Artikel von M.F.

SMWA – Verkehrsminister gibt rund 34 Millionen Euro für Unterhaltung und Instandsetzung von Staats- und Bundesstraßen frei

Für die Unterhaltung und Instandsetzung von Staats- und Bundesstraßen in Sachsen hat Verkehrsminister Sven Morlok umfangreiche Mittel in Höhe von rund 34 Millionen Euro freigegeben. Den Landkreisen stehen damit gleich zu Jahresbeginn die notwendigen Mittel zur Verfügung, um Fahrbahnschäden zu beseitigen, den Winterdienst durchzuführen oder Materialeinkäufe zu tätigen.
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Konrad Riedel (CDU) Elsterstausee-Gutachten-Skandal: Verwaltung beauftragt SPD-Stadtrat mit „Prüfung“

Mit großer Verwunderung darf ich als Mitglied des Umweltausschusses im Stadtrat heute in der l-iz lesen, daß eine wissenschaftliche Arbeit zum Elsterstausee existiert - die dem Fachausschuß jedoch bisher nicht zur Kenntnis gegeben wurde, über deren Existenz nicht einmal informiert worden ist! Nicht genug mit solchem für die Arbeit der Leipziger Stadtverwaltung typischen Ausschließen des Stadtrates, noch viel schlimmer - nein: juristisch und politisch höchst bedenklich erscheint mir die dort angedrohte Überprüfung der Arbeit durch das "Büro Dyck": "...daß das Amt für Stadtgrün und Gewässer...die Arbeit der Studenten erst vom Büro Dyck überprüfen lasse", wird das Amt zitiert.
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Horst ganz ohne CDU: OBM-Kandidat Wawrzynski ohne Parteinominierung

Einige aufmerksame Leipziger werden sich in den vergangenen Wochen angesichts der ersten Plakate und Bilder aus dem Wahlkampf ein wenig gewundert haben. Wo OBM-Kandidat Horst Wawrzynski auftauchte, stand angeblich auch CDU dahinter. Doch es fehlte, das Symbol der Christdemokraten. Auf dem Wahlzettel soll es eigentlich wieder auftauchen, so Ruth Schmidt vom Amt für Statistik und Wahlen bei der amtlichen Benennung der Kandidaten zur OBM-Wahl am 2. Januar 2013. Rechtlich könnte es jedoch anders aussehen - die CDU ginge dann ohne eigenen Kandidaten in die Wahl am 27. Januar 2013.
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René Hobusch (FDP): Grundhafter Straßenausbau trifft Anlieger massiv

Der liberale Oberbürgermeisterkandidat René Hobusch sieht seine Auffassung durch den ADAC bestätigt, wonach der Straßenzustand in Leipzig immer schlechter werde. Der Verkehrsclub hat daher jetzt einen verstärkten grundhaften Ausbau gefordert. "Damit setzt nun das ein, was ich seit langem befürchte: Die Kosten für die nicht anständig unterhaltenen Straßen werden zum Großteil auf die Anlieger abgewälzt."
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Wovon Leipziger träumen: Jürgen Kasek – Von Stille, Freiheit und Unschuld

Eine Frage wie keine. Ebenso könnte man fragen, woran denkst du und auf eine aufrichtige ehrliche Antwort warten. Und das gerade dann, wenn man Menschen fragt, die beständig in irgendeiner Rolle eine Position in der Öffentlichkeit beziehen. Die Projektionsflächen sind. Menschen, die auf irgendeine Art und Weise das Gesicht von Leipzig mitprägen, als Bürger, als Ehrenamtler, als Empörte, als Politiker. Es sind so viele. Eigentlich, sind es wir alle.
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Wovon Leipziger träumen: Felix Ekardt – Von einem Leipziger Oberbürgermeister in der Straßenbahn

Wir haben in der Träume-Rubrik durch die Beiträge von OB-Mitbewerbern gelernt, dass es Meinungsverschiedenheiten darüber gibt, was überhaupt ein Traum ist, auch wenn die Presse seit Wochen fehlende Wahlkampf-Streitpunkte suggeriert. Im Fall meiner Kolleg/innen Dirk Feiertag und teilweise auch Barbara Höll erschien mehr oder minder ein Wahlprogramm als Traum für Leipzigs Zukunft.
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Wovon Leipziger träumen? Barbara Höll – Von einer Politik, die sich wieder dem Grundgesetz verpflichtet fühlt

Ich träume davon, dass die Menschen einander zuhören! Kinder ihren Eltern und Eltern ihren Kindern, in jedem Lebensalter. Wenn die Menschen einander zuhören, können sie miteinander reden. Erst dann erhalten unsere Taten einen tieferen Sinn. ich wünsche mir, dass niemand einsam ist und die Würde aller Menschen geachtet wird. Ich träume davon als Leipziger Oberbürgermeisterin mit den Leipzigern dafür zu wirken.
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Wovon Leipziger träumen: Ingolf Bauer – Leipzig und die Körner-Oper

Ingolf Bauer wird nicht langweilig. Nach dem das Original Ende November den letzten Windorfer Abend veranstaltet hat, hat er nun schon das nächste akute Thema auf dem Tisch. Er hat eine Oper über Theodor Körner zu Tage gefördert, bisher nur dreimal aufgeführt, seitdem verschollen, nun wieder da. Doch ehe sie wieder erklingt, gibt es einiges zu tun. Bauer träumt davon - und von der Unterstützung der Musikfreunde aus Leipzig. Weiterlesen

Wovon Leipziger träumen: Dirk Franke – Leipzig wieder zu einer Stadt mit erfolgreichen Schwimmern machen

Seit 23 Jahren - über die Hälfte meines bisherigen Lebens - wohne ich in Leipzig und habe diese Stadt lieben gelernt. Sie hat mir Möglichkeiten eröffnet, die 1989 so nicht abzusehen waren. Mit den Veränderungen in unserem Lande und natürlich auch in unserer Stadt änderten sich jedoch meine beruflichen Ziele in keiner Weise. Mein Traum war es, Trainer im Schwimmen zu werden - und nach nunmehr 23 Jahren ist dieser in Erfüllung gegangen.
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Wovon Leipziger träumen: Juliane Reinhold – „Leipzig muss seine Sportler endlich ernst nehmen“

Ich bin Schwimmerin in Leipzig und das schon seit nun mehr 8 Jahren. Ich lebe gern hier und obwohl ich durch meinen Sport schon überall in Deutschland gewesen bin, ist Leipzig für mich eine der schönsten Städte. Leipzig bietet den Menschen sehr viel, mag es um Studenten, Fußballer, Familien mit großen oder kleinen Kindern, Künstler, Kaufsüchtige oder um ganz normale Leute gehen. Große Reserven sehe ich allerdings nicht zuletzt an der Schwimmsportfront.
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Wovon Leipziger träumen: Burkhard Jung – Vorwärts denken: Leipzigs Weg bis 2020

Liebe Leipzigerinnen, liebe Leipziger, lassen Sie uns nach vorn blicken, in das Jahr 2020. Die sieben kommenden Jahre erscheinen nur auf den ersten Blick als langer Zeitraum - ein jeder von uns weiß, wie schnell die Zeit vergeht. Wer seinen Weg gehen will, der muss wissen, wohin er gelangen möchte. Die Frage nach dem Ziel des Handelns stellt sich für jeden persönlich genauso, wie für unsere Stadt. Lassen Sie uns vorwärts denken! Weiterlesen

Wovon Leipziger träumen: Christine Müller – Dem Rad in die Speichen fallen

Gibt es weltweite Gerechtigkeit? Nein! Kann es weltweite Gerechtigkeit, etwa im Welthandel geben? Ja, sagt Christine Müller. Sie arbeitet im Rahmen des kirchlichen Entwicklungsdiensts der evangelischen Landeskirche zur weltweiten Gerechtigkeit und zur christlichen Weltverantwortung. Sie steckt drin in der Materie, reist unter anderem seit 18 Jahren regelmäßig nach Kuba und sieht die Ungerechtigkeit, die schon bei uns ihren Anfang - oder ihr Ende - nehmen... Weiterlesen

Wovon Leipziger träumen: René Hobusch – Leipzig kann so viel mehr

In den letzten Wochen und Monaten wurden in diversen überregionalen Medien einmal wieder Vergleiche zwischen Berlin und Leipzig bemüht. Leipzig sei das "neue Berlin", manchmal sogar das "bessere Berlin", wie es auch in einer Kampagne aus der Messestadt heißt. Verbunden wird das vor allem mit der dynamischen Kulturszene und den günstigen Mieten, Zustände wie man sie in Berliner Stadtteilen vor 20 Jahren finden konnte. Weiterlesen

Wovon Leipziger träumen: Alexander John – Der Mensch möchte letztlich doch nur glücklich sein

Ja wovon träumt ein Leipziger, der hier nicht aufgewachsen ist, der die friedliche Revolution '89 nur vom Hören-Sagen und aus dem Geschichtsunterricht kennt. Wovon träumt so ein Leipziger "Neubürger"? Müsste der nicht wunschlos glücklich sein, weil viele der Träume, wofür die Menschen damals um den Promenadenring zogen, auch weitestgehend in Erfüllung gegangen sind: Meinungsfreiheit, Reisefreiheit, freie Wahlen und uneingeschränkter Konsum sind auch in Leipzig (Lebens-)Standard und die Luft, liebe Ökos, ist ja auch viel sauberer. Wovon träumt also so ein Mensch? Weiterlesen

Wovon Leipziger träumen: Georg Heyn – Endlich auf die Schüler hören

Noch nie hat Sachsen so viele Bildungsproteste und -debatten erlebt wie im fast vergangenen Jahr. Alleine in Leipzig demonstrierten im März über 11.000 Schüler für eine bessere Bildung. Der Stadtschülerrat ging voran und am Ende des Jahres hat sich der Vorsitzende und angehende Abiturient Georg Heyn seine Gedanken über die sächsische Bildung 2012 und in Zukunft gemacht. Fakt ist: Die sächsische Schülerschaft ist kritisch - kritischer als manchem Politiker recht sein mag. Weiterlesen

Ausflug in die Unister-Welt: Von Meinungsverschiedenheiten, Datenschutzfragen und einem Abschied

Letzte Woche Dienstag fand eine der größten Wirtschaftsrazzien im Sachsen der Nachwendezeit statt. Etwa 130 Fahnder durchkämmten die Räumlichkeiten des Leipziger Portal-Betreibers Unister. Die Vorwürfe: Steuerhinterziehung in Millionenhöhe. Unerlaubter Handel mit Versicherungen. L-IZ.de wagt einen aktuell zusammenfassenden Ausflug in eine Welt der großen Summen und der vielen Missverständnisse.
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Steine für Oury Jalloh am Kreuz? Wer ohne Schuld …

Es ist manchmal ein Kreuz mit dem Kreuz. Erst vor einigen Tagen eine Schneeballschlacht, welche medial (nach)begleitet werden konnte. Nun in der vergangenen Nacht "erneut schwere Krawalle am Connewitzer Kreuz", so die Polizei Leipzig. In Polizeikreisen befürchtet man langsam aber sicher, die winterliche Ruhe der vergangenen zwei Jahre könnte in diesem Jahr enden und sich in Connewitz erneut zum Jahresende hin etwas "aufschaukeln". Ein Vorgang, den man mit Sorge sieht. Noch möchte man auch zum Jahreswechsel 2012/13 eigentlich keine massive Polizeipräsenz am Kreuz zeigen. Weiterlesen

Geld verdienen im Internet: Die LVZ will’s 2013 online mal mit Bezahlsystem versuchen

Seit die "Financial Times Deutschland" das Licht ausmachte und die "Frankfurter Rundschau" Insolvenz anmeldete, wird auch in Deutschlands Lokalredaktionen wieder intensiv über das "Zeitungssterben" und über "Qualitätsjournalismus" diskutiert. Der Leipziger Uni-Radiosender mephisto 97,6 lud sich dazu am Nikolaustag den Chefredakteur der LVZ, Jan Emendörfer, ins Studio. Dabei kam auch die Bezahlschranke für LVZ Online zur Sprache. Die war zwar schon in diesem Jahr im Gespräch. Mehrfach angekündigt, hinter den Kulissen bereits für den Herbst 2012 herbeigemunkelt, nun soll sie kommen. Irgendwann 2013. Weiterlesen

Nach 5 Jahren: Freisprüche für die Journalisten Thomas Datt und Arndt Ginzel + Update: Urteilsbegründung

Fünf Jahre zog es sich, machte das Wort Sachsensumpf immer weiter die Runde, standen zwei Leipziger Journalisten in Dresden vor Gericht. 2010 wurden sie noch wegen verleumdender und die Ehre verletzender Aussagen zu je 2.500 Euro Strafe verurteilt. Sie hatten offenbar sehr gründlich im sogenannten Sachsensumpf recherchiert, was zu Artikeln bei "Spiegel" und "Zeit" führte. Nun hat das Landgericht Dresden die 2010er Entscheidung verworfen.
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