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Tag: 29. April 2018

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Peter Misch (re.) bejubelt mit Christian Hanne seinen Treffer zum 1:0. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. BFC Dynamo 2:0 – Befreiungsschlag im Prestige-Duell

Die Sieglos-Serie des 1. FC Lok ist beendet. Die Lokomotive schlug am Sonntagabend den Tabellen-Zweiten BFC Dynamo mit 2:0 (0:0). Vor 3.676 Zuschauern spielte sich Lok unter den Augen von Hauptsponsor Franz-Joseph Wernze phasenweise in einen Rausch und zeigte verschütt geglaubte Qualitäten. Das Duell entschied letztlich einer, der vor Wochenfrist noch gegen die Trainer wetterte.

Übergabe der Unterschriften. Von links: Vizepräsident Paul Döring, Präsident Peter Pattke, Kultusminister Christian Piwarz (CDU) und Robert Venus. Foto: DSLV Sachsen

Schulsport aufstocken wäre der richtige Weg

LZ/Auszug aus Ausgabe 54Der sächsische Schulsport hat zum Angriff geblasen. Obwohl eine Kürzung der Stundenzahl im Unterrichtsfach Sport vom Sächsischen Kultusministerium derzeit nicht angedacht ist, hat der Deutsche Sportlehrerverband Sachsen (DSLV Sachsen) 29.500 Unterschriften für eine Petition zum Erhalt der aktuellen Stundenanzahl binnen weniger Wochen sammeln können. Das LZ-Interview mit dem sächsischen DSLV-Vizepräsidenten Paul Döring in Auszügen.

Bücher aus dem Giftschrank

LZ/Auszug aus Ausgabe 54Seit Frühjahr 2016 handelt ein Leipziger Verlag mit Nachdrucken nationalsozialistischer Hetzschriften (LZ berichtete in der November-Ausgabe 2016). Das Sortiment umfasst unter anderem Hitlers „Mein Kampf“, Werke des NS-Ideologen Alfred Rosenberg und antisemitische Kinderbücher. Wenngleich die Staatsanwaltschaft seit 2016 ermittelt, kann dessen Eigentümer sein Treiben unbehelligt fortsetzen.

Noch verhüllt: Man & Horses on Millennium Field. Foto: Schaubühne Lindenfels

Am Jahrtausendfeld wird am 3. Mai ein Monument in Lebensgröße enthüllt

Das Jahrtausendfeld ist eine Leipziger Legende. Auch weil dort seit 15 Jahren nichts passiert. Dicke Pläne hat die Stadt in ihren Aktenschränken liegen zu großen Schulbauten – die dann noch nicht verwirklicht wurden, weil der Besitzer des Geländes dieses lieber brachliegen lässt. Eine Legende ist das Brachfeld auch für die Schaubühne Lindenfels. Die enthüllt dort am Donnerstag, 3. Mai, ein Monument.

Ein Komma tauchte auf ... Foto: Ralf Julke

Die Sache mit dem Komma und der politischen Verachtung für das Fach Deutsch

Schau an. Am 28. April war dann endlich das Komma da. Da hatte dann doch jemand ein Einsehen mit uns, die wir noch in Zeiten aufgewachsen sind, in denen emsige Deutschlehrerinnen mit uns Rechtschreibung und Grammatik geübt haben, bis das saß. Bis wir verinnerlicht hatten, wie man Satzzeichen richtig setzt.

Die falschen Zuwanderer-Zahlen in der Kriminalstatistik der sächsischen Polizei. Grafik: Freistaat Sachsen / SMI

Als Tatverdächtige dürfen die „Unerlaubten“ auftauchen, als Zuwanderer nicht

Nicht nur der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Valentin Lippmann, wunderte sich über die seltsamen Zahlenspiele der sächsischen Polizei in der Polizeilichen Kriminalstatistik 2017. Übers Jahr waren auf einmal rund 10.000 Zuwanderer aus der Statistik verschwunden – die Zahl der ihnen zuzurechnenden Straftaten aber blieb fast konstant. Auch der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Enrico Stange, wunderte sich – und fragte nach.

Die geplanten neuen Abschnitte im Fernwärmenetz. Grafik: Stadtwerke Leipzig

Der Ausbau des Fernwärmenetzes in Plagwitz geht ab 2. Mai in die nächste Etappe

Ab Mittwoch, 2. Mai, wird in Plagwitz wieder gebuddelt. Dann startet die nächste Etappe bei der Fernwärmeerschließung des Leipziger Westens. 2018 wird in mehreren Bauabschnitten eine Fernwärmetrasse in der Gießer- und Aurelienstraße bis in die Helmholtz- und Hähnelstraße verlegt. Mit dieser können die Helmholtz- sowie die Karl-Heine-Schule und auch die künftige Grundschule in der Gießerstraße mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt werden, betonen die Stadtwerke Leipzig.

Lenore Lobeck: Die Schwarzenberg-Legende. Foto: Ralf Julke

„Die Schwarzenberg-Legende“: Die endgültige Beräumung eines Mythos

Vier verschiedene Versionen zur Schwarzenberg-Legende gibt es, stellt Lenore Lobeck fest, die 2004 zum ersten Mal ihr Buch zum „Schwarzenberg-Mythos“ veröffentlichte. Schwarzenberg, das ist die kleine 17.000-Einwohner-Stadt im Erzgebirge, die 1945 für 42 Tage ohne Besatzung blieb. Und über die Stefan Heym sein berühmtes, 1984 erschienenes Buch „Schwarzenberg“ schrieb. Er machte aus dem Mythos eine Utopie. Eine ganz verzwickte Sache, wie Lenore Lobeck feststellt.

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