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Leipzig-Tourismus: 2,48 Millionen Übernachtungen 2012 – aber wer ist schuld daran?

Es wagnert allerorten. Leipzig wird zur "Pilgerstätte der Wagnerianer". Meint zumindest das neue Heft "Leipzig näher dran". Gerade ausgeliefert. Noch mit der Rekordmeldung 2,45 Millionen. An solchen Zahlen merkt man, dass so ein Heft ein Weilchen braucht von der Endabnahme bis zur Auslieferung. Am 21. Februar gab das Landesamt für Statistik die neuen Tourismuszahlen für Sachsen heraus. Am 1. März fasste der LTM das für Leipzig in Zahlen: 2,48 Millionen.

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Fremdenfeindlichkeit in der Statistik und die Probleme der sächsischen Provinz
Grauer Normalbürger unter Anderen: Wer ist denn hier der "Unvergleichliche"? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Nicht nur Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sah sich am Wochenende zu Unrecht an die Wand gestellt. Auch sein brandenburgischer Amtskollege Dietmar Woidke (SPD) und der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) sahen mal wieder viel zu viele Finger auf Ostdeutschland gerichtet. Fremdenfeindlichkeit sei ein gesamtdeutsches Problem, das man gemeinsam bekämpfen müsse.
Gymnasium als Zielschule und jeder vierte Leipziger Schulabgänger mit miserablen Berufsaussichten
Vorbereitung für den Schuljahresstart im Gymnasium. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Natürlich ist bei diesem Thema an dieser Stelle noch nicht Schluss. Aber die Leipziger Ratsfraktion der Linken und die Landtagsfraktion der Linken haben erst einmal nur zwei "Grünauer Schriften" zur Leipziger Bildung fertig - eine zur frühkindlichen Bildung, eine zu Allgemeinbildenden Schulen. Und Broschüre Nr. 2 endet mit dem Schulabschluss.
Freispruch für No-Legida-Demonstrantin
Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Eine Demonstrantin, die sich Mitte März an den Protesten gegen einen rassistischen Legida-Aufmarsch beteiligt hat, wurde heute am Amtsgericht freigesprochen. Sie stand vor Gericht, weil sie sich vermummt an einer Gegendemonstration am Johannisplatz beteiligt haben soll.
Leipzigs Umweltbürgermeister bekommt wieder einen Offenen Brief zu Eisvogel, Bestandsschutz und Motorbooten
Ein Eisvogel verzehrt am Elstermühlgraben seine Beute Foto: Sebastian Beyer

Foto: Sebastian Beyer

Am 22. August versuchte die LVZ irgendwie in einem Artikel einzuordnen, was denn da am Floßgraben nun rechtens ist: Hat die Landesdirektion Recht, die die Wasserpflanzenmahd untersagt? Hat der Umweltbürgermeister recht, der bei sich keinen Fehler sieht und auch keine Störung für den Eisvogel durch die erweiterten Durchfahrtzeiten?
53 Facebook-Seiten in Sachsen als rechtsextrem eingestuft – aber mit der Strafverfolgung hapert es
Auch für Sachsens Ermittler ist das Internet nach wie vor Neuland. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Nicht nur Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) macht sich Sorgen über den fahrlässigen Umgang des Internetdienstes Facebook mit rassistischen und fremdenfeindlichen Posts und Kommentaren. Selbst der Sächsische Verfassungsschutz hat schon registriert, dass die sogenannten "social media" zum Tummelplatz für rechtsradikale Propaganda geworden sind.
Gefahrenstelle Nr. 23 im Leipziger Radnetz: Der Burgplatz als Radfahrerverhinderungsparcours
Alles verbaut: Burgplatzzufahrt zur Markgrafenstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Da fiel auch unseren Lesern nichts mehr ein zu diesem Hindernisparcours, der mit Bauverzug oder Planungsfehlern eigentlich nicht mehr zu entschuldigen ist: Es geht um die Ostseite des Burgplatzes: "Der Burgplatz mit der Einfahrt Markgrafenstraße (nach Osten) ist eine ebensolche Katastrophe für Radfahrer wie die Wegelösung an MB, Panoramatower oder Augustusplatz."
Sieben Bitten und drei windelweiche Punkte zur sächsischen Asylpolitik
Kurzfristig zur Erstaufnahmeeinrichtung gemacht: die Ernst-Grube-Halle. Foto: Universität Leipzig

Foto: Universität Leipzig

CDU-Wähler in Sachsen dürften dieser Tage ein Problem haben. Sie werden sich mit der Frage allein gelassen fühlen, ob tatsächlich die Partei in den Landtag eingezogen ist, die sie gewählt haben. Am Donnerstag, 27. August, beschloss die CDU-Fraktion ein Positionspapier zur sächsischen Asylpolitik. Es liest sich wie eine Bittschrift aus der Opposition.
„Bonjour Paris!“ (6): Mit Maschinengewehr am Eiffelturm
La Tour Eiffel - der Pariser Eiffelturm ist wohl das Hauptziel für Besucher der Stadt. Über 7 Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher. Kein Wunder ... Foto: Patrick Kulow

Foto: Patrick Kulow

Sehen kann man die 324 Meter hohe "Eiserne Lady" ("La Dame der Fer") ja nun fast immer, fast von jedem beliebigen Punkt der Stadt aus. Das kann man gut finden oder auch nicht. Trotzdem kommt man wohl als Paris-Besucher nicht drumherum, direkt hinzufahren, nach oben zu fahren/zu steigen und von oben herab auf die Stadt zu schauen. Damit ist man dann einer der angegebenen über sieben Millionen Besucher pro Jahr.
Gastmanns Kolumne: Dreams are my reality
Capito? Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Übermorgen ist ja schon wieder 1. September - von jeher ein Datum mit tiefer symbolischer Aufladung. Die deutsche Wehrmacht begann an diesem Tag bekanntlich, proaktiv die Nachbarländer touristisch zu erschließen, in der Zone hingegen verbanden die Kinder mit dem Septemberbeginn vor allem den alljährlichen Beginn ihres neuen Schuljahres. Seit 25 Jahren ist Gott sei Dank mit dieser Gleichmacherei Schluss. Der moderne Mensch will schließlich nicht seine Ferienplanung durch das quälende Rad der Routine bestimmen lassen.
Asylanträge: Mit 5.402 Erstantragsstellern wird für Leipzig gerechnet
Feldbetten vor der Ernst-Grube-Halle. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Die Prognosen werden steigen, hieß es in den vergangen Wochen zu den Flüchtlingszahlen. Am Freitag veröffentlichte die Landesdirektion ihre Schätzung für Sachsen und diese ist, nicht sonderlich überraschend, gestiegen. Für Leipzig bedeutet das nun, dass es sich auf knapp 1.400 Unterbringungsmöglichkeiten zusätzlich einrichten muss.
Open-Air-Konzert: 10.000 Menschen hören Strauss und Mozart auf dem Augustusplatz
Riccardo Chailly dirigiert auf dem Augustusplatz. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Die Leipziger lieben ihr Gewandhausorchester. Schätzungsweise über 10.000 Menschen besuchten am Samstagabend das Open-Air-Konzert anlässlich der Saisoneröffnung auf dem Augustusplatz. Beim "KlassikAirleben" standen Werke von Strauss und Mozart auf dem Programm.
Leipzigs Nacht der Kunst am 5. September 2015 in der Georg-Schumann-Straße
Einladung zur "Nacht der Kunst" auf der Georg-Schumann-Straße. Grafik: NdK Leipzig

Grafik: NdK Leipzig

Ob Fotografie, Malerei, Grafiken, Textil oder Skulptur, ob Musik, Theater oder Lesungen – den Kunstgattungen sind keine Grenzen gesetzt. Abseits von Museen und Galerien bietet die Nacht der Kunst Gelegenheit zum Spiel mit den Spannungen zwischen Kunst und Raum. Das Spektrum der Standorte reicht vom leerstehenden Laden über Hinterhöfe und Freiflächen bis hin zu Geschäften, öffentlichen Einrichtungen und Büros.
Wenn Rassisten in Leipzig Stimmung machen wollen: Beschallt sie mit der Ode an die Freude!
Front Legida. Beeindruckende Banner. Aber nix über uns. Foto: L-IZ.de

Front Legida. Beeindruckende Banner. Aber nix über uns. Foto: L-IZ.de

Manchmal muss man es einfach aussprechen und auf den Punkt bringen. Was da auf sächsischen Straßen seit einem Jahr rumort, das sind keine "Asylgegner" oder "Islamkritiker", auch wenn einige Mitläufer von Pegida und Legida noch immer glauben, dass man doch nur friedlich seine Meinung kundtut. Was sich da artikuliert sind Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
Sachsens Innenminister will eigentlich nichts zur sächsischen Drogenbekämpfung verraten
Polizeipräsident Bernd Merbitz und Staatsanwaltschaftssprecher Ricardo Schulz präsentieren Drogenfund. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Wahrscheinlich wird Markus Ulbig seinen Ministerjob irgendwann in der nächsten Zeit freiwillig abgeben. Es ballen sich zu viele unbewältigte Themen in seinem Ressort als Innenminister. Egal, ob es der (nicht existente) soziale Wohnungsbau, der Umgang mit der Asylbewerberthematik oder die völlig missglückte "Polizeireform" ist. Immer öfter wollen die Abgeordneten des Landtags klare Antworten - die er nicht geben will.
Gefahrenstelle Nr. 22 im Leipziger Radnetz: Radfahrer unerwünscht in der inneren Jahnallee
Jahnallee, Ecke Leibnizstraße: Hier beginnt das Nadelöhr. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Die innere Jahnallee ist wahrscheinlich das Schaustück verkehrsplanerischer Ignoranz. In der L-IZ war es schon mehrfach Thema bei den Diskussionen um die Verkehrsregelung rund ums Sportforum. Wenn große Publikumsveranstaltungen in der Arena, auf der Festwiese oder im Zentralstadion stattfinden, ist die Straße dicht. Aber das passiert auch im Alltag regelmäßig. Mehrmals in der Woche müssen hier Polizei und Rettungswagen anrücken, weil irgendjemand mit einem anderen Verkehrsteilnehmer kollidiert ist.