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Thema

1. Mai

1. Mai in Leipzig (2): Diesmal nicht gegen Nazis, sondern für Arbeiter/-innen

Traditionell demonstrieren viele Linke am 1. Mai gegen Neonazis. Doch weil deren Demos wegen der Coronakrise ausfallen, können die Linken diesmal selbst in die Offensive gehen. Auf dem Augustusplatz folgten mehrere hundert Menschen dem Aufruf eines breiten Bündnisses. Später kam es auf dem Simsonplatz zu Wortgefechten mit Gegner/-innen der Corona-Schutzverordnung.

Polizeibericht 1. Mai: Segelboot gekentert, Brennende Baustellenabsperrung, Der 1. Mai in Leipzig

Am heutigen Nachmittag bemerkte ein Mann am Zwenkauer See, dass ein Segelboot, vermutlich auf Grund des starken Wetterumschwungs, auf dem See gekippt und in Seenot geraten war+++Heute Abend wurde die Polizei durch die Rettungsleitstelle über einen Wohnungsbrand im Windmühlenweg in Delitzsch informiert+++Die sechs Versammlungen, die bei der Stadt Leipzig für den 1. Mai angemeldet und unter strengen infektionsschutzrechtlichen Auflagen genehmigt worden waren, sind ohne Vorkommnisse in der Zeit von 11:00 Uhr – 16:40 Uhr zu Ende gegangen.

DGB Sachsen zum 1. Mai: Strategie der Guten Arbeit nach Corona-Krise fortsetzen

„Gute Arbeitsbedingungen und verlässliche Tarifverträge für alle, zusammen mit starker Mitbestimmung durch mehr Betriebs- und Personalräte – Sachsen muss den Weg zum Land der Guten Arbeit auch nach der Corona-Krise fortsetzen“, sagte Sachsens DGB-Chef Markus Schlimbach am 1. Mai in Dresden. Bereits jetzt müsse Arbeits- und Gesundheitsschutz an erster Stelle stehen, wenn die Arbeit wieder aufgenommen wird, so Schlimbach.

1. Mai: Solidarität gewinnt – Beschäftigte in gut organisierten Betrieben klar im Vorteil!

Zum Tag der Arbeit rufen die IG Metall Geschäftsstellen Dresden und Riesa unter dem Motto „Solidarisch ist man nicht alleine!“ zu mehr Mitbestimmung in den sächsischen Betrieben auf.

Donnerstag, der 30. April 2020: Sachsen ändert erneut die Regeln

Spielplätze, Museen, Außensportanlagen, Zoos und einige weitere Einrichtungen dürfen ab Montag, 4. Mai 2020, wieder öffnen – sofern sie Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Zudem gibt es Lockerungen für Versammlungen und Gottesdienste. Sächsische Verwaltungsgerichte entschieden unterdessen erneut für Asylbewerber/-innen, die nicht länger in Erstaufnahmeeinrichtungen wohnen möchten. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 30. April 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Mit Anstand Abstand halten – 1. Mai 2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie finden dieses Jahr bundesweit keine öffentlichen Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum 1. Mai statt. Erstmalig in der 130-jährigen Geschichte des Internationalen Tages der Arbeit werden die Gewerkschaften nicht auf Straßen und Plätzen feiern und zu Kundgebungen aufrufen. Gewerkschaften und der Tag der Arbeit stehen für Solidarität und das Füreinander-Einstehen der Beschäftigten. Praktisch übersetzt heißt dies in den heutigen Tagen: „Abstand halten, um sich und andere nicht zu gefährden.“

Solidarisch aus der Krise – Heraus zum 1. Mai 2020

Die Linke Leipzig ruft dazu auf zum Internationalen Kampf- und Feiertag der ArbeiterInnenklasse – unter der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln – Flagge zu zeigen. Die Linke will damit am 1. Mai im Jahr der Corona-Krise insbesondere auf die systemrelevanten Berufe aufmerksam machen. Für sie wird jetzt der Wert der Ware Arbeitskraft sichtbar und Die Linke fordert alle dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass u.a. den systemrelevanten Berufen endlich auch eine relevante Besserbezahlung zukommt!

SPD Leipzig ruft zu individueller Teilnahme am 1. Mai auf

Die Absage von Kundgebungen zum Tag der Arbeit ist aus Sicht der SPD die richtige Entscheidung im Sinne des Gesundheits- und Infektionsschutzes. Die SPD Leipzig ruft dazu auf, sich individuell und digital am Tag der Arbeit des DGB unter dem Motto „Solidarisch ist man nicht allein“ zu beteiligen. So sind Sozialdemokrat*innen mit digitalen Grußworten, Transparenten und Fahnen am 1. Mai präsent.

1. Mai 2020: Solidarisch mit Anstand Abstand halten

In diesem Jahr steht der 1. Mai unter dem Motto „Solidarisch ist man nicht alleine!“. In Zeiten der Corona-Pandemie gewinnt Solidarität jedoch eine völlig neue Bedeutung. Jetzt bedeutet Solidarität: „mit Anstand Abstand halten“.

Aufruf zum 1. Mai: Solidarität jetzt und auch nach Corona

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wird es keine Maidemonstrationen der Gewerkschaften geben. Dies ist ein harter aber zum Schutz unser aller Gesundheit wichtiger und richtiger Schritt. Jetzt ist die Zeit der Solidarität mit den gefährdeten Menschen, mit allen Beschäftigten, die im Moment für uns wichtiger denn je sind – in der Pflege und Betreuung, bei den Rettungsdiensten und der Feuerwehr, bei den Verkehrsbetrieben und im Handel, bei den Behörden.

Umdenken der Politik nötig für mehr Gerechtigkeit, Chancengleichheit und solidarischen Zusammenhalt nach der Krise

„Solidarisch ist man nicht allein. - Das Motto des 1. Mai 2020 bringt die Realität in der Corona-Pandemie auf den Punkt. Die Mehrheit der Menschen zeigt sich solidarisch, wie es zuvor wohl nur wenige für möglich gehalten hätten: Sie halten Abstand, verzichten auf viel und helfen einander“, sagte Sachsens DGB-Vorsitzender Markus Schlimbach.

Initiative #NichtaufunseremRücken will am 1. Mai demonstrieren

Die Initiative #NichtaufunseremRücken hat für den 1. Mai 2020 eine Demonstration angemeldet. Diese soll ab 12:00 ab Karl-Liebknecht-Straße (Höhe Feinkostgelände) zum Connewitzer Kreuz ziehen.

1. Mai 2019: 23.500 Menschen auf Sachsens Straßen für ein soziales Europa und starke Demokratie in der Bundesrepublik

„Europa. Jetzt aber richtig!“ und „Wir überlassen unser Land nicht den Rechtspopulisten!“ – unter diesen Leitgedanken feierten Sachsens DGB-Gewerkschaften am 1. Mai gemeinsam mit ihren Mitgliedern und deren Familien, Freunden und Nachbarn sowie mit Politikern demokratischer Parteien den „Tag der Arbeit“.

Ende Gelände blockiert AfD-Aufmarsch – ziviler Ungehorsam gegen Menschenfeinde

Anlässlich des AfD-Aufmarsches am 1. Mai in Erfurt erklärt Nike Mahlhaus, Pressesprecherin von Ende Gelände: „Die Hetze von Höcke und seinen Anhängern ist ein direkter Angriff auf unsere Gesellschaft. Die AfD leugnet den menschengemachten Klimawandel. Sie will die Menschen an den Grenzen erschießen und ertrinken lassen, die wegen der Klimakrise fliehen müssen.“

Martin Dulig zum 1. Mai in Chemnitz, Plauen und Zwickau unterwegs

Am heutigen Tag der Arbeit am 1. Mai besucht der Landesvorsitzende der SPD Sachsen, Sachsens Staatsminister für Wirtschaft Arbeit und Verkehr, Martin Dulig, die Region Südwest-Sachsen. Neben der Teilnahme der DGB-Kundgebungen in Chemnitz und Zwickau, wird Dulig außerdem an den Gegendemonstrationen gegen einen Naziaufmarsch in Plauen teilnehmen.

Demonstrationen und Kundgebungen am 1. Mai

Das Ordnungsamt hat die für Mittwoch, 1. Mai, im Zeitraum von 10 bis 13 Uhr geplante Versammlung „Klartext zu sozialen und gesellschaftlichen Missständen am ‚Tag der Arbeit‘“ unter Berücksichtigung der Gefahrenprognose auf eine stationäre Kundgebung auf dem nördlichen Simsonplatz beschränkt. Der „Aufbruch deutscher Patrioten“ hat circa 300 Personen angemeldet.

SPD Leipzig ruft zur 1. Mai-Demonstration auf

Die Leipziger Sozialdemokrat*innen rufen zu den 1. Mai-Demonstrationen für soziale Gerechtigkeit und gegen rechte Aufmärsche auf. Die zentrale Demonstration startet 10 Uhr ab Volkshaus Leipzig. Daran und an den Maifeierlichkeiten auf dem Markt werden wir uns mit über 20 Kommunalwahlkandidierenden und der Sozialdemokratie (s.Liste anbei) teilnehmen.

Für eine soziale und ökologische Alternative! Die Linke Leipzig demonstriert und feiert am 1. Mai

Leipzig ruft auch in diesem Jahr dazu auf, sich an der 1. Mai Demonstration des DGB unter dem Motto „Heraus zum 1. Mai - Für eine soziale und ökologische Alternative!“ zu beteiligen. Beginn der Demo ist 10:00 Uhr vor dem Volkshaus in der Karl-Liebknecht-Straße 32. Im Anschluss an die Demonstration und Kundgebung des DGB auf dem Leipziger Markt feiern die Linken ab 15:00 Uhr am Liebknecht-Haus, Braustraße 15, ein Hof- und Straßenfest, welches für alle Interessierten offen ist.

Proteste gegen Naziaufmärsche am 1. Mai in mehreren ostdeutschen Städten

Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft zur gemeinsamen Zuganreise am 1. Mai nach Plauen auf. Treffpunkt ist 8:15 Uhr am kleinen Willy-Brandt-Platz vor dem Leipziger Hauptbahnhof. Für die Mitfahrt stellen die beteiligten Initiativen und Vereine mehrere Sachsentickets zur Verfügung.

Gastkommentar von Christian Wolff: Der 1. Mai 1998

1997 begann der Hamburger Neonazi Christian Worch mit seinen Aufmärschen in Leipzig. Jeweils am 1. Mai und 3. Oktober wollten er und die Neonazis das Völkerschlachtdenkmal erreichen. Dagegen formierte sich in der Leipziger Stadtgesellschaft von Anfang an Widerstand – so auch am 1. Mai 1998. Um 10:00 Uhr gab es in der Thomaskirche ein Friedensgebet, danach folgte die Kundgebung auf dem Marktplatz mit anschließender Demonstration. Eine Woche zuvor hatte bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt die rechtsradikale DVU (finanziert vom Alt-Nazi Gerhard Frey) 12,9 Prozent der Wähler/innenstimmen erhalten.

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