2013 – was kommt: Das 14. Festival “a cappella” mit Wettbewerb

Wenn das Leipziger Vokalensemble amarcord alljährlich im Frühjahr zum Internationalen Festival für Vokalmusik "a cappella" einlädt, geht es vor allem um eines: die grenzenlose Vielfalt des Gesanges. Auch das Festival vom 25. Mai bis 2. Juni 2013 wird über eine ganze Woche lang an zahlreichen Leipziger Veranstaltungsorten wieder deutlich machen, welche Horizonte sich allein mit dem herrlichen Instrument Stimme erschließen lassen.

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Große Standortkampagne der sächsischen Staatsregierung muss sich im Landtag die Kostenfrage gefallen lassen
Seit Herbst 2014 wirbt auch ein Ferienflieger für den Urlaub in Sachsen. Foto: Freistaat Sachsen, Sächsische Staatskanzlei

Foto: Freistaat Sachsen, Sächsische Staatskanzlei

Man kann sich streiten über die sächsische Standortkampagne „So geht sächsisch.“ Sollte man wohl auch. Immerhin geht es um Steuergelder. Und wer sagt denn, dass eine Staatskanzlei den richtigen Riecher hat für die Sachsen-Werbung? Am Donnerstag, 30. April, hat sich der Sächsische Landtag gestritten. Futter lag ja vor: Die Linksfraktion hatte extra eine Große Anfrage gestellt.
Leipzig hat Bewerbung ums Europäische Kulturerbe-Siegel nach Dresden geschickt
Leipziger Original-Stätte: das Mendelssohn-Haus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Seit dem 30. April ist es jetzt ganz offiziell: Leipzig hat seine Bewerbung um das Europäische Kulturerbe-Siegel auf den Weg gebracht. Inhalt: seine Musikerbe-Stätten (Leipzig's Musical Heritage Sites). Eine Bewerbung um den Titel Weltkulturerbe der UNESCO wäre noch eine Spur schärfer gewesen. Und eigentlich verdient. Aber irgendwie fehlten den deutschen Kultusministern dafür die schützenswerten Bauten.
20 Pilgerwege auf den Spuren von Mönchen, Heiligen, Schmugglern und der eigenen Gedanken
Dirk Klingner "Pilgerrouten. Wege für die Seele". Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Bei diesem Titel darf man sich nicht irritieren lassen. Hier geht es nicht zurück ins Mittelalter. Hier geht es auch nicht um Buße oder Sündenablass. Herausgeber Dirk Klingner hat sich mit seinen beiden Co-Autorinnen Susanna Endres und Patricia Fritsch auf eine ganz moderne Erkundung gemacht. 20 ausgeschilderte Routen in Deutschland, Östereich und der Schweiz haben sie gefunden.
L-IZ-Ticketverlosung: “Musik macht schlau” mit Balkan-Brass im Geyserhaus
Balkan-Brass mit Chelesta. Foto: Coque Mateos

Foto: Coque Mateos

Leipzig liegt am Balkan? Man könnte es glatt meinen, wenn man Chelesta hört. Die Mischung aus Klezmer, Brass, Hip-Hop und lässig jonglierten Jazz-Soli führt immer zu folgendem Ablauf: staunend mit dem Kopf nicken, fröhlich mit dem Fuß wippen und dann auf jeden Fall bis zum Ende des Konzerts tanzen, tanzen, tanzen. Die L-IZ ist mit Freitickets dabei.
1. FC Lok vs. Chemnitzer FC II 1:0 – Historischer Arbeitssieg
Der Held des Spiels: Hiromu Watahiki erzielte das goldene Tor. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Eine durchwachsene Leistung hat dem 1. FC Lok zum 1:0 (1:0)-Heimsieg gegen die U23 des Chemnitzer FC gereicht. Vor 2.233 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion reichte den Gastgebern ein Tor des Japaners Hiromu Watahiki nach 36 Minuten. Beide Teams mühten sich bei frühlingshaften Temperaturen um ihren Spielrhythmus, der aber zwischen zahlreichen Fehlabspielen und Stockfehlern verschwand.
Tanners Interview mit der Larifari-Theater-Actrice Laura Friedrich
Laura Friedrich vom Larifari-Theater. Foto: Volly Tanner

Foto: Volly Tanner

Tanner trifft Menschen an den eigenartigsten Orten und da er auch meist seine Kamera dabei hat, macht es sofort KLICK und "Mensch-Ist-Gebannt!". Themen zum Hinterfragen gibt es ja auch eigentlich immer. Ist doch jeder Mensch wert, dass man ihn fragt, was er oder sie so macht. Laura Friedrich jedenfalls macht Theater und Kindertanz und schreibt und lacht - Tanner an. Und so entspinnt sich das Gespräch.
Antikenmuseum präsentiert ab heute kunstvolle Halbedelsteine aus der Antike
Eine für die Ausstellung angefertigte Serie des Edelsteingraveurs Gerhard Schmidt (Idar Oberstein), in der der Weg vom Rohmaterial zum fertigen geschnittenen Stein nachvollzogen werden kann. Foto: Gerhard Schmidt

Foto: Gerhard Schmidt

Mit einer kleinen, feinen Ausstellung meldet sich das Antikenmuseum der Universität Leipzig zurück ins Bewusstsein der Leipziger. Es befindet sich eigentlich mitten im Herzen der Stadt, in der Alten Nikolaischule, 2. Obergeschoss. Dort wurde am Donnerstag, 30. April, eine besondere Ausstellung zum Leipziger Jubiläumsjahr eröffnet. Sie zeigt den Gemmenschatz der Stadt.
Wird Ostdeutschland bald ein Job-Paradies wie die USA?
Der Rückgang tariflicher Bindungen in Ost und West seit 1998. Grafik: IWH

Grafik: IWH

Warum in die Ferne reisen? Sieh, das Gute liegt so nah! Der deutsche Osten ist ein Stück Amerika. Jedenfalls was die Organisation des Arbeitsmarktes betrifft. Nicht nur der große Umbau ab 1990 hat hier klassische Organisationsformen erschwert. Ab 2005 ist der Osten geradezu zum Experimentierfeld für sehr amerikanische Arbeitsmodelle geworden. Was das IWH in Halle jetzt kurz gewürdigt hat.
Warum hängt Sachsen-Anhalt bei der Wirtschaftsentwicklung so hinterher?
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Armes Sachsen-Anhalt. Armes Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Am 30. April hat das IWH mal versucht herauszuknobeln, warum nun ausgerechnet Sachsen-Anhalt hinterher hinkt in der wirtschaftlichen Entwicklung. Kann man ja versuchen, wenn man weiß, welches nun die richtigen wirtschaftlichen Stellschrauben sind. Aber eine Mahnung ist zu beherzigen.
Pro Bahn mahnt dringend Kauf weiterer Wagenzüge für die Strecke Leipzig – Halle an
Einer der modernen Talent-2-Wagen in der neuen Werkstatthalle. Foto: DB Regio

Foto: DB Regio

Was zu knapp bemessen ist, ist zu knapp bemessen. Und das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz ist es augenscheinlich - auf den zwei wichtigsten Strecken auf jeden Fall. Das kritisiert jetzt wiederholt der Fahrgastverband Pro Bahn e.V. In Halle hofft die Bahn, die das Netz betreibt, das Problem mit einer neuen Wagenhalle in den Griff zu bekommen.
Topf & Quirl: Blätterteiggebäck mit Rhabarberfüllung
Blätterteiggebäck mit Rhabarberfüllung. Foto: Maike Klose

Foto: Maike Klose

Ach du schöner Frühling! Kaum hat man den ersten Spargel freudig strahlend nach Hause getragen und sich ein leckeres Gericht daraus gekocht, schon lunst der Rhabarber um die Ecke. Herrlich ist das. Liegen die roten Stangen dann geputzt vor einem, bleibt nur noch die Frage, was genau man damit zubereiten mag. Einen leckeren Auflauf mit dicken Streuseln vielleicht? Oder einen cremigen Käsekuchen, verfeinert mit der fein säuerlichen Note?
Michael Oertel und Volkmar Thorandt zeigen „09847007347 … Sedimente & Liegengebliebenes“
Liegengebliebenes. Foto: Michael Oertel

Foto: Michael Oertel

Im Wonnemonat Mai findet eine Vernissage unter der Überschrift „09847007347 … Sedimente & Liegengebliebenes“ statt. Zu erleben ist sie am Freitag, 8. Mai, 19 Uhr im Kulturbetrieb „WolkenSchachLenkWal“ (Friedhofsweg 10, Nähe Völkerschlachtdingsbums) - feierlich mit allem „Drum und Dran“.
Grit Kurth und Jörn Friedrich Schunkel lesen am 5. Mai in der Lassallestraße
Im Rahmen des „Literarischen Frühlings“, lesen Grit Kurth und Jörn Friedrich Schinkel am Dienstag, 5. Mai, um 19.30 Uhr in der Stadtvilla Leipzig (Ferdinand-Lasalle-Straße 22). Grit Kurth stellt ihren Roman „Seelenbruder“ vor. Jörn Friedrich Schinkel erzählt in „Heroin – mon amour“ aus dem Leben einer deutschen Wanderhure, anno 2013. Die Hure hat eine blendende Geschäftsidee…
Armin Zarbock liest aus Robert Harris’ “Vaterland”
Armin Zarbock liest aus "Vaterland". Foto: Armin Zarbock

Foto: Armin Zarbock

In diesem Jahr hat sich Armin Zarbock vorgenommen, in einer Lese-Trilogie, bestehend aus drei separaten Lese-Abenden, jeweils einen Kriminalroman aus einer Zeitepoche in seinem Milieu audiovisuell-szenisch umzusetzen. Jede Hauptfigur ein Antiheld und gleichsam sich der Gesellschaft, in der er lebt, Widersetzender, Ausgestoßen-fühlender, sich von ihr Entfremdender. Ständig auf der Suche und ständig am Scheitern.
André Herrmann verschafft dem verschwundenen Sachsen-Anhalt wieder einen Platz auf der Landkarte
André Herrmann: Klassenkampf. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Bevor sich André Herrmann, der Antreh, im Sommer auf nach Brüssel macht (was er am 1. April angekündigt hat und trotzdem ernst meint), hat er für seine dagebliebenen Leipziger und die anderen Gutverträglichen ein Büchlein fertiggemacht. Sogar ein dickes. Ein Klassenkampfbuch für Klassenkämpfer.