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Das polizeiliche Präventionsmobil ist laut Ankündigung bald wieder auf Tour und bietet unterstützende Beratung beim Schutz gegen Kriminalität. Und: Der Erdüberlastungstag markiert heute den kritischen Punkt, ab dem wir bei der Erde quasi auf Pump leben. Die LZ fasst zusammen, was am Donnerstag, dem 30. Juli 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Information und Vorbeugung: Präventionsmobil tourt bald rund um Leipzig
Die beste Straftat ist die, die gar nicht erst geschieht, könnte man sagen: Das Präventionsmobil der Polizei Sachsen macht demnächst wieder an verschiedenen Orten im Freistaat Station. Darüber informiert heute die Leipziger Polizeidirektion.
Im Zeitraum vom 25. August bis 11. September 2026 sind Präventionsfachleute im Landkreis Leipzig, in Nordsachsen und auch direkt in Leipzig präsent und bieten Beratungsgespräche sowie Anschauungsmöglichkeiten für alle Interessierten an. Schwerpunkte sind der Schutz vor Trickbetrug – Stichworte: falsche Polizisten, Überrumpelungstaktik, Engeltrick … –, fachkundige Tipps zum Einbruchschutz sowie Diebstahlsprävention.
Das Leipziger Stadtgebiet ist eine der 14 geplanten Stationen. Hier sind die Expertinnen und Experten am 2. September zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr am Otto-Runki-Platz im Einsatz. Das Angebot ist kostenfrei und ohne Voranmeldung nutzbar. Zahlreiche weitere Informationen finden Sie hier.
Leben auf Pump bei der Erde
Der sogenannte Earth Overshoot Day, zu Deutsch etwa „Erdüberlastungstag“, fällt in diesem Jahr auf heute, den 30. Juli: Nach Angaben der Organisation Global Footprint Network hat die Menschheit am Donnerstag sämtliche Ressourcen aufgebraucht, welche unser Planet binnen eines Jahres aus eigener Kraft heraus erneuern kann. Bei der Nutzung etwa von Wäldern, Böden und Gewässern wird nun mehr beansprucht, als rechnerisch zur Verfügung steht. Zudem übersteigt der Ausstoß von CO₂ jetzt die Aufnahmekapazität von Meeren und Pflanzen.
Ökologisch betrachtet leben wir damit ab heute auf Pump bei der Erde, wobei das Verbrauchsniveau global sehr unterschiedlich ausfällt. Laut Berechnungen würde der Überlastungstag, würde die ganze Welt so leben wie Deutschland, bereits am 10. Mai erreicht. In diesem Jahr ist der kritische Punkt etwas später als 2025 erreicht worden (hier fiel er auf den 24. Juli), was aber auf aktualisierte Daten zurückzuführen sein soll und nicht auf einen bewussteren Lebensstil.
Worüber die LZ heute berichtet hat:
Hallo Leipzig: So startet Donnerstag, der 30. Juli 2026
2027 soll es endlich passieren: Stadt will den Torgauer Platz umbauen
Eine Stadt erzählt die DDR: Wie die Wurzener 1990/1991 auf ihr eigenes Leben zurückschauten
Was sonst noch so los war:
Erfolg für die Verbraucherzentrale Sachsen: Diese erzielte, wie sie heute kundtat, vor Gericht einen Sieg gegen Hornbach. Dem Bau- und Gartenmarkt wurden Werbeversprechen untersagt, die einen ökologischen Vorteil bei bestimmten Pflanzen suggerieren würden.
Die Hitze hat nun auch Mitteldeutschland spürbar erreicht, es wird vor Unwettern gewarnt.
Sachsens ehemaliger Landesbischof Jochen Bohl starb, wie heute bekannt wurde, am gestrigen Mittwoch mit 76 Jahren. Er hatte zwischen 2004 und 2015 amtiert.
Die jüngsten Verwerfungen in der Union ziehen weiter ihre Kreise: Brandenburgs Junge Union-Chefin Laura Strohschneider hat ihr Amt niedergelegt und die CDU verlassen. Die 29-Jährige macht als Beweggründe Unmut über den Kurs der Bundesregierung und Ärger über das Spitzenpersonal um Kanzler Friedrich Merz (70) geltend.
In der vergangenen Nacht ist in Polen ein Flugobjekt abgestürzt, bei dem es sich Mutmaßungen zufolge um eine russische Rakete handeln könnte. Der Absturzort befindet sich auf unbewohntem Terrain südlich von Lublin.
Angst und vorsichtige Hoffnung liegen bei den Waldbränden in Südeuropa gerade eng beisammen.
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