Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Karin Strempel (CDU): „Für die Patienten geht es um Leben und Tod – Vertrauen wieder herstellen!“

Im Zusammenhang mit dem Transplantationsskandal am Leipziger Universitätsklinikum erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Karin Strempel: "Einige wenige, die gegen die Vorschriften verstoßen haben, ruinieren nun den Ruf vieler sehr engagierter Ärzte, die täglich eine wichtige und hervorragende Arbeit leisten. Viele Menschen sind auf Organspenden angewiesen - für sie geht es um nichts Geringeres als um Leben und Tod.

Deshalb dürfen wir jetzt nicht zulassen, dass eine ganz Branche nun in Verruf gerät und die Spendenbereitschaft bei der Bevölkerung nachlässt.

Täglich erreichen uns unzählige Meldungen aus Leipzig, Sachsen und darüber hinaus, die nicht immer gleich oder nie Eingang in den redaktionellen Alltag finden. Dennoch sind es oft genug Hinweise, welche wir den Lesern der „Leipziger Internet Zeitung“ in Form eines „Informationsmelders“ nicht vorenthalten möchten …

Ich danke der Leitung des Universitätsklinikums in Leipzig für ihr sehr schnelles, offenes und professionelles Agieren um eine rückhaltlose Aufklärung der Geschehnisse. Die Forderung der Stiftung für Patientenschutz, die Hälfte der Transplantationszentren zu schließen, halte ich für voreilig. Es hilft den Betroffenen überhaupt nicht. Es ist nicht entscheidend, ob es wenige oder viele Zentren gibt- wichtig ist, dass an den Zentren der Patient im Mittelpunkt steht, sich die Verantwortlichen an die gesetzlichen Spielregeln halten und vor Ort nicht nach quantitativen, sondern nach medizinisch-ethischen Kriterien die Transplantationsvergabe erfolgt.

Ich fordere in diesem Zusammenhang die Einführung eines bundeseinheitlichen Transplantationsregisters in Deutschland. So wie es bereits mit dem zentralen Krebsregister erfolgreich gelungen ist.“


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