Langzeitstudie zu den im Amazonasgebiet lebenden Tsimane

Kooperation und Statushierarchie sind in klugen menschlichen Gruppen miteinander verknüpft

Für alle LeserVieles, was Menschen tun, stammt eigentlich aus jener wilden Vorzeit, als unsere Vorfahren noch in Rudeln lebten und die Nähe zum Rudelanführer über den Status in der Gruppe entschied. Was vor allem ein Thema für die Männchen war, denn Status bedeutete da eben auch bessere Nahrung und mehr Sex mit den Weibchen. Irgendwie wie heute auch, wie es scheint. Es scheint aber keinen praktischen Wert zu haben, wenn es um echte Kooperation geht, wie Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie jetzt zeigen.

Die Reise in dieses Forschungsgebiet führt nach Südamerika, ins Amazonasgebiet von Bolivien zu den Tsiname. Die kennen noch nicht unsere von Konsum- und Statussymbolen überfrachtete Welt. Aber die Sache mit dem Status kennen sie bestens.

Und das hat Ursprünge.

Die erste These darf man wohl mit einem kleinen Fragezeichen zitieren: „Während andere Tiere häufig durch aggressive Handlungen Status erlangen, ist das beim Menschen für gewöhnlich nicht der Fall.“ Aber eben scheinbar doch recht häufig, wenn man unsere heutigen aggressiven Nationalisten so betrachtet. Denn in diesen aggressiven Gruppen scheint tatsächlich der am Ende die meisten Anhänger zu bekommen, der am aggressivsten auftritt. Als würden sie mit Macht zurück ins Tierreich wollen. Aber eines gilt in der Mehrzahl menschlicher Gruppen wohl tatsächlich: „Oft haben diejenigen Personen den höchsten sozialen Status, die von ihren Mitmenschen für besonders wertvoll gehalten werden.“

Ein internationales Forscherteam hat nun gezeigt: Die Zusammenarbeit zwischen Individuen kann dadurch motiviert sein, Status zu erlangen. Darüber hinaus hängt die Entscheidung, mit wem man zusammenarbeiten will, häufig mit dem jeweiligen Status einer anderen Person zusammen.

Wie bekommt man sozialen Status in einer Menschengruppe?

Sozialen Status zu erlangen ist eine wichtige Motivation des Menschen. Indem sie Designerkleidung kaufen, beruflich aufsteigen oder eine Spende für wohltätige Zwecke leisten, machen Menschen auf ihren sozialen Status aufmerksam und versuchen, diesen zu verbessern. Zusammenarbeit und Wettbewerb zwischen Menschen schließen einander nicht zwangsläufig aus, sondern sind oft zwei Seiten derselben Medaille.

Christopher von Rueden von der University of Richmond und Daniel Redhead vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie erforschten über einen Zeitraum von acht Jahren hinweg den Zusammenhang zwischen Kooperation und Statushierarchie unter Männern der im Amazonasgebiet Boliviens lebenden Tsimane.

In der Gemeinschaft der Tsimane ist Status eher informell und zeigt sich darin, wer bei Versammlungen den größeren Redeanteil und Einfluss hat. Einflussreiche Männer sind oft gesünder und ihre Kinder erreichen häufiger das Erwachsenenalter.

Zu drei verschiedenen Zeitpunkten innerhalb der acht Jahre haben die Forscher die Männer gebeten, andere Männer ihrer Gemeinschaft nach ihrem Status zu bewerten und darüber Auskunft zu geben, mit welchen Männern sie regelmäßig kooperieren; mit wem sie beispielsweise ihre Nahrung teilen, auf die Jagd gehen oder auf dem Feld arbeiten. Die Forscher konnten belegen, dass hochrangige Männer mit der Zeit mehr Kooperationspartner gewinnen.

Außerdem konnten Männer mit der Zeit an Status gewinnen, indem sie mit anderen zusammenarbeiten, die einen höheren Status als sie selbst haben. Denn durch die Zusammenarbeit mit hochrangigen Männern erhalten sie Zugang zu wertvollen Informationen, Ressourcen oder Unterstützung bei Konflikten, was den eigenen Status erhöht. Alternativ dazu kann diese Zusammenarbeit auch dazu beitragen, Mitglieder der Gemeinschaft effektiver auf die eigene Großzügigkeit und andere wünschenswerte Eigenschaften hinzuweisen, was dann ebenfalls den eigenen Status verbessern kann.

Mehr Reichtum mindert die Bereitschaft zur Kooperation

„Die Erkenntnis, dass Status von Kooperation abhängt, gibt Aufschluss darüber, warum menschliche Gesellschaften – insbesondere kleine Gesellschaften wie die Tsimane – im Vergleich zu anderen Primatengesellschaften relativ egalitär sind“, sagt von Rueden, ein Hauptautor der Studie. „Menschen vergeben Status eher basierend auf dem Nutzen, den wir für andere haben, als auf den Kosten, die wir anderen verursachen können. Das liegt zum Teil daran, dass Menschen eine stärkere gegenseitige Abhängigkeit entwickelt haben, weil sie zum Beispiel beim Erlernen von Fähigkeiten, bei der Herstellung von Nahrungsmitteln, bei der Kindererziehung, und der gemeinsamen Verteidigung aufeinander angewiesen sind.

Personen, die in diesem Zusammenhang besondere Dienste erweisen können, gewinnen an Status. Die Weitergabe von Informationen und Ressourcen von Personen mit höherem an Personen mit niedrigerem Status sowie der Reputationsvorteil, den die Zusammenarbeit mit einer hochrangigen Person mit sich bringt, können jedoch die Statusunterschiede verkleinern oder sogar ausgleichen. Statusungleichheit wird verkleinert, wenn im Rahmen von Kooperation statusungleiche Personen den Status des jeweils anderen beeinflussen.

Das dürfte sich mit der Ausbreitung der Landwirtschaft vor zehntausend Jahren geändert haben, als menschliche Gemeinschaften begannen, immer größer zu werden und mehr privaten Reichtum zu produzieren. Mit zunehmender Größe einer Gemeinschaft wird die Zusammenarbeit zwischen ihren Mitgliedern schwieriger, und Menschen, die mehr Reichtum besitzen, könnten den Anreiz verlieren, mit weniger Reichen auf freiwilliger Basis zu kooperieren. Diese Prozesse begrenzen den sozialen Aufstieg und befördern die Herausbildung sozialer Schichten nach Vermögensklassen.“

Kooperation verändert die Statusbildung in Menschengruppen

Daniel Redhead, ebenfalls ein Hauptautor der Studie, fügt hinzu: „Dies ist eine der ersten Langzeitstudien zum sozialen Status. Unsere Ergebnisse zeigen, dass das Verhältnis zwischen Kooperation und sozialem Status beim Menschen ein zweiseitiges ist: Im Vergleich zu anderen Tieren verleihen Menschen denjenigen Status, die einer Gruppe Vorteile verschaffen, und fühlen sich daher auf der Suche nach einem Kooperationspartner von diesen Menschen stärker angezogen.

Gleichzeitig erhöhen Einzelpersonen ihren eigenen Status, indem sie mit einer solchen ranghohen Person zusammenarbeiten. Die Ergebnisse unserer Studie belegen empirisch, dass unsere soziale Abhängigkeit voneinander – sei es beim Teilen und bei der Produktion von Nahrung, durch Freundschaft und Unterstützung – menschliches Verhalten geformt und dazu geführt hat, dass wir sozialen Status auf andere Arten und Weisen erlangen als andere Tiere.“

 

Hinweis der Redaktion in eigener Sache: Eine steigende Zahl von Artikeln auf unserer L-IZ.de ist leider nicht mehr für alle Leser frei verfügbar. Trotz der hohen Relevanz vieler unter dem Label „Freikäufer“ erscheinender Artikel, Interviews und Betrachtungen in unserem „Leserclub“ (also durch eine Paywall geschützt) können wir diese leider nicht allen online zugänglich machen.

Trotz aller Bemühungen seit nun 15 Jahren und seit 2015 verstärkt haben sich im Rahmen der „Freikäufer“-Kampagne der L-IZ.de nicht genügend Abonnenten gefunden, welche lokalen/regionalen Journalismus und somit auch diese aufwendig vor Ort und meist bei Privatpersonen, Angehörigen, Vereinen, Behörden und in Rechtstexten sowie Statistiken recherchierten Geschichten finanziell unterstützen.

Wir bitten demnach darum, uns weiterhin bei der Erreichung einer nicht-prekären Situation unserer Arbeit zu unterstützen. Und weitere Bekannte und Freunde anzusprechen, es ebenfalls zu tun. Denn eigentlich wollen wir keine „Paywall“, bemühen uns also im Interesse aller, diese zu vermeiden (wieder abzustellen). Auch für diejenigen, die sich einen Beitrag zu unserer Arbeit nicht leisten können und dennoch mehr als Fakenews und Nachrichten-Fastfood über Leipzig und Sachsen im Netz erhalten sollten.

Vielen Dank dafür und in der Hoffnung, dass unser Modell, bei Erreichen von 1.500 Abonnenten oder Abonnentenvereinigungen (ein Zugang/Login ist von mehreren Menschen nutzbar) zu 99 Euro jährlich (8,25 Euro im Monat) allen Lesern frei verfügbare Texte zu präsentieren, aufgehen wird. Von diesem Ziel trennen uns aktuell 500 Abonnenten.

Alle Artikel & Erklärungen zur Aktion Freikäufer“

MPI für Evolutionäre Anthropologie
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Wasserwerke verleihen Wassi-Wanderpokal an Kita St. Martin in Grünau
Foto: Leipziger Gruppe

Foto: Leipziger Gruppe

Die Schwimmkinder der christlichen Kita St. Martin in Leipzig-Grünau erhalten den Wassi-Wanderpokal 2019. Engagement der Eltern, verlässliche Zusammenarbeit mit der Kita und die Freude der Kinder am Schwimmenlernen waren am Ende ausschlaggebend für die Auszeichnung. In diesem Jahr übergeben die Leipziger Wasserwerke diese Auszeichnung gemeinsam mit dem SC DHfK Leipzig zum 15. Mal. Ausgezeichnet wird dabei eine Kindereinrichtung, die mit besonderem Ehrgeiz und Erfolg an den Schwimm-Lernkursen des Vereins teilgenommen hat.
Geschichten erzählen & Geschichten spielen – ein neuer Kurs für Seniorinnen und Senioren im Budde-Haus
Heinrich-Budde-Haus in Gohlis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ab 13. März lädt das Budde-Haus in Leipzig-Gohlis jeweils freitags von 10.00 bis 11.30 Uhr neugierige Seniorinnen und Senioren zu einem besonderen Kurs ein.
Am 25 April im Haus Auensee: In Extremo
In Extremo © Jens Koch

© Jens Koch

Vom Akustik-Trio zu einer der erfolgreichsten deutschen Rockbands. Von einer Idee, harter Arbeit, unbeirrtem Glauben zumehreren Top-10-und drei Nr.-1 Alben. Zu ausverkauften Tourneen, bebenden Burgen und treuesten Fans auf der ganzen Welt. Vom neuesten Album „Kompass zur Sonne“ zu einem aufregenden Meilenstein: 25 Jahre In Extremo!
Was Zinkisotope im Zahnschmelz über prähistorische Pflanzen- und Fleischfresser verraten
Fossile Zähne eines Leierhirsches (Rucervus eldii) aus der Fossiliensammlung der Höhle von Tam Ham Marklot. Foto: Nicolas Bourgon

Foto: Nicolas Bourgon

Für alle LeserWie bekommt man eigentlich heraus, was Menschen in der grauen Vorzeit gegessen haben? Und prähistorische Tiere? Denn der Mageninhalt hat sich ja in der Regel nie erhalten. Nur Teile des Skeletts überdauern unter günstigen Voraussetzungen, und davon auch nur die widerstandsfähigsten Teile. Die Zähne zum Beispiel. Aber da fällt Leipziger Forschern schon was ein, wie man selbst aus Zähnen die Ernährungsgewohnheiten herauslesen kann.
12. Notenspur-Salon Richard Wagner – “Ich glaube an Gott, Mozart und Beethoven”
Alte Handelsbörse © Stadt Leipzig

© Stadt Leipzig

Hochwertige Musik in angenehmer Atmosphäre, geistige Anregungen, kulinarische Genüsse: Das waren schon im 18. und 19. Jahrhundert die Ingredienzien der bürgerlichen Musiksalons, wie es sie auch in Leipzig gab. In dieser Tradition lädt der 12. Notenspur-Salon „Richard Wagner“ Musikfreunde und -interessierte in die Alte Handelsbörse am Leipziger Naschmarkt zu gemeinsamen Klangerlebnissen und guten Gesprächen ein.
Leipzig bekommt immer mehr Förderabsagen für kommunale Straßenbauvorhaben
Straßenbau in der Lützner Straße. Archivfoto: Gernot Borriss

Archivfoto: Gernot Borriss

Für alle LeserJetzt dürfen sich alle mal aufregen. Am Montag, 17. Februar, regte sich auch Steffen Wehmann, Sprecher für Haushalt und Finanzen der Linksfraktion im Leipziger Stadtrat, ein bisschen auf. Denn mittlerweile merken auch die Leipziger Ratsfraktionen, was es bedeutet, wenn die Sächsische Staatsregierung lieber Milliardenrücklagen bildet, aber die Förderung für kommunale Investitionen so knapp hält, dass selbst eine Stadt wie Leipzig keine Fördergelder mehr bekommt.
OBM-Wahl 2020: Wenn der Kandidat zur gemanagten Marke wird
So warb Sebastian Gemkow an der Baustelle der CG Gruppe in der Prager Straße. Foto: Alexander John

Foto: Alexander John

Für alle LeserNormalerweise nehmen sich Kandidat/-innen, die in einer Wahl Erfolg haben wollen, frei für die Zeit des Wahlkampfes, lassen vor allem Abende und Wochenenden frei für Wahlveranstaltungen und Foren, wo sie vor Publikum erklären können, was sie vorhaben und wie sie es machen wollen. Doch im Leipziger OBM-Wahlkampf erlebten die Wähler/-innen zum ersten Mal etwas anderes. Ein Kandidat sagte Forum um Forum ab.
OBM-Wahl 2020: Was ein Wahlkampf in Österreich mit dem OBM-Wahlkampf in Leipzig zu tun hat
Ja, wo radelt er denn? Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserAm 1. März wählt Leipzig seinen Oberbürgermeister für die nächsten sieben Jahre. Und es sieht – oberflächlich betrachtet – wie ein Duell morgen gegen gestern aus, links gegen rechts, zukunftsoffen gegen konservativ. Und so weiter. Aber wer genau hingeschaut hat, hat gemerkt, dass Leipzig einen Wahlkampf erlebt, der zumindest für Leipzig neu ist. Einer, bei dem ein Kandidat Verstecken spielt.
Völkerschau: Der erste Krimi um den Leipziger Kriminalkommissar Kreiser
Gregor Müller: Völkerschau. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNa ja – die Gegenwart ist etwas kompliziert geworden, uneindeutiger, möchte man fast meinen. Immer öfter kollidieren die heutigen Fernseh-Krimis mit der Verwirrung ihrer Drehbuchautoren. Logisch, dass dann begabte Filmemacher genauso lieber in das historische Format flüchten (man denke nur an „Babylon Berlin“) wie Krimi-Autoren. In ein Leipzig des Jahres 1898 zum Beispiel, in dem Gregor Müller seinen Kriminalkommissar Joseph Kreiser seinen ersten Mord aufklären lässt.
„Die Mission der Lifeline“ am 21. Februar im UT Connewitz
Postkarte Mission Lifeline. Quelle: Leipzig nimmt Platz

Quelle: Leipzig nimmt Platz

Am Freitag, den 21. Februar 2020 um 18 Uhr wird im UT Connewitz der Dokumentarfilm „Die Mission der Lifeline“ aufgeführt. Im Anschluss an den Film wird Richard Brenner aus der Besatzung (technical advisor) der MISSION LIFELINE berichten. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden gebeten.
Die „FährFrau“ – Begleitung vor, während und nach einem Verlust durch Tod
Eingang zur Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Leipziger Autorin, Trauerrednerin und Trauerbegleiterin Irisa A. Müller stellt unter dem Titel „FährFrau“ ein ganz neues integratives Berufsbild vor: Als FährFrau begleitet man Menschen, die gerade einen Angehörigen verlieren oder verloren haben, in ganzheitlicher Weise beim Abschiednehmen.
Ingolf Lück – Sehr erfreut! Die Comedy-Tour 2020
Foto: Chris Gonz

Foto: Chris Gonz

Sechs Jahre nach „Ach Lück mich doch“ steht Ingolf Lück mit seinem neuen Programm „Sehr erfreut! Die Comedy-Tour 2020“ wieder auf den Kabarett- und Comedybühnen des Landes. Und diesmal wird ausgeteilt!
Grüne und Linke haben ein paar Fragen, AfD schürt schon mal die Ängste der Leipziger
Augustusplatz in der Vorweihnachtszeit. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserVom 13. bis 14. September findet in Leipzig der EU-China-Gipfel statt. Sämtliche Staatschefs der EU werden kommen, die Repräsentanten der EU und natürlich der chinesische Ministerpräsident. Am 7. Februar gab es die ersten Informationen für die Journalisten. Am 11. Februar formulierte die Grünen-Fraktion im Stadtrat erstmals ihre Ansprüche an die Informationspolitik von Stadt und Polizei. Denn ein politisches Ereignis dieser Dimension hat Leipzig noch nicht erlebt.
Kreismuseum zeigt Keramikkunst von Kurt Feuerriegel
Foto: Kreismuseum Grimma

Foto: Kreismuseum Grimma

Am Sonntag, 23. Februar eröffnet das Kreismuseum Grimma um 15.00 Uhr seine neue Sonderausstellung „Kurt Feuerriegel – Gedenkausstellung zum 140. Geburtstag“. Anlässlich des 140. Geburtstages von Kurt Feuerriegel zeigt das Kreismuseum 140 Arbeiten aus dem Lebenswerk des bedeutenden Keramikkünstlers aus Frohburg. Die Ausstellungsstücke sind Leihgaben von Kerstin Noack aus Grimma, Hans-Jürgen Lahn aus Frohburg, aus dem Grassimuseum Leipzig und dem Museum Schloss Frohburg.
Freibeuter beantragen: Leipzig sollte sich eigene Abschleppfahrzeuge zulegen
Falschparker am Südplatz. Foto: Ralf Julke

Archifoto: Ralf Julke

Für alle LeserIn den letzten Jahren waren sie immer wieder Thema im Stadtrat: die Falschparker. Mit dem zunehmenden Autobesitz in der Stadt werden Pkw immer öfter dort geparkt, wo sie nichts zu suchen haben – auf Kreuzungen, auf Radwegen, selbst auf Fußwegen. Und all die Knöllchen, die an die Besitzer verteilt werden, scheinen das Problem nicht zu mindern. Die Freibeuter-Fraktion im Stadtrat fordert jetzt ein wesentlich härteres Durchgreifen.