Tag: 16. April 2018

Deponie Cröbern. Foto: Matthias Weidemann
Politik·Sachsen

Gefährliche Müllimporte aus Italien haben sich auf der Deponie Cröbern verdoppelt

Es gab zwar inzwischen einige Prozesse zu den Müllproblemen in Sachsen. Auch die Deponie Cröbern war Thema. Aber Prozesse können die Konstruktionsfehler solcher Deponien nicht beheben. Und die Deponie im Leipziger Südraum wurde viel zu groß konstruiert für die sinkenden Abfallmengen aus der Region. Deswegen wird seit 2016 wieder massenweise gefährlicher Müll aus Italien importiert.

Foto: philomation.com
Veranstaltungen·Bühne

8. Soundcheck-Philosophie-Salon: „Philosophie & Wahnsinn?“

Was ist Wahnsinn? Was ist Philosophie? Gibt es eine Grenze dazwischen? Und wo liegt sie? Und wer definiert sie und zu welchem Zweck? Und darf man diese Grenze überschreiten, die jeweils aktuell herrschenden Vernunft- und Wahrheitsregime von außen zu betrachten? Und wenn ja, wie kommt man wieder zurück? Und muss man das überhaupt?

Das Lastenfahrrad des Ökolöwen im Einsatz. Foto: L-IZ.de
Wirtschaft·Mobilität

Wie weit ist denn nun die Stadtverwaltung mit der Prüfung zur Förderung von Lastenfahrrädern in Leipzig?

Der Verkehr der Zukunft in Leipzig muss anders aussehen, wenn er stadtverträglich und umweltfreundlich sein soll. Das beschäftigt die modernen Parteien im Leipziger Stadtrat nun schon seit geraumer Zeit. Sie machen sich Gedanken, wie sich der Verkehr mit ein bisschen Unterstützung tatsächlich verbessern lässt. Ein Thema hat die SPD-Fraktion 2017 aufgegriffen: Lastenfahrräder.

Kassensturz (Symbolbild).
Politik·Kassensturz

Leipzig blieb auch 2017 die Sanktionshauptstadt im Freistaat

Nicht nur die Länderquoten hat Paul M. Schröder vom BIAJ für die Sanktionspraxis in den deutschen Jobcentern ausgerechnet. Jedes Jobcenter hat ja seine eigene Sanktionspraxis, manchmal regelrecht befeuert durch Leistungsvorgaben durch die örtliche Stadtverwaltung. So wie in Leipzig. Auch wenn Leipzig 2017 die Siegerpalme in Sachen Sanktionen erstmals teilen konnte.

Kassensturz mit Groschen. Foto: Ralf Julke
Politik·Kassensturz

Fast jeder zehnte eLB in Sachsens Jobcentern wurde 2017 mindestens einmal bestraft

Falsches Denken führt nicht nur zu falschen Ergebnissen, sondern auch zu menschlichen Tragödien. Vor einer Woche veröffentlichten die Arbeitsagenturen ja ihre Statistiken zur Sanktionspraxis in den Jobcentern und verbrämten diese ganz menschliche Unverschämtheit mit der Behauptung, die Jobcenter müssten ja die Unwilligen, die ihre Termine versäumen, unbedingt bestrafen. Der Gesetzgeber wolle es so. Und wenn der Gesetzgeber nur ein Dummkopf ist? Mal ganz frech gefragt.

Martin Schulze Wessel: Der Prager Frühling. Foto: Ralf Julke
Bildung·Bücher

Martin Schulze Wessel erzählt, wie der Prager Frühling aus einer langen, spannenden Vorgeschichte entstand

Irgendwie beschäftigen sich zumindest die Medien in diesem Jahr mit diesem besonderen Jubiläum: 1968. Das war nicht nur eine Kette von Demonstrationen, Tumulten und Studentenunruhen im Westen. Das war auch der Prager Frühling, den die Menschen in der CSSR gar nicht so nannten. Es ist ein westlicher Begriff, der regelrecht verklärt, dass hier wirklich ein Experiment stattfand, den Sozialismus menschlicher zu machen.

Melder vom 16.4.2018

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Wortmelder

„Fremde im eigenen Land?“ – Projekt „PoliLab“ untersucht gesellschaftliche Identitäten in Zeiten der Zuwanderung

Wie verändern sich die Vorstellungen gemeinschaftlicher Identität durch den Zuzug von Migrationsgruppen? Ist gesellschaftlicher Zusammenhalt in Zeiten der Zuwanderung und des Aufeinandertreffens unterschiedlicher Kulturen überhaupt möglich? Mit diesen Fragen befasst sich ein kürzlich gestartetes Projekt des Instituts für Politikwissenschaften der Universität Leipzig. Die Forscher unter der Leitung von Prof. Dr. Rebecca Pates untersuchen in den kommenden drei Jahren die Auswirkungen gesellschaftlicher Wandlungsprozesse auf kollektive Identitäten. Ihre Studie „Fremde im eigenen Land? Veränderbarkeit nationaler Narrative mithilfe Politischer Laboratorien“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Richard-Wagner-Denkmal vor Stasi-Neubau. Foto: Ralf Julke
Wortmelder

Vortrag am 18. April: „Wagner-Theater, Theaterprojekte für Richard Wagner“

Der Richard-Wagner-Verband Leipzig lädt am 18. April 2018 zu einem Vortrag und Gespräch mit Annette Burkert in die Stadtbibliothek Leipzig ein. Der Eintritt ist frei. Für sein Bühnenfestspielkonzept benötigte Richard Wagner einen speziellen, seinen Bedürfnissen angepassten Aufführungsort. Da die vorhandenen Theater seinen Vorstellungen nicht gerecht wurden, blieb nur ein Neubau, den er mit Hilfe seines Gönners Ludwig II. zu verwirklichen suchte. Gottfried Semper erarbeitete zwei Vorschläge – zunächst ein provisorisches Theater als Übergang und schließlich das sogenannte Monumentaltheater – die aber beide scheiterten.

Nahaufnahme einer Libelle. Foto: Cipollini
Wortmelder

„Insektensommer“ 2018 – NABU ruft zur Ehaltung der Artenvielfalt auf

Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ startet der NABU sein neues Citizen Science-Projekt „Insektensommer“. Es ist die erste bundesweite Insektenzählung in Deutschland. Naturfans sind bundesweit aufgerufen, das Summen, Brummen und Krabbeln in ihrer Umgebung vom 1. bis zum 10. Juni sowie vom 3. bis zum 12. August zu beobachten und unter www.insektensommer.de online zu melden. „Ziel des ‚Insektensommers‘ ist es, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und für den Schutz dieser Tiergruppe zu sensibilisieren“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt!“ In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

Wortmelder

DGB: 14 Kundgebungen zum 1. Mai in Sachsen

Die 14 Kundgebungen des DGB Sachsen am 1. Mai 2018 stehen unter dem Motto „Solidarität – Vielfalt - Gerechtigkeit“. Im Mittelpunkt der Maikundgebungen steht die Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit in Deutschland. Der DGB fordert, dass die politischen Weichen in Richtung Solidarität statt gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung gestellt werden. Dazu müssen Arbeitsplätze sicher gemacht werden sowie der Schutz von Tarifverträgen und Mitbestimmung ausgebaut werden. Eine solidarische Gesellschaft bedeutet, ein gerechtes Steuerkonzept zu haben, das Reiche mehr belastet als ArbeitnehmerInnen und einen handlungsfähigen Staat finanziert. Um auch im Alter ein würdiges Leben zu sichern, muss die gesetzliche Rente gestärkt werden und die weitere Absenkung des Rentenniveaus verhindert werden.

Foto: LZ
Polizeimelder

Polizeibericht, 16. April: Smartphone geraubt, Unfallflucht, Nach Einbrüchen Autos gestohlen

Am Dittrichring wurde ein 27-Jähriger mit einem Messer bedroht und ausgeraubt +++ In der Landsberger Straße verlor der Fahrer eines blauen Renault Megane die Kontrolle über das Fahrzeug, knallte an ein Werbeschild und machte sich mit den weiteren drei Insassen aus dem Staub +++ Auf der B 2 übersah der Fahrer eines VW Caddy beim Überholen ein entgegenkommendes Motorrad, dessen Fahrer von der Fahrbahn abkam und in die Straßenböschung stürzte. Der Fahrer des VW verließ jedoch die Unfallstelle unerkannt – In allen Fällen werden Zeugen gesucht +++ In Plagwitz wurden nach zwei Einbrüchen in der Industriestraße und der Gießerstraße Autos entwendet.

Foto: R. Vossjpg
Wortmelder

Westflügel Leipzig: Start in den Sommer 2018 mit FAUST spielen

Am 4. Mai startet der Westflügel Leipzig mit der Wilde & Vogel/Bochdansky-Produktion FAUST spielen in seinen Sommerspielplan 2018 (4.-6. Mai). Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod geraten die Erinnerungen an Forscherdrang und Teufelspakt, Lüsternheit und Liebespein, Höhenflug und Hexensabbat bald zum derben Schwank, bald zur Travestie, bald zum packenden Bildertheater. Weib, Wissenschaft und Welt: jeglicher Besitzanspruch wird in Faustens Tod ad absurdum geführt. Die glückliche Vision einer freien Zukunft auf errungenem Grund: eine geplatzte Tüte gefüllt mit Staub. Bleibt etwas nach dem Debakel?

Die Runde Ecke in herbstlichen Farben. Foto: Ralf Julke
Wortmelder

Vor 73 Jahren befreite die US-Armee Leipzig von der NS-Diktatur

Anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung Leipzigs von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft durch amerikanische Truppen findet vor der Gedenktafel an der „Runden Ecke“ eine Gedenkfeier mit dem Generalkonsul der USA Timothy Eydelnant aus Leipzig statt. Die Ausstellung „Zwei Mal befreit? Leipzig unter amerikanischer und sowjetischer Besatzung 1945“ informiert an Hand von Dokumenten, Fotos und Objekten über die Entwicklungen der damaligen Zeit.

Antje Feiks (Linke). Foto: DiG/trialon
Wortmelder

Antje Feiks (Linke): Unterstützung des antifaschistischen Protestes in Ostritz

Am kommenden Wochenende, vom 20. bis 21. April, wird in Ostritz das Neonazifestival „Schild & Schwert“ stattfinden. Veranstalter ist der Thüringer NPD-Vorsitzende Thorsten Heise. Dieser wirbt damit, den Besuchern ein breites Spektrum von Konzerten, Kampfsport, sowie Politikforum zu bieten. Als musikalische „Highlights“ sind die rechtsextremen Bands Lunikoff Verschwörung und Kategorie C gesetzt. Bereits jetzt wird diese Veranstaltung als ein zentraler Anlaufpunkt für rechte Ideologen jedweder Couleur gehandelt und bundes- als auch europaweit beworben.

Blick in den Konzertsaal des Alten Gewandhauses, Gottlob Theuerkauf, 1884. Foto: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Wortmelder

Museumsgespräch am 19. April: 275 Jahre Gewandhausorchester

Die Geschichte der Gewandhauskonzerte beginnt am 11. März 1743 mit der Gründung der Konzertgesellschaft „Großes Concert“. 275 Jahre später gibt es im Neuen Gewandhaus am Augustusplatz ein rauschendes Fest und ein glanzvolles Konzert mit dem neuen Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons. Gefeiert wird ein Orchester von Weltrang, das den Ruf der Musikstadt Leipzig bis heute entscheidend prägt. Ein Orchester, das an drei Leipziger Spielstätten musiziert: im Konzerthaus, in der Oper und in der Thomaskirche.

Juliane Nagel (Linke). Foto: DiG/trialon
Wortmelder

Juliane Nagel (Linke) zum Vorstoß „Kopftuchverbot für Kinder“: Stattdessen Grundsatzdebatte über Kinderrechte und Religion

In verschiedenen Bundesländern wird derzeit über ein Kopftuchverbot für Kinder diskutiert. Angestoßen wurde diese Debatte durch die Integrationsstaatssekretärin in Nordrhein-Westfalen Serap Güler (CDU). Die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) verwies in der Debatte auf die Religionsfreiheit und plädierte gegen ein Kopftuchverbot für junge Mädchen.

Wortmelder

BARMER schaltet kostenlose Hotline für alle Studenten

Für viele der 111.200 Studierenden in Sachsen ändert sich mit dem neuen Semester der Krankenversicherungsschutz. „Je nach Alter, Lebenssituation, Nebenjob, Praktikum oder Tätigkeit als Werkstudent können Krankenversicherungsbeiträge anfallen oder steigen.

Foto: „Die VILLA“
Wortmelder

Zirkus, Trubel und falsche Klöße – ein Jugendaustausch zwischen Leipzig und Bologna

„Eine aufregende und spannende Woche in Leipzig liegt hinter uns“, resümiert Kathrin Jung vom Projekt Jahr für Europa. In der Woche vom 9. bis 15. April besuchte eine Abordnung eines italienischen Kinder– und Jugendtreffs aus Bologna das Soziokulturelles Zentrum „Die VILLA“ in Leipzig. Zirkus und Akrobatik waren für die jungen Menschen aus Leipzig und Bologna, die Hauptbeschäftigung in dieser Woche.

Foto: erleb-bar
Wortmelder

Obstbestimmung quer durch Connewitz

„Augen auf und selbst denken“ heißt es auf der ersten Obstbestimmungstour 2018 mit der erleb-bar. Treffpunkt ist am Donnerstag, den 26. April, um 18:00 Uhr auf dem Wiedebachplatz. Von dort geht’s über den Herderplatz und durch den Kronengarten Richtung S-Bahnhof Connewitz.

Wortmelder

Menschen bewegen. Tag der Bahnhofsmission am 21. April 2018

Unter dem Motto „Menschen bewegen. Bahnhofsmission.“ öffnen lokale Bahnhofsmissionen am 21. April bundesweit ihre Türen. Mitarbeitende und Gäste laden dazu ein, die Arbeit aus nächster Nähe kennenzulernen. Auch die Bahnhofsmission in Leipzig macht mit und öffnet von 10:00 bis 16:00 Uhr ihre Türen. Offene Türen für alle, Unterstützung bei Bahnreisen und Beratung oder Hilfe in Notlagen bieten die Bahnhofsmissionen in über 100 Städten jeden Tag. Am 21. April werden sie jedoch zu einem besonderen Ort der Begegnung und informieren Interessierte und Gäste mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen über ihre Arbeit.

Foto: Sächsischer Schwimm-Verband
Sportmelder

SSG-Schwimmerin Pietruschka siegt zum Abschluss in Eindhoven

Mit einem Sieg für Marie Pietruschka haben sich die Leipziger Schwimmer vom hochkarätig besetzten Eindhoven Swim Cup in den Niederlanden verabschiedet. Die Schwimmerin der SSG Leipzig entschied am Sonntag klar die 200m Lagen für sich. In 2:14,58 Minuten verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung in Eindhoven um satte vier Sekunden.

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