Das harte Leben im Prenzlauer Berg: Neue Geschichten von Spider

Das Leben ist nicht einfach. Auch nicht in Berlin. Und schon gar nicht im Prenzlauer Berg. Da zog man mal hin, früher, als die anderen Stadtteile von (Ost-)Berlin alle langweilig waren. Und später auch noch, bevor die sich in Bonn einfallen ließen, das UFO Bundestag nach Berlin zu verfrachten, was Berlin ja bekanntlich sehr schwäbisch, arm, aber schön gemacht hat. Aber an einer Werbeaktion dieser Art würde Andreas Krenzke, den seine Freunde Spider nennen dürfen, natürlich nie teilnehmen.
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Wer ihn sehen will, muss derzeit ins Kookaburra pilgern, wo er jeden Monat mit Volker Strübing zusammen die Show „Vor der Pause – nach der Pause“ zelebriert. Früher war er auch noch mit den Surfpoeten und der Rasselbande von der Lesebühne LSD unterwegs. Dafür hat man natürlich als gestandener Familienvater keine Zeit mehr. Ist er das überhaupt? Bei dem, was Bühnenautoren so vorlesen, weiß man ja nie, wo die Kunst anfängt und das Leben weitergeht.

Lesebühnen leben und lieben die Nähe. Zu ihrem Publikum. Zum gemeinsamen Alltag mit all seinen kleinen und großen Höhepunkten und Niederungen. Stoff genug für Texte mit Schmiss und Schmäh. Und manchmal auch scharf genug für einen der begehrten Preise, die es für Meister der bühnenreifen Texte zu gewinnen gibt auf den diversen Poetry Slams im Land. Berechenbar ist das nicht. Denn jedes Völkchen hat ja seinen eigenen Humor, was derzeit ja Schwaben und Berliner eifrig aneinander austesten.Wer hat denn gesagt, dass die mitgebrachten Vorurteile zu den Vorurteilen der Eingeborenen passen? Das hat noch nie funktioniert, ergibt aber eine schöne lebendige Mischung und Stoff für immer neue Untergangsszenarien. Die liebt nicht nur Andreas Krenzke. Die lieben auch seine Kollegen, die – wenn man ihren Texten glauben dürfte – eigentlich nicht überlebensfähig sind in so einer Zeit. Aber sie sind es doch, kämpfen sich durch in Lederjacke und mit Brille. Denn ihr Lebensgefühl ist auch den Fremden so fremd nicht, die sich in ihren Leseshows vor Lachen krümmen und kringeln. Denn auch in einer schnieken Schale steckt oft genug ein harter Kerl, der weiß, wie das ist, wenn der Tag sich befremdlich entwickelt, die Frauen, Kinder und Mitmenschen Eigenaktivitäten entwickeln, die Mann nicht mehr verstehen kann. Oder vielleicht doch?

Auch wenn Krenzke manchmal recht unwirsch über Frauen und Kinder zu schreiben scheint, scheint in ihm doch der bekannte Brummbär zu stecken, der sich längst mit viel Humor in die Rolle als Familienmensch geschickt hat. Der gelernt hat, mit ausartenden Kindergeburtstagen umzugehen und mit den Endlos-Wünschen der Knirpse am Ostseestrand. Papa, kaufst du mir dies? Und das? Und Eis – am Ende wird Papa dick und dicker, weil er immer aufessen muss, was den Kindern von der Faust tröpfelt. Selbst wenn es nicht die eigenen sind. Er nimmt die Verzweiflung vorm Joghurtregal in der Kaufhalle irgendwann mit Gelassenheit, rechnet aus, dass er vor 1.000 Jahren so Pi mal Daumen 7 Milliarden Vorfahren gehabt haben muss, beschäftigt sich ökonomisch mit der tragenden Rolle des Bettlers vor der Kaufhalle als Ideal der modernen Wirtschaft und der durchaus interessanten Frage, woher die Leute kommen, die in Berlin so verblüfft das Leben der Großstädter beobachten.

Die Geschichten liegen auf der Straße. Sie sind nicht immer ermutigend. Manchmal merkt man auch, dass sich der Autor beim Schreiben ganz weit weg gewünscht hat. Zum Beispiel nach Berlin, wenn ihn ein Urlaub nun ausgerechnet in die schreckliche Südsee verschlagen hat, wo man einem auf jeden Fall begegnet: irgendeinem ostdeutschen Aussteiger, dem das Leben daheim nach 1990 zu langweilig geworden ist.Manche Geschichten prügeln sich gleich früh um Fünf vorm Aufwachen ins Gehirn, wenn – wie in „Ronny und der Muezzin“ – die Müllabfuhr erst mal mit sämtlichen Tonnen drei Runden durch den Hof dreht, damit ja auch alle Strenggläubigen rechtzeitig wach werden zum Gebet. Manche entstehen auch in den seltsamen Seminaren, die jungen Leuten heute auch schon von der Krankenkasse angeboten werden, wenn sie mit den normalen Schlaglochpisten des Lebens ihre Sorgen und Kümmernisse haben. Gibt es ja in jeder Farbe und für alle Kümmernisse. Gemeinsames Motto: „Scheiter heiter!“ Schau dem Leben optimistisch und spontan in die Augen. Es beißt nicht. Sagt man zumindest.

Die eigentlich spannenden Expeditionen finden sowieso immer in die einstige Heimat statt. Nach Hohenschönhausen zum Beispiel, wo der BMSR-Techniker und Beinah-Geograph Krenzke aufwuchs dereinst und in einer gesichtslosen Schule unter lauter gesichtslosen Klassenkameraden lernte sich durchzuwurschteln. Klassentreffen gibt’s in Krenzkes neuem Erzählungsband quasi gratis dazu. Mit Wiedererkenneffekt. Auch die Versprechen werden eingelöst: Man lernt tatsächlich die letzte WG im Prenzlauer Berg kennen. Und die letzte Geschichte findet auch statt, genauso wie die verzweifelte Suche von Spiders Freund Mike Schulz nach einem Ausstieg aus dem Atomdilemma. Einen Atommeiler bauen kann ja jeder, aber wie schaltet man das Ding in der Abstellkammer ab, wenn eine Kernschmelze das Ding unkontrollierbar gemacht hat?

Man lernt mit Spider eine Menge über die Lesegewohnheiten der alten Ägypter, über falsche Wunschfeen in Berliner Kneipen und die Unmöglichkeit, beim letzten Ostbäcker ein paar Schrippen zu bekommen. Und die Geschichte vom Fischer und seiner Frau findet mal ein anderes Ende als das bekannte.

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Die letzte WG von Prenzlauer Berg
Andreas „Spider“ Krenzke, Verlag Voland & Quist 2014, 14,90 Euro

Über 40 Geschichten hat Andreas „Spider“ Krenzke in diesem Band gesammelt. Manchmal klingen sie ein bisschen wie Abschiedsgeschichten, denn irgendwie löst sich Berlin gerade auf und wer immer es schafft, flüchtet in eine der verwunschenen Landschaften zwischen Oderbruch und Uckermark, um dort ein neues Leben mit Bauernhäuschen, Biomarkt, Sushi-Restaurant und Lesebühne zu beginnen. Kann also sein, Spider schickt seine nächsten Geschichten aus dem Spreewald.

Elf seiner Storys sind auf der beilegten CD zu hören, wohl eifrig mitgeschnitten, wenn sie vom Autor einem angenehm überraschten Publikum vorgelesen wurden. Eine zwölfte Geschichte gibt es als Bonus obendrein.

www.andreaskrenzke.de

www.voland-quist.de


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Am 24. und 25. Oktober im Westflügel Leipzig: Einmal Schneewittchen, bitte
Foto: Daniel Wagner

Foto: Daniel Wagner

Man nehme einen schönen Prinzen, ein einsames Mädchen, sieben verzückte, verrückte Zwerge, eine böse Stiefmutter, ein bisschen Magie, eine Menge Neid, eine große Portion Freundschaft, einen vergifteten Apfel und ein Happy End. So in etwa müsste das Rezept für: „Einmal Schneewittchen, bitte“ aussehen, das in der Märchenapotheke „Pacco & Co.“ von einem warmherzigen Hund und seiner stürmischen Assistentin zusammengestellt wird.