In Bad Düben stießen Ermittler nach einem Zeugenhinweis heute auf Drogen und mutmaßliches Diebesgut. Und: Nach einem Tram-Unfall in Leipzig sucht die Verkehrspolizeiinspektion nach Zeuginnen und Zeugen. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 30. April 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Polizeibekannter Mann im Visier: Razzia in Bad Düben
In Bad Düben kam es am Donnerstag zu einem Polizeieinsatz. Darüber berichtet die Leipziger Volkszeitung.
Hintergrund waren demnach polizeiliche Durchsuchungsmaßnahmen in einem Haus und zugehörigen Grundstück, mit denen bereits am Vortag begonnen worden war. Dabei soll eine größere Menge mutmaßliches Diebesgut konfisziert worden sein, auch stießen die Ermittler auf nicht näher klassifizierte Betäubungsmittel. Zum Verbleib des Verdächtigen wurden keine Angaben getätigt.
Den Fall ins Rollen brachte offenbar eine Person, die ihr gestohlenes Fahrrad auf der Plattform Ebay wiedererkannt und dies gemeldet hatte. Die Spur führte nach Bad Düben. Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft bei dem offenbar polizeibekannten Grundstückseigentümer eine Durchsuchung an. Die Ermittlungen laufen weiter.
Straßenbahnunfall: Polizei sucht nach Zeugen
Nach einem Straßenbahnunfall in Neustadt-Neuschönefeld hat die Polizeidirektion (PD) Leipzig heute einen Zeugenaufruf gestartet.
Der Unfall selbst ereignete sich bereits gestern Nachmittag gegen 16:45 Uhr: Die Fahrerin eines Pkw Skoda KAROQ war demnach beim Versuch, die Dresdener Straße von der Klasingstraße aus zu überqueren, mit einer stadteinwärts fahrenden Tram der Linie 7 kollidiert. Die 28 Jahre alte Autofahrerin wurde beim Zusammenstoß leicht verletzt und ambulant versorgt. Zur Höhe des Sachschadens wurden zunächst keine Details bekannt.
Der Tramfahrer (58) hatte noch mit einer vergeblichen Notbremsung auf die Gefahrensituation reagiert. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass eine Person mit Rollstuhl im Wagenzug gestürzt sein soll. Wer hierzu, zu weiteren Verletzten oder zum Unfall selbst geben kann, wird gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig zu wenden. Diese ist erreichbar unter Tel. (0341) 255 – 2850 (tagsüber), sonst 255 – 2910.
Worüber die LZ heute berichtet hat:
Mordversuch in Szenebar angeklagt: Wollte er seinen früheren Sex-Partner aus Rache umbringen?
Kommentar: Hören wir da ein Mimimi, Herr Merz?
2,3-Milliarden-Euro-Haushaltslücke: Ohne Kreditaufnahme wird es 2027 und 2028 in Sachsen nicht gehen
Hallo Leipzig: So startet Donnerstag, der 30. April 2026
Vorläufige Zahlen zu Sachsens Einkommensmillionären 2023: Der Freistaat prüft immer seltener
Freunde und Fremde: Zwei Freundschaften in den Kollisionen der Gegenwart
Der Stadtrat tagte: Keine Mehrheit für verschärfte Sicherheitsmaßnahmen am Bahnhof
Was sonst noch so los war:
Er ist eine Legende – und vereinzelt noch heute auf hiesigem Pflaster unterwegs: In Zwickau lief vor 35 Jahren der letzte Trabant vom Band. Dies wurde groß gefeiert.
Sachsen gab bekannt, die Ladeinfrastruktur von Batteriezügen rund um Dresden fördern zu wollen: Für Planungszwecke bekam der Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO) daher heute eine Million Euro zugesagt.
Der Maler und Bildhauer Georg Baselitz verstarb im Alter von 88 Jahren.
Keine Änderung: Die Europäische Zentralbank ließ den Leitzins heute unangetastet.
Deutschland sackt ab, Syrien legt zu: Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat ihren Lagebericht zur Pressefreiheit publiziert.
Was morgen wichtig wird: Alles neu macht der Mai …
Wo rast denn nur die Zeit hin? Mit dem Mai startet bereits wieder ein neuer Monat, der ein paar Änderungen für Verbraucher mit sich bringt. Und nicht zu vergessen ist morgen der traditionelle Maifeiertag, der vielen ein langes Wochenende schenkt. Der liebe Wettergott scheint jedenfalls mitzuziehen.
Demos gibt es am Tag der Arbeit freilich auch: Unter anderem ruft der DGB zur Kundgebung unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ auf, die um 10:30 Uhr am Volkshaus startet. Bereits eine halbe Stunde eher strampelt ein Fahrradcorso los, der sich an der Anton-Bruckner-Allee sammelt. Auch LZ-Reporter werden die Lage beobachten. Was auch immer Sie vorhaben: Bleiben Sie sicher, kommen Sie gut in den Feiertag und ins Dreitage-Wochenende!
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