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Eins der ältesten Fragmente von Eschenbachs großem Epos: Das in Leipzig entdeckte Parzival-Fragment

Das Parzival-Fragment wurde kürzlich bei der wissenschaftlichen Bearbeitung eines spätmittelalterlichen Handschriftenbandes der Domstiftsbibliothek Naumburg im Handschriftenzentrum der Universitätsbibliothek Leipzig (UB) entdeckt. Am Dienstag, 24. Juni, wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei dem Fragment könnte es sich um einen der ältesten Textzeugen der Dichtung von Wolfram von Eschenbach handeln.

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Am 27. Juni in Leipzigs Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Lange, spannende Nacht der Wissenschaften

Am Freitag, 27. Juni, ist es wieder mal so weit, dann laden Leipzigs Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein zur Langen Nacht der Wissenschaften. Von 18 bis 24 Uhr sind die Türen der Einrichtungen bei freiem Eintritt geöffnet. Mit insgesamt 113 Veranstaltungen - so vielen wie noch nie - steuert allein die Universität diesmal mehr als ein Drittel bei: Insgesamt stehen etwa 300 Angebote in mehr als 60 Einrichtungen der Stadt auf dem Programm der Wissenschaftsnacht, die aller zwei Jahre veranstaltet wird.

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Erstmals operieren üben ohne Risiko: Erster Simulator-Trainingskurs für angehende Chirurgen fand an der HTWK Leipzig statt

Am ISTT (Innovative Surgical Training Technologies), Teil des Forschungszentrums der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), wurde Mitte Juni 2014 zum ersten Mal ein Trainingskurs für angehende Chirurgen an dem dort entwickelten, hoch realistischen Simulator für die Lendenwirbelsäule durchgeführt. In dem von der Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer geförderten Kurs trainierten Assistenzärzte unterschiedlicher Kliniken eine Bandscheibenoperation und wurden dabei von erfahrenen Chirurgen angeleitet.

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Ökologische Ziele verfehlt?: Europäische Gewässer stärker durch Chemikalien belastet als bislang angenommen

Die Gewässerqualität bis 2015 deutlich zu verbessern, das haben sich die EU-Mitgliedsstaaten nicht zuletzt durch die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) auf die Fahnen geschrieben. Wie eine aktuelle Studie des Instituts für Umweltwissenschaften Landau und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) mit Kollegen aus Frankreich (Universität Lorraine und EDF) und der Schweiz (EAWAG) zeigt, wird dieses Ziel aufgrund starker Schadstoffeinträge nicht erreicht.

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EU-Agrarreform wird Artenvielfalt nicht ausreichend schützen: Leipziger Forscher empfehlen in “Science” zusätzliche Maßnahmen

Die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union wird den Schutz der biologischen Vielfalt nicht verbessern, sondern sogar weiter verschlechtern. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), die in der aktuellen Ausgabe des renommierten Wissenschaftsmagazins Science erschienen ist.

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Junihochwasser 2013 in der Burgaue: Elsterwasser war stark nitratbelastet – Abfluss muss verbessert werden

Am Montag, 4. Juni, stellten Dr. Annett Krüger und Anna Herkelrath vom Institut für Geografie bei einem Infoabend die Untersuchungsergebnisse aus dem Hochwasserereignis vom Juni 2013 vor. WissenschaftlerInnen des Projekts "Lebendige Luppe" hatten in der Burgaue in der Folge der Öffnung des Nahleauslassbauwerkes unter anderem die Wasserausbreitung dokumentiert sowie Wasser-, Bodenproben und Sedimentablagerungen auf Blättern untersucht.

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Neue Leipziger Studie zur “Mitte”: Unter der Oberfläche gärt es weiter – doch die Zustimmung zur Demokratie steigt

Am Mittwoch, 4. Juni, stellte die Amadeu-Antonio-Stiftung in Berlin die neue Studie "Die stabilisierte Mitte. Rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2014" vor. Sie ist - wie auch die letzte von vor zwei Jahren - wieder ein Leipziger Produkt, erarbeitet vom Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung der Universität Leipzig. Da weiß man nun ziemlich genau, dass radikale Einstellungen etwas mit Psychologie zu tun haben.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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