Algorithmen für Zahlen und Primzahlen – ein Büchlein für Knobler und ein paar Worte über das Dorf Leipzig

Es gibt Bücher, die kann man nicht wirklich besprechen. Jedenfalls nicht als Laie. Auch wenn Informatikprofessor Hans-Gert Gräbe im Vorwort kühn feststellt, Mathematikkenntnisse auf Basis des Abiturs und "ein bisschen Übung in mathematischer Beweisführung" würden genügen, den Stoff zu verstehen. Ist ja immerhin Uni-Lehrstoff.
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Es enthält einen Teil seines Vorlesungsmaterials. Und wer nun wirklich das Gefühl hat, dass er (oder sie) den Kopf mal wieder ein bisschen anstrengen könnte, der ist ganz sicher in dieser Welt der Primzahlen, der Langzahlarithmetik oder gar dem Rechnen mit Resten richtig. Und natürlich ist das wirklich Knobelei auf hohem Niveau, wenn es dann auch noch um Primzahl-Testverfahren, Primzahl-Zertifikate und den Lucas-Test geht. Bei den Primzahl-Rekorden geht es dann schon eher wieder um den profanen Teil der Sache: die Medien und ihr Hyperventilieren, wenn in einer Meldung aus der Wissenschaft das Wort Rekord vorkommt.

Gräbe ist den Leipzigern nicht nur als Informatikprofessor bekannt. Im „Dorfwiki“ beackert er sein eigenes Beet. Das „Dorfwiki“ mit seinen Wurzeln in Österreich ist der Versuch, individuelles Wissen in gesellschaftliches Wissen zu verwandeln. Und zwar freiwillig: Wer mitmacht, will, dass andere teilhaben an seinem Wissen. Zu Ende gedacht könnte so ein Dorfwiki der permanente digitale Wissensaustausch innerhalb einer digitalen – oder auch realen – Gemeinde sein und die qualifizierte Kommunikation zwischen solchen Gemeinden. Man lernt von- und miteinander.

Die Idee ist sogar schon etwas älter als der Rummelspaß, der derzeit auf „Facebook“ getrieben wird. Aber natürlich ist das Ganze komplexer und aufwändiger. Es macht wirklich einen erheblichen Unterschied, ob man eine digitale Wissensgesellschaft abbilden und vernetzen will, oder ob man Party als „social media“ vermarkten will.Hans-Gert Gräbes Leitspruch in seinem Garten im „Dorfwiki“: „Wenn du und ich jeder einen Apfel haben und wir diese tauschen, dann hat danach immer noch jeder nur einen Apfel. Wenn du und ich jeder eine Idee haben und wir diese tauschen, dann hat danach jeder von uns zwei Ideen.“

Ist jetzt erst mal nur die einfache Mathematik aus der Grundschule. Aber so beginnt es ja auch. Es begegnen sich Mathematikprofessoren und Gärtner auf gleicher Augenhöhe. Das Projekt ist bekannt. Jeder kennt seinen Teil dabei. Jeder kennt einen Teil der Ressourcen. Und ob daraus mehr wird oder weniger, das hängt dann davon ab, ob die Dorf-Bewohner ihre Ideen zusammentun und die eigene Gemeinschaft stärken, indem jeder das einbringt, was seinen Möglichkeiten entspricht – oder ob man das Dorf zum Ausbluten bringt, weil man gegeneinander arbeitet, Ressourcen verschleudert oder ganz und gar keine Verantwortung mehr fürs eigene Dorf zeigt.

Gräbes Beitrag zum Dorf Leipzig sind seit ein paar Jahren die Leipziger Gespräche zum digitalen Wandel „Den Wandel gestalten – Wege ins 21. Jahrhundert“, die zunehmend interdisziplinär stattfanden.

„Hierfür ist das Zusammendenken und Zusammen-Denken bisher getrennt vorgetragener Argumente und Begründungszusammenhänge an einem gemeinsamen Ort unabdingbar. Mit unserer Veranstaltungsreihe ‚Leipziger Gespräche‘ soll ein solcher Ort der Synergie der reflektierenden Begleitung dieser Wandlungsprozesse in der Leipziger Region geschaffen werden“, schreibt Gräbe dazu.

Das Wort „Region“ in diesem Zitat hat er natürlich verlinkt.

„Wenn es eine Chance gibt, dass das Dorf wirklich wieder gleichwertige Lebensbedingungen mit Städten entwickelt, dann ist eine der zentralen Bedingungen dafür die Kohärenz und das Zusammenspiel in einer Region.“

Was dann wieder mit einigen Argumentationslinien zusammentrifft, die in der L-IZ regelmäßig vorkommen, seit ein Österreicher mit Namen Franz Nahrada vor sechs Jahren im Leipziger Cityhochhaus erklärte, dass die Welt tatsächlich nur ein Dorf ist – oder eine Vielzahl von Dörfern. Und dass eine kluge Dorfverwaltung mit dem wertvollen Gut Wissen genauso sorgsam umgeht wie der Bauer mit seiner Ernte.

Man muss nur wissen, wer alles zum jeweiligen Dorf gehört, und die entsprechenden Kommunikationsstrukturen schaffen.So betrachtet ist Leipzig natürlich viele Dörfer, von denen eines auch die Leipziger Stadtgesellschaft ist. In der nicht wirklich effektiv miteinander geredet wird. Mal, weil die einen völlig auf Kommunikationsstörung schalten, die nächsten diskutieren lieber im Hinterzimmer, andere reden und haben doch nichts beizutragen. All das deutet nach wie vor darauf hin, dass sich Kommunikationsstrukturen ändern müssen. Und dass sich alle Beteiligten auch über sinnvolle Werkzeuge dafür Gedanken machen müssen. Auch die Leipziger Stadtverwaltung, die mit ersten Projekten zum Mitdenken („Leipzig. Weiter denken.“) zumindest schon vorsichtige Schritte wagt.

Natürlich stößt sie dabei an Grenzen. Denn kompetente Kommunikation erfordert auch Bürger, die wissen, was das ist, die sich auf unterschiedlichen Ebenen einbringen können. Manchmal würde schon ein schlichter Button genügen „Das verstehe ich / Das verstehe ich nicht“.

Aber das kann hier nur angedeutet werden. Am Ende wird die Erkenntnis stehen, die immer da steht: Ohne Bildung und ein Mindestmaß an Wissen geht es nicht. Die Art Gesellschaft, die die Menschheit tatsächlich braucht, um zu überleben, die braucht den selbstständig denkenden und gebildeten Teilnehmer. Ob es dabei um die Beschäftigung mit Algorithmen für Zahlen und Primzahlen geht – und sei es auch mit Hilfe eines Computer-Algebra-Systems (CAS) – muss jeder für sich entscheiden. Aber ziemlich sicher ist, dass man ohne hochkarätige Mathematiker nicht auskommen wird. Denn Algorithmen spielen auch im menschlichen Miteinander und Wirtschaften permanent eine Rolle.

Bis hin zu zerstörerischen Algorithmen, die zu wilden Kursstürzen oder -feuerwerken an den längst digital aufgemotzten Börsen führen, die aus einem menschlichen Hüsteln eine ganze Kette von blitzschnellen Rechenoperationen in den Computern machen und am Ende eine neue Panikwelle an den Börsen und in den Gazetten auslösen. Ein paar mathematische Genies haben das chaotische Agieren der Politik längst mit dem Kaufe/Verkaufe-Tool ihrer Portfolio-Optimierungs-Programme verknüpft. Ein Tastendruck, und aus dem „Ähem“ des griechischen Finanzministers wird ein Verramsch belgischer Rentenfonds, die noch ein paar griechische Staatsanleihen enthalten.

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EAGLE-Guide. Algorithmen
für Zahlen und Primzahlen

Hans-Gert Gräbe, Edition am Gutenbergplatz 2012, 12,00 Euro

Die chaotische Seite des menschlichen Miteinanders ist längst vernetzt und verknüpft und sorgt dafür, dass selbst gestandene Politiker nicht mehr sagen können, welche Entscheidung nun welche Katastrophe auslöst.

Die andere Seite, die menschliche Gemeinschaften tatsächlich genau da verknüpft, wo sie gemeinsam ihr jeweiliges Dorf stärken können, die fehlt bis heute. Es ist zumindest ein Trost, dass sich ein hochkarätiger Mathematiker aus Leipzig beharrlich mit dem Thema beschäftigt.

Da kann dann ein bisschen Kopfzerbrechen mit Primzahlen auch nicht schaden.

Die Website von Hans-Gert Gräbe: www.hg-graebe.de

Seine Website als Informatikprofessor: www.informatik.uni-leipzig.de/~graebe/

Eins seiner Herzensprojekte – die Leipziger Schülergesellschaft für Mathematik: http://lsgm.uni-leipzig.de

Zwei weitere Herzensprojekte:

www.inspirata.de

mint-leipzig.de

Das Wiki für Leipzig: www.leipzig-netz.de


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