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Rico Gebhardt (Linke) zum 1. Mai: „Kampf um gutes Leben für alle heißt auch, Zeichen gegen braunen Ungeist zu setzen“

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    Anlässlich des bevorstehenden 1. Mais erklärt Rico Gebhardt, Landes- und Fraktionsvorsitzender der sächsischen Linken: „Manch einer hält Demonstrationen und Kundgebungen zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, für Brauchtum und Relikt aus anderen Zeiten. Und ja, die Forderung nach dem Acht-Stunden-Tag, die über 100.000 Arbeiterinnen und Arbeiter am 1. Mai 1890 zu ihren ‚Maispaziergängen‘ im Kaiserreich auf die Straße brachten, ist heute längst Realität.

    Doch angesichts der sich wandelnden Arbeitswelt, der euphemistisch ‚Flexibilisierung‘ genannten zunehmenden Unsicherheit in den Arbeitsverhältnissen, Niedriglöhne, erzwungene Teilzeit, Befristungen und vieles mehr zeigt sich, dass der Kampf um ‚Gute Arbeit‘ keinesfalls aus der Zeit gefallen ist. Nein, er ist heute genauso wichtig wie vor 126 Jahren.

    Doch darf die Wendung von der ‚Guten Arbeit‘ eben nicht zur Floskel verkommen. Wer gute Arbeit fordert, muss sagen, was er damit meint. Und man darf nicht bei der Arbeit aufhören, sondern muss ein würdiges und gutes Leben für alle erkämpfen. Für uns als Linke ist deshalb klar:

    Wir kämpfen für Einkommen, die für ein gutes Leben reichen! Wir stehen für eine existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV! Wir streiten für die solidarische Mindestrente und gegen die drohende Altersarmut!

    Wir kämpfen für gute Arbeitsverhältnisse, die es möglich machen, das Leben selbstbestimmt zu planen! Wir setzen uns ein für ein Ende von Befristung und Leiharbeit!

    Wir kämpfen für Arbeitszeitverkürzung: mehr Zeit für Freundschaften, Familie, Kultur und Politik – kurzum für das ganze Leben! Zur gerechten Verteilung der Arbeit gehört dabei auch eine Umverteilung der Tätigkeiten zwischen den Geschlechtern!

    Doch der Kampf für ein Leben in Menschenwürde für alle Menschen schließt auch ein, sich konsequent den Menschenfeinden entgegenzustellen, die mit ihrer Ideologie der Ungleichwertigkeit Menschen gegen Menschen hetzen wollen. Genau deshalb werde ich, wie viele andere unserer Mitglieder und Abgeordneten auch, am 1. Mai Gesicht zeigen gegen den Aufmarsch der Nazis in Plauen. Wir werden am 1. Mai ein friedliches Zeichen gegen den Hass setzen. Wir werden zeigen, dass wir dem braunen Ungeist nicht den Tag der Arbeit und erst recht nicht die Straße überlassen. Ich rufe alle Demokratinnen und Demokraten dazu auf, sich überall an den stattfindenden Maiveranstaltungen zu beteiligen.“

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