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Montag, 18. Januar 2021

Atheismus für Anfänger: Richard Dawkins‘ Einführung in die Welt des evolutionären Denkens

Von Ralf Julke

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    Wahrscheinlich hätte Richard Dawkins, der bekannteste Evolutionsbiologe unserer Zeit, nie und nimmer ein Buch mit dem Titel „Atheismus für Anfänger“ geschrieben. Der englische Originaltitel lautet: „Outgrowing God“, also „Aus Gott herauswachsen“. Denn Dawkins hat zwar schon einige Schlachten für den Atheismus geschlagen, aber an den Gottglauben in unseren Köpfen geht er nun einmal als Evolutionsbiologe heran. Irgendeinen Sinn muss der ja mal gehabt haben.

    Aber „Atheismus für Anfänger“ ist natürlich ein sichtbares Kontra zu Buchtiteln wie „Bibel für Anfänger“ oder „Glauben für Anfänger“. Es gibt tatsächlich viele Theologen, die fest davon überzeugt sind, dass Menschen sich Glauben im höheren Alter aneignen können, also quasi vom Unglauben erlöst werden können.

    Ganz zu schweigen von vielen anderen steilen Thesen, mit denen Theologen aller Art versuchen, ihre jeweilige Kirche für unersetzlich zu erklären, angefangen von der Behauptung, ohne Religion hätte die Moral in einer Gesellschaft keine Grundlage, bis zur Behauptung, Atheisten würden eher zum Bösen neigen, weil ihnen ja die Vorstellung eines allsehenden Gottes fehlt, der auch ihre finsteren Gedanken lesen kann.

    Auch Dawkins begegnete in seiner Kindheit solchen seltsamen Vorstellungen. Und bis zu seinem 15. Lebensjahr hätte die Vorstellung von Gott tatsächlich sein Denken bestimmt, schreibt er. Aber dann fing er an, an den religiösen Erklärungen für die Existenz der Welt zu zweifeln, begann naturwissenschaftliche Literatur zu verschlingen und merkte ziemlich bald, dass seine kindliche Faszination von der Schönheit und Funktionalität alles Lebendigen so gar keinen Gott brauchte, jenen großen Schöpfer, von dem christliche Fundamentalisten immer noch glauben, er hätte alles entworfen und gemacht.

    Aber zu dem Punkt kommt er erst später. Denn im ersten Teil seines Buches beschäftigt er sich mit der grundlegenden Frage, ob religiöse Geschichten im Allgemeinen und die Bibel im Besonderen tatsächlich so grundlegende Regelwerke sind, dass wir daraus eine Vorstellung vom Guten gewinnen können. Die Analyse der Bibel kommt da zu einem deutlichen Fazit: Das ist nicht der Fall.

    Der Gott der Bibel ist kein friedlicher und schon gar kein mitfühlender Gott, Rache und Eifersucht sind seine hervorstechendsten Eigenschaften. Was Gründe hat. Und die kennen selbst Bibelforscher nur zu gut, denn die Bibel ist von Menschen geschrieben. Und sie wurde auch geschrieben, um den einstigen Götterkanon im Lande Kanaan irgendwie in den Griff zu bekommen und die Entstehung eines einzigen, all-mächtigen Gottes mit Geschichten, Psalmen und einem Gesetzes-Kodex zu untermauern.

    Nur bei genauerem Hinschauen erweisen sich auch die Zehn Gebote als völlig untauglich, um heute in irgendeinem Gerichtsgebäude an die Wand gehängt zu werden. Sie sind nun einmal nur der Rechtsstandard der Zeit vor 2.500 Jahren. Nicht mehr, nicht weniger. Wer sie heute als moralische Grundlage der Gegenwart feilbietet, der verbreitet Fakenews. Und gleichzeitig ein statisches Weltbild, das so überhaupt nichts mit all dem zu tun hat, was seit der Niederschrift des Alten Testaments alles passiert ist. Der negiert schlicht allen gesellschaftlichen, sozialen und geistigen Fortschritt.

    Den wissenschaftlichen sowieso, den Dawkins natürlich auch kurz skizziert. Er kann nicht anders. Wer einmal von der wissenschaftlichen Neugier angefixt ist, der will wirklich wissen, „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Und Forscher haben dazu schon sehr viel herausgefunden. Darwin natürlich ganz zentral, dessen Evolutionstheorie sehr eindrücklich erzählt, wie all das Leben auf der Erde entstanden ist über Milliarden von Jahren und die kaum wahrnehmbare, aber höchst wirkungsvolle Arbeit der Selektion, die dafür sorgt, dass vor allem jene Gene in die nächsten Generationen weitergegeben werden, die das Individuum besonders überlebensfähig machen.

    Wir leben in einem Kosmos, dessen physikalische Konstanten Leben möglich macht. Und wenn es Raum gibt, in dem Leben möglich ist, und die nötige Zeit dazukommt, dass komplexe biologische Strukturen auch entstehen können, dann gibt es eigentlich keinen Grund, dass nicht auch höherentwickeltes Leben entstehen sollte. Wie der Mensch mit seinem sonderbar leistungsfähigen Gehirn, das unter Garantie irgendwann in historischer Zeit begann, mit den Erfahrungen aus der Wildnis der afrikanischen Savanne verstehen zu wollen, wie die Welt tatsächlich funktioniert.

    Dawkins erzählt dem – dem von ihm wohl gewünschten – jüngeren Leser so nebenbei also auch von der Evolution des menschlichen Welterkennens. Und davon, dass eine Vorstellung von Göttern wahrscheinlich sogar folgerichtig war für ein Wesen, das auch darum die harte Zeit in Afrika überlebte, weil es mit seinem großen Gehirn in der Lage war, sich Dinge vorzustellen, die gar nicht zu sehen waren. Also auch rein hypothetische Gefahren – wie lauernde Löwen und Tiger. Und wo ein Raubtier vorstellbar ist, ist auch eine personifizierte Ursache für Donner, Regen, Feuer und Sturm vorstellbar.

    Man kann Religion auch so interpretieren: Als eine sehr lebendige und eindrucksvolle Theorie, die erklären sollte, was die Ursache für all das Unbegreifbare in der Welt war. Eine Theorie, die eine Zeit lang auch ganz gut funktionierte, weil sie den Menschen auch gleich noch eine Vorstellung von ihrem eigenen Gewordensein mitgab. Die ganzen Schöpfungslegenden waren bestens geeignet, den Menschenstämmen eine Art eigener Geschichte zu geben und auch Vorstellungen von Wir und Die zu entwickeln.

    Die ihrerseits wieder auf biologischen Grundlagen beruhen, wie Dawkins als Evolutionsbiologe nur zu gut weiß. In der Natur vererben sich durch natürliche Auslese auch genetisch bedingte Verhaltensweisen, die auch Tiere dazu bringt, sich um ihre Nächsten zu kümmern. Das sieht wie Altruismus auf, ist aber vor allem ein Überlebensmechanismus: Tiere, die so dafür sorgen, das der Nachwuchs alt genug wird, um seine Gene weiterzugeben, sorgen dafür, dass ihre Gene zu „Siegern der Geschichte“ werden.

    In einem Kapitel versucht Dawkins die ganze genetische Reproduktion anhand von bildhaften Vergleichen zu schildern. Aber das ist dann wohl der Nachteil des Professors: Ausgerechnet das wird sehr dröge, weil er versucht, kindgerecht zu erzählen, was da passiert. Kindgerecht geht immer schief. Wer sein altes Biologieschulbuch herausholt, sieht es bestätigt. Dabei kennt Dawkins genug lebendige Exempel aus der Forschung, die das Wirken von Evolution für jeden Menschen anschaulich machen.

    Einige sind auch im Buch zu sehen, etwa wenn er mit einem Videoclip von Roger Hanlon die Funktionsweise der Farbänderung bei einem Octopus erklärt.

    Octopus vulgaris Camouflage Change

    Oder wenn er verhaltensbiologisch erklärt, wie ein Schwarm aus Millionen Staren funktioniert, in dem es überhaupt keinen Dirigenten oder Ober-Star gibt. Und trotzdem zeigen diese Starenschwärme am Himmel faszinierende geometrische Muster und die Vögel stoßen auch nicht aneinander. Das richtige Verhalten im Schwarm ist in jedem einzelnen Vogel schon angelegt. Womit auch das eins der eindrucksvollen Beispiele wird, die zeigen, dass in der Natur erstaunlich komplexe Dinge passieren, ohne dass es dafür eine übergeordnete Person braucht, die das alles steuert.

    Die Faszination hört ja nicht auf, wenn man merkt, das all das so völlig ohne einen großen Schöpfer funktioniert. Im Gegenteil: So öffnet sich für den Forscher überhaupt erst ein Weg, eine bessere Erklärung für das Funktionieren der Welt zu finden, eine Erklärung, die auch mit Experimenten zu bestätigen ist. Die aber auch ermöglicht, in den erstaunlichen Entwicklungen der Tier- und Pflanzenwelt eben keine äußere Erklärung suchen zu müssen (also den großen Schöpfer), sondern zu entdecken, wie die bessere Chance auf ein Überleben einige sehr seltsame Eigenschaften und Verhaltensweisen bei Tieren, Insekten und Pflanzen begünstigt hat. Eigenschaften, die anfangs durch eine simple genetische Mutation entstanden, die aber groß genug war, um den Trägern dieser Erbinformation eine klein wenig bessere Überlebenschance einzuräumen.

    Murmuration: Flug in atemberaubenden Formationen

    Aber wie ist das nun mit Gott? Wären wir denn ohne Religion immer noch wilde Bestien, die blutrünstig übereinander herfallen würden? Das taucht nicht einmal als Gedanke bei Dawkins auf, denn (siehe oben) das altruistische Verhalten zu Mitgliedern der eigenen Familie und des eigenen Nestes ist auch schon in der Tierwelt angelegt. Das gehört zu unserem genetischen Erbe. Dazu braucht es nicht die Autorität eines großen Richters, der hinter allem stecken soll.

    Und am Beispiel der Moseschen Steintafeln macht Dawkins dann ja auch noch sehr anschaulich, dass auch die Moral der menschlichen Gesellschaften in den vergangenen 2.500 Jahren eine Evolution durchgemacht hat. Aber nicht, weil die Kirchen irgendwie die großen Lehrmeister der Moral gewesen wären, sondern weil sich die Grenze dessen, was wir als gut und richtig empfinden, mitten in unserer Gesellschaft verschoben hat. Im Grunde steht ja selbst das Neue Testament mit der Bergpredigt für so eine Verschiebung (auch wenn Jesus mehrmals behauptet, er berufe sich auf die Moral des Alten Testaments).

    Und das ging über die folgenden Jahrhunderte immer weiter. Je komplexer menschliche Zivilisationen wurden, umso mehr verzichteten sie auf grausame Gesetze (Menschenopfer, Steinigungen, Auge um Auge …), aber auch auf die Unterdrückung von Sklaven und Frauen oder die Ausgrenzung und Vertreibung von Fremden. Die Vorstellungen von dem, was eine gute menschliche Gesellschaft ist, änderten sich. Und diese Änderungen kamen nicht aus der Bibel, sondern aus der Mitte der Gesellschaft, aus Gruppen von Menschen, die immer mehr der Überzeugung waren, dass einige alte Vorstellungen eigentlich nur noch barbarisch waren und abgeschafft gehörten.

    Was einen daran erinnert, dass sich Historiker bis heute schwertun, auch die menschliche Geschichte als eine Evolution zu betrachten. Eine vielschichtige Evolution auf sozialem, wissenschaftlichem, ökonomischem Gebiet. Und auf den Gebieten von Moral und Wissenschaft. Wenn eine neue Erkenntnis erst einmal den Durchbruch geschafft hat (das Kopernikanische Weltbild, die Newtonsche Gravitationslehre, die Evolutionstheorie …), die das Funktionieren der Welt einleuchtend und logisch erklärt und dabei auf jede mythische äußere Kraft verzichten kann, dann kommt die menschliche Gesellschaft nicht mehr dahinter zurück. Sie kann das Erkennen der Welt nicht rückgängig machen.

    Eigentlich die ganze Adam-Eva-Apfel-Problematik in immer neuer Variante. Wir können nicht mehr in den Zustand der paradiesischen Unschuld zurück (die ja nur eine Fiktion aus der Bibel ist und mit der harten Realität in der Savanne Afrikas nichts zu tun hat), auch wenn es Fundamentalisten aller Farben mit aller Macht immerzu versuchen. Denn wer Menschen wieder einreden kann, eine mysteriöse äußere Macht bestimme über ihr Geschick, der kann sie manipulieren, der führt sie am Nasenring durch die Manege und füttert sie mit dem lähmenden Gefühl, an den kommenden Katastrophen so gar nichts ändern zu können.

    Auch die deutschen „Populisten“ gehören dazu: Sie gewinnen ihre Macht dadurch, dass sie ihren Wählern einreden, sie würden von dunklen Mächten beherrscht und seien so gar nicht in der Lage, ihr Leben und ihre Gesellschaft aus eigener Kraft rational zu gestalten.

    Denn darum geht es ja am Ende, wenn Richard Dawkins seine jungen Leser dazu ermuntert, sich ihres Verstandes zu bedienen und die Welt mit wissenschaftlichen Methoden zu erkennen, zu begreifen und zu gestalten. Und sich von großen, unbegreifbaren „Wundern“ gar nicht erst einschüchtern zu lassen, sondern genau das Rätselhafte als Aufforderung zu betrachten, eine Lösung und eine logische Erklärung dafür zu suchen, vielleicht gar selbst zum Forscher zu werden. Auch wenn die Resultate oft einfach nur verblüffend sind, so mächtig gewaltig, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt.

    Das Staunen mag sogar genau dasselbe sein, das unsere Vorfahren in der afrikanischen Savanne hatten, wenn sie in den sternenfunkelnden Himmel schauten. Und wahrscheinlich sogar zum ersten Mal so schauten, mit diesem verblüffenden Gehirn, das so leistungsfähig geworden war, dass es die Welt einfach nicht mehr ohne Hinter-Gedanken betrachten konnte, sondern unbedingt wissen wollte: Was ist das? Und warum?

    Die Fragen, die uns bis heute antreiben. Nur dass wir über die Notlösung, für dieses Warum immer eine göttliche Macht als immer passende Erklärung einzusetzen, hinaus sind. Mittlerweile sind wir so weit, dass wir Theorien, die ohne eine unerklärliche äußere Macht nicht auskommen, nicht mehr ernst nehmen können. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sich bis heute nicht ein Fitzelchen eines Beleges gefunden hat, es könnte so eine höhere Macht geben.

    Im Gegenteil. Forscher wie Dawkins staunen erst richtig, wenn sie herauskriegen, warum einige seltsame Dinge in der Natur so sind, wie sie sind und welcher evolutionäre Weg nun ausgerechnet dahin geführt hat.

    So ordnen sich Religion und Göttervorstellungen auf einmal recht logisch ein in die Bewusstwerdungs-Evolution des Menschen. Sie waren eine schöne märchenhafte Erklärung für lauter Dinge, die wir noch nicht begreifen konnten und für deren Verständnis uns der Schlüssel fehlte. Mittlerweile wissen wir, dass wir ganz und gar nicht zufällig auf einem Planeten entstanden sind, der zufällig in einem „habitablen“ Universum um eine Sonne mit der richtigen Größe kreist. Hier hat uns keiner hingesetzt, sondern hier musste zwangsläufig hochkomplexes Leben entstehen, weil alle Zutaten für Leben da waren. Dann kommen ganz gesetzmäßige Prozesse in Gang.

    Und auch deshalb ist wohl der Verzicht auf Götter jetzt zwingend dran. Denn wenn man das zu Ende denkt, dann sind wir für uns selbst ganz allein verantwortlich. Niemand sonst. Und niemand sonst hat es in der Hand, die Erde in einem für uns Menschen bewohnbaren Zustand zu erhalten. Das ist eine verdammt große Aufgabe, die aber mit Fundamentalisten und den Moralvorstellungen eines neidischen Berggottes einfach nicht zu bewältigen ist.

    Und wer nach Lesen des Buches noch immer den Verdacht hat, man könne als Mensch ohne Gott kein guter Mensch sein, der sollte das Buch noch einmal von vorn lesen. Bis der Groschen fällt. Dann merkt man nämlich, dass Gott meist nur eine ziemlich faule Ausrede ist für Nicht-selber-Denken und Keine-Verantwortung-übernehmen-Wollen.

    Richard Dawkins Atheismus für Anfänger, Ullstein, Berlin 2019, 18 Euro.

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