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Gerade für junge Wähler ist die Merz-Regierung im Bund zu einer großen Enttäuschung geworden. Systematisch arbeitet vor allem Wirtschaftsministerin Katherina Reiche daran, die Gesetze zur Energiewende auszuhöhlen und den dringend notwendigen Umbau der deutschen Energieversorgung auszubremsen. Die Hitzeextreme dieses Sommers aber zeigen allen Bürgern, wohin die Reise geht mit einem immer mehr aufgeheizten Klima. Fridays for Future Leipzig ruft deshalb für Freitag, 31. Juli, um 16.30 Uhr spontan zu einer Demonstration an der Sachsenbrücke auf.
Unter dem Motto „burn capitalism not the planet“ kritisiert die Leipziger Ortsgruppe von Fridays for Future die Tatenlosigkeit der Bundesregierung und die katastrophale Politik von unter anderem Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.
„Kapitalismuskritik ist dabei keine hohle Phrase. Das Handeln der Regierung unter Friedrich Merz zeigt anschaulich, wie wir uns zu Tode wirtschaften, sowohl entgegen unserer eigenen Gesundheit als auch entgegen der Natur und des Klimaschutzes“, erklärt Alexander Hilse, Sprecher für Fridays for Future Leipzig.
Die Leipziger Klimaaktivistin Merit Niemeyer ergänzt: „Während auf der ganzen Welt Waldbrände ungeahnten Ausmaßes wüten und wir fast wöchentlich von Hitzewellen überrollt werden, verliert die Bundesregierung nicht ein Wort über Klimaschutz. Deshalb müssen wir ihn uns nach wie vor selbst einfordern!“
Allein die erste Hitzewelle Ende Juni hat laut Berichten des Robert-Koch-Institutes über 5.000 Menschen das Leben gekostet. Damit wurden im Juni 2026 mehr Hitzetote verzeichnet als in den Jahren 2022 bis 2025. Höher lagen die hitzebedingten Sterbefallzahlen 2018 und 2019 mit 8.400 bzw. 6.900 – aber in beiden Fällen auf das ganze Jahr berechnet. Nur in den Wortmeldungen der Bundesregierung kommt die Entwicklung nicht vor. Da redet man lieber über Migration und Bürgergeldempfänger.
Nach der Auftaktkundgebung am Freitag, dem 31. Juli, ab 16:30 Uhr auf der Sachsenbrücke bewegt sich die Demonstration als Fahrradumzug dann durch den Clara-Zetkin-Park in Richtung des Innenstadtringes, kündigt Fridays for Future an, umrundet diesen und endet schließlich vor dem neuen Rathaus.
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