Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Dulig: Von dieser Entscheidung wird die gesamte sächsische Wirtschaft profitieren

Chemnitz erhält Kompetenzzentrum zur Digitalisierung des Mittelstandes

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, gab heute bekannt, dass der Freistaat Sachsen im Rahmen der Förderinitiative "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse" eines von bundesweit zehn Kompetenzzentren erhält. Standort des neuen Kompetenzzentrums zur Digitalisierung des Mittelstandes wird Chemnitz sein.

„Ich freue mich sehr für Chemnitz“, so Wirtschaftsminister Martin Dulig zufrieden. „Ich beglückwünsche das Konsortium unter der Leitung des IBF der TU Chemnitz zur erfolgreichen Bewerbung. Der Zuschlag für Chemnitz ist letztendlich eine Anerkennung der exzellenten Zusammenarbeit von Forschung und Mittelstand in der Region.

Damit die sächsische Wirtschaft auch im digitalen Zeitalter erfolgreich sein kann, müssen für die Unternehmen hierzulande möglichst gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. Insbesondere im Mittelstand hat sich ein großer Bedarf an der Vermittlung von Wissen über die Chancen und neuen Geschäftsmöglichkeiten digitalen Wirtschaftens und Arbeitens gezeigt. Ich freue mich daher sehr, dass sich der Bund nun dazu entschlossen hat, eines der zehn Kompetenzzentren zur Digitalisierung des Mittelstandes in Sachsen anzusiedeln. Von dieser Entscheidung wird die gesamte sächsische Wirtschaft, die besonders stark durch kleine und mittlere Unternehmen geprägt ist, profitieren.“

Bis Mitte dieses Jahres soll das Kompetenzzentrum unter der Leitung des Instituts für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme der Technischen Universität Chemnitz seine Arbeit aufnehmen. Im Kompetenzzentrum haben die Unternehmen vor Ort die Chance, unter professioneller Anleitung ihre eigenen technischen Entwicklungen, Schnittstellen zu Produkten oder Kunden auszutesten. Zudem werden die Unternehmen über neue digitale Anwendungen und Fragen zu Kosten sowie zur Sicherheit bei der Einführung von Industrie 4.0-Technologien beraten.

Der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für Digitales, Staatssekretär Stefan Brangs unterstreicht: „Wir werden mit einer modernen Wirtschafts- und Standortpolitik unseren Beitrag dafür leisten, dass auch im digitalen Zeitalter humane und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze erhalten und neu geschaffen werden. Wir, als auch die Bundesregierung, haben die Chancen und die Notwendigkeiten des digitalen Wandels erkannt und Maßnahmen ergriffen.“

ChemnitzDigitalisierungMelderMittelstand
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Am 14. Februar im UT Connewitz Leipzig: Emiliana Torrini & The Colorist
Kurzzeitige Unterbrechung der Stromversorgung möglich
Ausstellungsführung: „Textkünste. Die Erfindung der Druckseite um 1500“
Grüne: Gesetzesinitiative zur leichteren Rehabilitation von DDR-Heimkindern reicht nicht aus
Polizeibericht, 7. Dezember: 87-Jähriger beraubt, Technisches Rathaus angegriffen, Brandanschlag auf Fahrzeuge der Stadt Leipzig
Spendenaktion „Refugees-Welcome-Weihnachtskugeln“ startet in die 2. Runde
Grüne: Freifunk spielt in Sachsen bei SPD und CDU leider keine Rolle
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

ÖPNV zeigt erstaunliche Löcher und Pkw-Besitz übersteigt die amtlichen Zahlen
Auf der Lützner Straße Richtung Grünau. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Eigentlich waren die neuen Zahlen zum „Modal Split“, die jetzt auch im Leipziger Quartalsbericht III/2016 zu finden sind, eine kalte Dusche für Leipzigs Verkehrsplaner. Und auch für alle, die sich endlich eine Kehrtwende hin zu einer umweltfreundlichen Mobilität wünschen. Es stecken sogar mehrere Schocks im Artikel dazu.
Hatte der City-Tunnel überhaupt keinen Effekt auf die ÖPNV-Nutzung in Leipzig?
Autos auf Parkplatzsuche auf dem Neumarkt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für all jene, die sich für die Verkehrsentwicklung einer Großstadt wie Leipzig interessieren, bietet der neue Quartalsbericht III/2016 ein ganzes Kapitel zum „Modal Split“. Und das beantwortet auch gleich mal die Frage, warum das Auto in Leipzig derzeit nicht totzukriegen ist.
Sachsen haben auch 2015 anderthalb Wochen länger gearbeitet als der Bundesdurchschnitt
Arbeitsvolumen nach Erwerbstätigen im Vergleich der Bundesländer. Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Arbeitsvolumen nach Erwerbstätigen im Vergleich der Bundesländer. Grafik: Freistaat Sachsen, Landesamt für Statistik

Anderthalb Wochen mehr haben die Sachsen im Jahr 2015 gearbeitet als der durchschnittliche Beschäftigte in Deutschland. Sagen zumindest Sachsens Statistiker, die sich dabei auf bundesweite Zahlen beziehen können. Im Jahr 2015 betrug das durchschnittliche Arbeitspensum eines Erwerbstätigen in Sachsen 1.423 Stunden und war gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.
Körperverletzung im Amt: Bereitschaftspolizist freigesprochen
Der Eingang des Landgerichts Leipzig in der Harkortstrasse. Foto: Lucas Böhme

Der Eingang des Landgerichts Leipzig in der Harkortstrasse. Foto: Lucas Böhme

Für ihn ging es um Einiges. Swen G. (37) wirkte angespannt und in sich gekehrt, blickte zu Boden, während die Plädoyers liefen. Doch am Ende sah das Landgericht den Vorwurf der Körperverletzung im Amt und der Freiheitsberaubung während eines Fußballeinsatzes nicht erfüllt. Wie berichtet, hatte das Amtsgericht Leipzig den Angeklagten noch zu 5.850 Euro Geldstrafe verurteilt, wogegen sowohl er als auch die Staatsanwaltschaft Berufung einlegten.
Am 14. Februar im UT Connewitz Leipzig: Emiliana Torrini & The Colorist
Emiliana Torrini & The Colorist: Foto: PR

Foto: PR

Das Colorist Orchestra ist ein einzigartiges musikalisches Projekt gegründet von Aarich Jespers und Kobe Proesmans, beide besser bekannt als Mitglieder von Zita Swoon. Ihr Hauptziel ist es, Singer-Songwriter einzuladen und ihr Repertoire auf neue Art zu interpretieren. Eine eher unorthodoxe Nutzung von klassischen Instrumenten in Verbindung mit einer großen Variation von selbst gebauten Musikinstrumenten führt dabei zu innovativen Sounds und Grooves.
Immer mehr Leipziger rutschen in die dauerhafte Überschuldung ab
Die Schuldnerquote in Leipzig nach Ortsteilen 2016. Karte: Creditreform SchuldnerAtlas

Karte: Creditreform SchuldnerAtlas

Es liegt nicht nur am ausufernden Konsum, wie gern behauptet wird. Und auch nicht daran, dass sich Haushalte mit Konsumentenkrediten übernehmen. Es liegt auch am Wesen einer Gesellschaft, die ganze Einkommensschichten in Einkommensarmut stürzt – und trotzdem die Abgaben und Beiträge immer weiter erhöht. Selbst an der steigenden Schuldnerquote zeigt sich, wie Deutschland auseinanderdriftet. Und wie Leipzig regelrecht auseinanderfällt.
Datensammeln im Jahr 1680 oder Was hat Leibniz mit Big Data zu tun?
Leibniz-Denkmal im Innenhof des Leipziger Uni-Campus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das Leibniz-Jahr geht zu Ende und auch Leipzigs Statistiker würdigen den Burschen noch einmal auf ihre Art, der 1646 in Leipzig geboren wurde und vor 300 Jahren in Hannover starb. Ruth Schmidt, Leiterin des Amtes für Statistik und Wahlen, hat ihm im neuen Quartalsbericht eine kleine Würdigung gegeben. Denn auch an Statistik hat der Tausendsassa schon gedacht. Oder war es eher Big Data?
Mit fünf Jahren Anlauf mitten hinein in die Leipziger Wohnungsklemme
Geschätzter Leerstand in Leipzig. Karte: Stadt Leipzig, Quartalsbericht III/2016

Karte: Stadt Leipzig, Quartalsbericht III/2016

Wozu werden eigentlich all die Statistiken erstellt, Quartalsberichte und Jahresberichte veröffentlicht? Geht die regierende Politik damit irgendwie um? Zieht sie Folgerungen daraus? Leider nicht immer. Und auch nicht die richtigen. Von einer vernünftigen Politik, wie sie sich einst Leibniz vorgestellt hat, ist Sachsen Lichtjahre entfernt.
Leipziger Messe gelingt 2016 ein Umsatzsprung auf 96 Millionen Euro
Glashalle auf dem Messegelände im Leipziger Norden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Im Sommer kündigte es Messe-Geschäftsführer Martin Buhl-Wagner schon an: Erstmals werde die Leipziger Messe in diesem Jahr die 90-Millionen-Euro-Umsatzmarke überspringen. Trotz einer Automesse AMI, die in den Folgen des Diesel-Skandals abgesagt wurde. Aber wie kann eine Messe, die über Jahre eher 60 bis 70 Millionen Euro umsetzte, derart Aufwind bekommen?
Der vieldeutige Kommentar eines syrischen Künstlers zur naiven Weltsicht der Sachsen und Europäer
Manaf Halbouni. Marion Ermer Preis 2016. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Krieg, Flucht, Heimatlosigkeit. Sie sind überall präsent. Sie füllen die Nachrichten. Aber mehr auch nicht. Über die Flüchtlinge, die nach langer lebensgefährlicher Reise in Deutschland ankommen, wird dagegen debattiert wie über Aliens. Als gingen uns die Kriege nichts an und die betroffenen Menschen auch nichts. Sind ja nur Syrer. Aber steckt da in uns nicht die ganze Arroganz von seit Jahrhunderten siegreichen Kolonialmächten?
Für Sachsens Linkspartei wären über 20 Euro fürs Bürgerticket zu teuer
Steffen Lehmann, Geschäftsführer des MDV, erläutert die untersuchten Finanzierungsmodelle. Foto: Christian Modla/ Westend Communication

Foto: Christian Modla/ Westend Communication

Seit Montag, 5. Dezember, sind die Gutachten zu den sechs möglichen Finanzierungsmodellen des ÖPNV in Mitteldeutschland öffentlich. Die Ratsfraktionen haben sie bekommen. Aber auch im Landtag rufen die Gutachten eine erste Reaktion hervor. Denn ohne wichtige Gesetzesänderungen im Land lassen sich die Vorschläge nicht umsetzen.
Am 18. Dezember: Frühschoppen-Lesung Vol. 14 mit Michael Schweßinger
Michael Schweßinger. Foto: Susanne Stoll

Foto: Susanne Stoll

„Wir freuen uns sehr, dass wir Michael Schweßinger als Gast zu unserer adventlichen Frühschoppen-Lesung am Sonntag, 18. Dezember gewinnen konnten. Er wird aus seinem neuen Buch „Beim Esel links“ lesen und die Geschichten seiner monatelangen Ortswechsel, Begegnungen und Erlebnisse mit uns teilen“, vermeldet die Galerie ARTAe.
Was Patentanmeldungen über das West-Ostgefälle bei deutschen Unternehmen sagen und was nicht
Patentanmeldungen 2015 nach Bundesländern. Grafik: Nationalatlas, IfL

Grafik: Nationalatlas, IfL

Die Mitarbeiter des Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig waren wieder fleißig und haben neue Karten für den digitalen Nationalatlas angefertigt. Karten sind sehr aussagekräftig, wenn man zum Beispiel die Verteilung bestimmter Dinge zeigen will – von finanzieller Wirtschaftskraft zum Beispiel. Patentanmeldungen zeigen zum Beispiel, wie schwach der Osten auf der Brust ist.
Mit Band VI wird die ambitionierte Leipziger Brücken-Reihe von Bettina Weil abgeschlossen
Bettina Weil: Leipziger Brücken VI. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für 8 Euro bekommt man jetzt im Amt für Statistik und Wahlen ein Druckwerk, auf das Freunde der Leipziger Gewässerlandschaft schon lange gewartet haben: Teil VI und damit Abschluss der ambitionierten Reihe „Leipziger Brücken“, die vor rund 10 Jahren startete. Damals wusste auch Bettina Weil noch nicht, was für ein Berg Arbeit auf sie zukommen würde.
Im Dezember knackt Leipzig die 580.000er Marke
Über den Dächern von Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Meistens sind es die Kleinigkeiten, die die Leipziger Quartalsberichte interessant machen, die kleinen Blicke ins Detail einer wachsenden Stadt. Aber: Wächst sie denn noch? Das ist die Frage, seit die Landeshauptstadt Dresden ihre Bevölkerungsprognose deutlich unter die Landesprognose abgesenkt hat. Hört Dresden nun auf zu wachsen und Leipzig wächst allein weiter? Oder träumt Leipzig nur?