die Leipziger Zeitung (LZ) in ihrer April-Ausgabe. Die dafür zur Verfügung stehenden Online-Plattformen haben allerdings einen entscheidenden Haken, denn meist geht es nach der Devise „Alles oder nichts“.

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