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„Leben in Leipzig“: Kommunale Bürgerumfrage 2014 gestartet

6.000 Fragebögen gehen in diesen Tagen an zufällig ausgewählte Leipzigerinnen und Leipziger, teilt das Amt für Statistik und Wahlen der Stadt Leipzig mit. Sie betreffen in erster Linie die demografische und sozioökonomische Situation der Befragten bzw. der Haushalte, haben aber auch eine Reihe weiterer thematischer Schwerpunkte.

So geht es um allgemeine Lebenszufriedenheit und Zukunftssicht, Wohnung und Umzugsverhalten, Verkehrsmittelnutzung und Radverkehr, Nutzung des Bürgertelefons, Kenntnis von Bürgervereinen, vorbeugende Maßnahmen gegen Wohnungseinbrüche und Weiterbildung. Ferner werden die Befragten gebeten, aus ihrer Sicht die größten Probleme der Stadt sowie Einsparmöglichkeiten zu benennen und sich zum Leipziger Stadtjubiläum 2015 zu äußern. Die Ergebnisse der Umfrage sollen in kommunalpolitische Entscheidungen und in die Arbeit der Ämter einfließen.

Bürgerumfragen werden seit 1991 durchgeführt. Die Teilnahme ist freiwillig. Viel kommt freilich auf eine entsprechende Beteiligung an. Denn die Ergebnisse sind um so zuverlässiger, je mehr Antworten beim Amt für Statistik und Wahlen eingehen. Alle Angaben werden streng vertraulich nach den Bestimmungen des Sächsischen Datenschutzgesetzes und des Statistikgesetzes des Freistaates Sachsen behandelt. Die Auswertungen erfolgen nur für große Bevölkerungsgruppen. Rechtsgrundlage der Befragungen ist die vom Leipziger Stadtrat beschlossene Satzung über die kommunalen Erhebungen der Stadt Leipzig zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung.

Das Amt bittet um eine möglichst schnelle Beantwortung der Fragen. Der ausgefüllte Fragebogen kann im beiliegenden Umschlag portofrei mit der Post zurückgeschickt oder in jedem Bürgeramt der Stadtverwaltung abgegeben werden. Erste Ergebnisse der Befragung werden voraussichtlich im Frühjahr 2015 vorliegen.


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Wenn die Hochzeitsvermittlerin aus ihrem Nähkästchen plaudert, bleibt niemand ungeschoren! Nach „Till Eulenspiegel“ ist „Schlamassel“ das neue Solostück von Harald Richter mit Christiane Weidringer. Diesmal spielt Christiane Weidringer eine Hochzeitsvermittlerin, die für ihren Berufsstand wirbt und anhand von Geschichten zwischen Massel und Schlamassel zeigt, wie wichtig, aber auch wie schwierig es ist, Mann und Frau zusammenzubringen, denn immer stellt sich die Frage: „Was hast du im Kopf, was hast du im Herzen, was hast du in der Tasche“.
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Die Leipziger sind gern Paten. Wo sie Verbesserungen im öffentlichen Raum unterstützen können, engagieren sie sich auch nach ihren Möglichkeiten. Sie sponsern Bäume, finanzieren Bänke, helfen bei der Inbetriebnahme von Brunnen. Nur ein bisschen kompliziert ist das Ganze, findet die SPD-Fraktion im Stadtrat. Das müsste einfacher gehen.
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Nova Eventis: Ohne Autoströme aus allen Richtungen würde hier gar nichts laufen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Die Fehler bei dem riesigen Einkaufspark im Leipziger Westen, der früher mal Saalepark hieß, wurden schon in den frühen 1990er Jahren gemacht. Jedes kleine Dorf im Leipziger Umfeld versuchte, seine Ackerflächen in gewinnbringende Einkaufs-, Gewerbe- und Wohnparks umzumünzen. Eine verbaute Landschaft ist das Ergebnis und Verkehrsströme, die mit Vernunft nichts mehr zu tun haben. Nun soll in Günthersdorf weiter Fläche bevorratet werden.
Markranstädts Bürgermeister erklärt die Sache mit dem Sportcenter nach öffentlicher Kritik nun auch öffentlich
Das Sportcenter in Markranstädt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Bauschäden am Sportcenter in Markranstädt spielten eine nicht unerhebliche Rolle im Bürgermeisterwahlkampf in der kleinen Stadt westlich von Leipzig. Das Center ist zwar längst wieder in Betrieb, aber bis alle festgestellten Baumängel abgearbeitet sind, wird es noch eine ganze Weile brauchen, stellt Bürgermeister Jens Spiske fest. Ganz öffentlich. Er wurde ja auch ganz öffentlich dazu befragt.
NABU Sachsen fordert Sachsens Landwirtschaftsminister zum Umdenken bei der Agrarförderung auf
Getreidefeld im Leipziger Norden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Egal, welchen Teil der sächsischen Wirtschaftspolitik man anschaut, jeder sieht irgendwie aus, als wolle man das 20. Jahrhundert ins 22. hinüberretten. Selbst dann, wenn wirtschaftlich deutlich stärkere Bundesländer im Bundesrat neue Wege zu gehen versuchen, wirft Sachsen sein „Nein“ in den Ring. So auch am 10. Februar wieder, als es um ein Umsteuern in der Landwirtschaft ging.
Fraktionschef der Linken spricht schon mal von der Tillich-Dämmerung
Rico Gebhardt, Fraktionsführer Die Linke im Landtag Sachsen. Foto: DiG/Trialon

Foto: DiG/Trialon

Am Montag, 20. Februar, war es die „Freie Presse“ in Chemnitz, die mit ersten Spekulationen aufwartete: „In Dresden sind offenbar Wechsel im Finanz- und im Kultusressort im Gespräch. Das Personalkarussell soll aber nicht wegen der Arbeit der Minister in Bewegung gesetzt werden.“ Für den sächsischen Chef der Linksfraktion schon mal ein Anlass, über das Ende der Ära Tillich nachzudenken.