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Leipzig-Tourismus: 2,48 Millionen Übernachtungen 2012 – aber wer ist schuld daran?

Es wagnert allerorten. Leipzig wird zur "Pilgerstätte der Wagnerianer". Meint zumindest das neue Heft "Leipzig näher dran". Gerade ausgeliefert. Noch mit der Rekordmeldung 2,45 Millionen. An solchen Zahlen merkt man, dass so ein Heft ein Weilchen braucht von der Endabnahme bis zur Auslieferung. Am 21. Februar gab das Landesamt für Statistik die neuen Tourismuszahlen für Sachsen heraus. Am 1. März fasste der LTM das für Leipzig in Zahlen: 2,48 Millionen.

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Täter waren Sachsens Polizei und Staatsanwaltschaft längst bekannt, bevor im Oktober endlich zugegriffen wurde
Nur systematisches Erfassen hilft, den Zündlern in Sachsen auf die Spur zu kommen. Foto: Ralf Julke

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20 Straftaten listet Justizminister Sebastian Gemkow gegen sieben der acht Beschuldigten im Fall „Terrorgruppe Freital“ auf. Die rechtsradikale Gruppe war Polizei und Staatsanwaltschaft kein unbeschriebenes Blatt, als die Gruppe im Herbst 2015 mit Anschlägen auf Asylbewerberunterkünfte und Parteibüros für Aufsehen sorgte. Erhellende Details aus zwei Anfragen, die der grüne Landtagsabgeordnete Valentin Lippmann an die Staatsregierung gestellt hat.
Am 27. Mai: Szenisches Konzert „Was glaubst denn du?“ in der Musikalischen Komödie
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Der Kinderchor der Oper Leipzig, 2015. Foto: Ida Zenna

Am FREITAG, 27. MAI, 19:30 UHR steht der Kinderchor der Oper Leipzig mit dem szenischen Konzert „Was glaubst denn du?“ auf der großen Bühne der Musikalischen Komödie. Die rund 80 Kinder mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln beschäftigen sich mit den Fragen wie, wo und was sie glauben oder ob Religion in ihrem Leben überhaupt eine Rolle spielt. Thematisch geht es von der Entstehung der Menschheit bis hin zum Tod auf der anderen Seite des Flusses.
Am 26. Mai: Diskussionsabend des BUND Leipzig zu Chemie in der Kosmetik
Diskussionsabend Hormone auf der Haut.

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Kosmetische Produkte sind wohl in allen Badezimmern und Handtaschen zu finden und begleiten uns täglich. Doch welche Inhaltsstoffe enthalten sie eigentlich und welche Auswirkungen haben sie auf unsere Gesundheit und die Umwelt? Zu diesem Thema veranstaltet der BUND Leipzig einen Diskussionsabend am Donnerstag, dem 26.05.2016 um 19:00 Uhr in der Mühlstraße 14, Leipzig-Reudnitz.
Torgau als Residenzstadt der Lutherzeit, Ort der Begegnung und Wiege des leckeren Stollen
Doris Mundus: Torgau an einem Tag. Foto: Ralf Julke

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Vielleicht muss alles genau so beginnen: Als Reisender und Spaziergänger entdeckt man die prachtvollen sächsischen Städte wieder, rückt sie wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit - und dann kommen vielleicht ein paar Leute wieder auf Ideen, was man aus diesen Kleinoden in heutigen Zeiten machen kann. Aus Torgau zum Beispiel.
Das Bildungsalphabet – Heute: T wie Trost
Das Bildungsalphabet – T wie Trost: Foto. L-IZ.de

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Viele kennen diesen Begriff, der in der vergangenen Woche auch unter dem „S“ hätte erklärt und beschrieben werden können. Ein Begriff, welcher zum Etikett geworden, jeder der letzten Generationen an den Rock oder das Rip-Shirt hätte geheftet werden können: „S wie Spaßgesellschaft“.
Gotthold Schwarz soll neuer Thomaskantor werden
Thomaskantor Gotthold Schwarz. Foto: Alexander Böhm

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Für wen ist das nun peinlicher, für die Findungskommission oder für die Kandidaten? Außer Spesen nix gewesen, könnte man in diesem Falle tatsächlich sagen. Monatelang hatte man sich darum bemüht, den richtigen Kandidaten für das wichtige Amt des Thomaskantors zu finden. Im Findungsverfahren für die Nachfolge im Thomaskantorat konnte aber keine Entscheidung zugunsten eines der vier Probekandidaten getroffen werden. Die beiden noch verbliebenen Kandidaten, Clemens Flämig aus Dresden und Markus Teutschbein aus Basel, hätten nicht vollends überzeugen können, hieß es jetzt aus den Reihen der Findungskommission.
Am 28. Mai: Podiumsdiskussion „Mörderpreise und Hungerlöhne“ auf dem 100. Katholikentag in Leipzig
Ministerialdirigent Dr. Bernhard Felmberg vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nimmt an dem vom Internationalen Katholischen Missionswerk missio in Aachen mit organisierten Podium „Mörderpreise und Hungerlöhne – ich kaufe, was ich gut finde“ auf dem 100. Katholikentag in Leipzig teil. Er vertritt den ursprünglich angekündigten Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller.
Leipzig will in diesem Jahr 3.741 Plätze für Asylbewerber schaffen
Das Containerdorf An den Tierkliniken soll im Juli bezogen werden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Auch Sachsen und Leipzig bekommen es zu spüren, dass die Hardliner der europäischen Abschottungspolitik den Zugang über die Balkanroute verstopft haben. Es kommen deutlich weniger Flüchtlinge an. Auch in Leipzig. Bis zum 20. Mai waren es in Leipzig insgesamt 1.012, teilt das Sozialdezernat in einem seiner monatlichen Berichte zur Asylunterbringung mit. Was aber keine Entspannung bedeutet.
Linksfraktion fordert differenzierte Kostenerstattungen für die Flüchtlingsunterbringung in sächsischen Kommunen
Auf Feldbetten wie diesem wurden Flüchtlinge in einer Leipziger Notunterkunft untergebracht. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

„Auf 60 Millionen Euro Asylkosten bleiben Kommunen bislang sitzen“, meldete die „Freie Presse“ am Samstag, 21. Mai. Grundlage der Nachricht ist ein neues Gutachten des Leipziger Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Dr. Thomas Lenk, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzwissenschaft an der Uni Leipzig. Er ist Experte für Kommunalfinanzen und hat ausgerechnet, dass das Prinzip „Alle bekommen das Gleiche“ in Sachsen völlig danebengeht.
Vom 25. – 28. Mai: 1,67 km lange Künstlerbibel erstmals auf dem Katholikentag
Die Wiedmann-Bibel auf dem Katholikentag. Foto: Wiedmann Media AG

Foto: Wiedmann Media AG

Sie ist eines der größten Werke, das ein Künstler bislang hervorgebracht hat: DIE WIEDMANN BIBEL. Die bislang einzig bekannte Version der Heiligen Schrift, die das komplette Alte und Neue Testament in 3.333 Bildern wiedergibt. Gemalt wurde dieses einmalige Werk von dem Stuttgarter Künstler Willy Wiedmann im Stil der Polykonmalerei, den er Mitte der sechziger Jahre entwickelte.
Am 25. Mai: Neue Leipziger Sonderforschungsbereiche legen los
Vor einigen Monaten erhielt die Universität Leipzig den Zuschlag für zwei neue Sonderforschungsbereiche (SFB). Sie haben inzwischen ihre Arbeit aufgenommen und laden zu Auftaktveranstaltungen ein. Am Mittwoch, 25. Mai 2016, findet in der Universitätsbibliothek die feierliche Eröffnung des SFB 1199 "Verräumlichungsprozesse unter Globalisierungsbedingungen" statt. Vom 30. Mai bis zum 1. Juni veranstaltet der SFB-Transregio 172 "Arktische Klimaveränderung" sein "Kick-of-Meeting" im Kloster Nimbschen in Grimma.
Mölkauer Ortschaftsrat zeigt sich enttäuscht über Terminabsage des OBM
Auch am Wochenende stark befahren: Kreuzung Sommerfelder / Zweinaundorfer Straße. Foto. Ralf Julke

Foto. Ralf Julke

Wenn eine Stadt neue Orte eingemeindet, dann übernimmt sie auch Verpflichtungen. Zum Beispiel für die Integrierung des Straßennetzes und die Herstellung sichere Verkehrswege. Das war eigentlich das wichtigste Thema, das sich der Ortschaftsrat von Mölkau vorgenommen hatte für den Ortsteilspaziergang mit dem OBM am 31. Mai. Aber nun hat der OBM den Termin abgesagt. Der Ortschaftsrat ist sauer.
Am 24. Mai: Kontaktstelle Wohnen hilft Geflüchteten
Hunderte von Geflüchteten suchen dringend eine Wohnung oder ein WG-Zimmer in Leipzig. Der eigene Mietvertrag ist in der Regel der einzige Ausweg aus den beengten Verhältnissen in den Gemeinschaftsunterkünften und die Grundlage für ein normales, selbstständiges Leben. Nur: Wie kommt man als geflüchteter Mensch in Deutschland zu einem Mietvertrag?
Einwohneranfrage macht wilde Parksituation in Plagwitz zum Thema im Stadtrat
Parksituation - hier mal am Wochenende - in der Rudolf-Sack-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

In Schleußig ist das Thema vor drei Jahren so richtig hochgekocht. In anderen Stadtteilen sorgt es ebenso für Frustration: das wilde Parken auf Geh- und Radwegen, auf Kreuzungen und Gehwegnasen. Aber nicht nur diese Dauerverstöße gegen die StVO sorgen für Ärger, sondern auch zunehmend Fahrzeuge, die im öffentlichen Straßenraum eigentlich nichts zu suchen haben. Das thematisiert jetzt mal ein Plagwitzer in einer Einwohneranfrage, die eigentlich eine Einwohnerklage ist.
Am 27. Mai: Diskussionsforum „Transparency 2.0 – Wie schützen wir unsere Daten?“
Nach der erfolgreichen Klage von Max Schrems vor dem EuGH ist mit „SafeHarbour“ die wichtigste Grundlage für Datentransfers in die USA weggefallen. Dazu hat die Europäische Union ein neues Datenschutzrecht beschlossen, das ab Mitte 2018 gelten wird. Welche Folgen hat dies für die Bürger*innen und die Arbeit der Datenschutzbeauftragten? Und vor allem wie können Bürger*innen, denen ihre Privatsphäre am Herzen liegt, diese schützen und auch in Zukunft zu ihren Rechten kommen?