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Grüne zum 1. Mai: Neuer Aufbruch für soziale Gerechtigkeit

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    Zum 1. Mai erklärt Jürgen Kasek, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen: „Der wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen Jahre ist nicht bei allen Menschen angekommen. Auch wenn die Arbeitslosigkeit niedrig erscheint, bleibt festzuhalten, dass die Lohnentwicklung nicht mitgehalten hat und sich für Langzeitarbeitslose keine Verbesserungen ergeben haben.

    Die Schere zwischen Arm und Reich ist weiter auseinandergegangen und die Zukunftsunsicherheit hat deutlich zugenommen. Bedingt durch eine pessimistische Grundhaltung hat auch die Abwertung von anderen Menschen, die als Konkurrenz wahrgenommen werden, zugenommen.

    In dieser Situation braucht es ein deutliches Umdenken. Weder ist die Rente mit 70 eine Alternative, noch das Festhalten am bisherigen Arbeitsethos und der Stigmatisierung von ganzen gesellschaftlichen Gruppen.

    Viele Menschen haben heute das Vertrauen in die Politik verloren, weil Sie ihr nicht zu trauen die drängenden Fragen zu lösen. Sie wenden sich Populisten zu, die einfache Lösungen auf komplexe Fragen versprechen. Das ist eine Gefahr für die Grundlagen unseres sozialen Zusammenlebens.

    Wir brauchen eine stärkere Anerkennung von ehrenamtlicher Arbeit. Die sollte in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert haben, kann aber nicht entlohnt werden. Wir müssen aufhören Arbeitssuchende und prekär Beschäftigte zu stigmatisieren, wie es immer wieder durch die Sanktionspraxis der Jobcenter geschieht und wir müssen daran arbeiten, dass die Schere zwischen Arm und Reich wieder geschlossen wird. Das wird nur gelingen, wenn diejenigen, die mehr haben als andere auch stärker dafür in Anspruch genommen werden.

    Gelingt es nicht diese drängenden Fragen zu lösen, wird diese Gesellschaft scheitern.“

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