Kapitän David Raum (22, RB Leipzig) mit emotionalem Jubel über das Tor von Romulo Cardoso da Cruz (40, RB Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Mehrere tausend Menschen in Leipzig und viele weitere in ganz Deutschland waren am Wochenende auf der Straße, um nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt ein deutliches Zeichen zu setzen. Außerdem: Lok und Chemie kommen in der Regionalliga nicht voran; die Teams von RB Leipzig freuen sich über Siege. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende, 12./13. September 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Normalerweise füllt sich der Marktplatz in Leipzig vor allem bei schönen Anlässen, zum Beispiel wenn Weihnachtsmarkt oder Stadtfest ist. Am Samstag war es mal anders: Der Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt sorgte dafür, dass sich mehrere tausend Menschen versammelten.
Sie wollten damit ein Zeichen setzen – genau wie zehntausende Menschen in anderen Städten auch. Fünfstellige Zahlen erreichten die Anti-AfD-Demos unter anderem in Berlin, Hamburg und München. Dass auch beim CSD in Halle – also im Bundesland, über das so viel geredet wurde – rund 10.000 Menschen am Start waren, dürfte auch mit den Ereignissen am Wochenende davor zu tun gehabt haben.
In Leipzig waren unter anderem der ehemalige Thomaspfarrer Christian Wolff, der aktivistische Autor Jakob Springfeld und Irena Rudolph-Kokot vom Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ auf der Bühne. Die Reden richteten sich nicht nur gegen die AfD, sondern auch gegen den sozialen Kahlschlag, den CDU, CSU und SPD auf Bundesebene gerade planen.
Sport am Wochenende
In der Regionalliga-Nordost läuft es für die Leipziger Clubs nach wie vor nicht rund. Während Vorjahresmeister Lok nach einem 3:3 in Greifswald auf dem 11. Tabellenplatz bleibt und schon neun Punkte Rückstand auf die Spitze hat, konnte Chemie immerhin einen Platz vorrutschen. Ein 2:2 gegen Zwickau nach Zwei-Tore-Rückstand bringt die Leutzscher vom letzten auf den vorletzten Platz; nach acht Spielen sind sie als einziges Team der Liga aber noch immer sieglos.
Die Männer von RB Leipzig hingegen konnten am Sonntag auch im zweiten Heimspiel der Saison einen deutlichen Zu-Null-Sieg einfahren. Nach dem 3:0 gegen Gladbach am 1. Spieltag folgte nun ein 5:0 gegen den HSV. Die Reaktion auf die beiden Niederlagen in Bremen und Como fiel somit sehr positiv aus.
Der Endstand von 5:0 für RB Leipzig auf der Videowand/ Anzeigetafel. Foto: Jan Kaefer
Brajan Gruda (10, RB Leipzig), Antonio Nusa (7, RB Leipzig) und Romulo Cardoso da Cruz (40, RB Leipzig) beim Tor-Jubel. Foto: Jan Kaefer
Kapitän David Raum (22, RB Leipzig) mit emotionalem Jubel über das Tor von Romulo Cardoso da Cruz (40, RB Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Tor-Jubel bei Romulo Cardoso da Cruz (40, RB Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Tor-Jubel beim Team von RB Leipzig. Foto: Jan Kaefer
Willi Orban (4, RB Leipzig) hat soeben das Tor zum 3:0 erzielt. Foto: Jan Kaefer
Patson Daka (27, Hamburger SV) gegen Castello Lukeba (23, RB Leipzig). Foto: Jan Kaefer
David Möller Wolfe (3, Hamburger SV). Foto: Jan Kaefer
Zakaria El Ouahdi (7, Hamburger SV) gegen Antonio Nusa (7, RB Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Torwart Maarten Vandevoordt (26, RB Leipzig) fängt den Ball vor Jordan Torunarigha (23, Hamburger SV). Foto: Jan Kaefer
Antonio Nusa (7, RB Leipzig) gegen Patson Daka (27, Hamburger SV). Foto: Jan Kaefer
Yussuf Poulsen (15, Hamburger SV) mit einem Schussversuch. Foto: Jan Kaefer
Bei den Frauen gab es ebenfalls Grund zur Freude: Das 2:1 im Heimspiel gegen Nürnberg bedeutete am 4. Bundesliga-Spieltag den ersten Sieg der Saison. Die isländische Nationalspielerin Emilia Asgeirsdottir war für beide Treffer verantwortlich.
Torjubel beim Team von RB Leipzig nach dem Treffer zum 2:0. Foto: Jan Kaefer
Tor-Chance für Nikoline Dudek (24, RB Leipzig), doch Torwart Lourdes Romero (1, 1. FC Nürnberg) muss nicht eingreifen. Foto: Jan Kaefer
Lou-Ann Joly (6, RB Leipzig) im Zweikampf mit Louna Lapassouse (99, 1. FC Nürnberg). Foto: Jan Kaefer
Die Doppel-Torschützin Emilia Kiaer Asgeirsdottir (8, RB Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Annabel Schasching (16, RB Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Torjubel bei RB Leipzig. Torschützin Emilia Kiaer Asgeirsdottir (8, RB Leipzig/ 3.v.l.) freut sich mit ihren Kolleginnen. Foto: Jan Kaefer
Torhüterin Lourdes Romero (1, 1. FC Nürnberg) fliegt vergeblich, der Ball schlägt zur 1:0-Führung ins Tor. Foto: Jan Kaefer
Leia Varley (2, 1. FC Nürnberg) im Kopfballduell mit Lou-Ann Joly (6, RB Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Marie Bleil (17, 1. FC Nürnberg) vor Delice Boboy (17, RB Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Emilia Kiaer Asgeirsdottir (8, RB Leipzig) attackiert von Jonna Brengel (10, 1. FC Nürnberg). Foto: Jan Kaefer
Jasmien Mathys (12, RB Leipzig) attackiert Kapitänin Nastassja Lein (24, 1. FC Nürnberg). Foto: Jan Kaefer
Lara Meroni (11, 1. FC Nürnberg) holt zum Schuss aus. Foto: Jan Kaefer
Beide Teams präsentieren ein Banner zum Nachhaltigkeitsspieltag des DFB: GEMEINSAM GUTES SPIEL! Foto: Jan Kaefer
Mit einem Tor Unterschied konnten sich auch die Handballer des SC DHfK in der zweiten Bundesliga durchsetzen – was in dieser Sportart natürlich für einen viel spannenderen Spielverlauf spricht als im Fußball. Mit dem 33:32 gegen Lübeck-Schwartau konnte das Team seinen gelungenen Saisonstart fortsetzen. Nach drei Siegen in drei Spielen ist der SC DHfK weit oben in der Tabelle mit dabei.
Jubel beim Team des SC DHfK Leipzig nach dem knappen Heimsieg. Foto: Jan Kaefer
Torwart Anadin Suljakovic (12, SC DHfK Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Franz Semper (32, SC DHfK Leipzig) beim Wurf. Foto: Jan Kaefer
Matej Klima (13, SC DHfK Leipzig) wird attackiert. Foto: Jan Kaefer
Matej Klima (13, SC DHfK Leipzig) am Ball gegen Sören Hartwich (29, Lübeck-Schwartau). Foto: Jan Kaefer
Luka Rogan (33, SC DHfK Leipzig), Tim Hertzfeld (72, SC DHfK Leipzig) und Matej Klima (13, SC DHfK Leipzig) versuchen als Abwehrblock, den Wurf von Magnus Holpert (22, Lübeck-Schwartau) abzufangen. Foto: Jan Kaefer
Torwart Tomas Mrkva (16, SC DHfK Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Lukas Binder (11, SC DHfK Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Franz Semper (32, SC DHfK Leipzig) springt beim Tor-Jubel vor Freude in die Luft. Foto: Jan Kaefer
Magnus Holpert (22, Lübeck-Schwartau). Foto: Jan Kaefer
Cheftrainer Frank Carstens (SC DHfK Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Franz Semper (32, SC DHfK Leipzig) wird von Thore Heinemann (34, Lübeck-Schwartau) attackiert. Foto: Jan Kaefer
Blaer Hinriksson (24, SC DHfK Leipzig) wirft gegen den Abwehrblock. Foto: Jan Kaefer
Blaer Hinriksson (24, SC DHfK Leipzig) wird von Lukas Kingsley Emdorf (73, Lübeck-Schwartau) zu Boden gerissen. Foto: Jan Kaefer
Matej Klima (13, SC DHfK Leipzig) setzt sich durch. Foto: Jan Kaefer
Finn Schroven (19, SC DHfK Leipzig). Foto: Jan Kaefer
Was am Wochenende außerdem wichtig war: Klimakatastrophe, Putin oder doch die Künstliche Intelligenz – wenn es um die bevorstehende Apokalypse geht, ist noch vollkommen offen, wer am Ende zuerst zuschlägt. In den letzten Tagen sorgten Berichte darüber für Aufregung, dass wichtige KI-Forscher das Ende der Menschheit durch KI in wenigen Jahren für nicht extrem unwahrscheinlich halten – ein KI-Gigant hat nun wegen mieser PR seinen Börsengang verschoben.
Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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