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Wie weiter mit der alten Kästner-Schule? – Der Kasten wird mindestens bis 2020 gebraucht

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    Es sah ja 2012 optisch beinah so aus, als könne sich die Stadt Leipzig mit einem Zauberfeuerwerk aus ihren Investitionsstaus erlösen. Ein Sonderprogramm für den Kita-Ausbau - Problem entschärft. Ein Schulensonderbauprogramm - alles paletti. Aber so leicht und so schnell wird es nicht gehen. Die Kinder wachsen viel schneller heran, als Schulen gebaut werden können. Auch der Altbau der Erich-Kästner-Schule in Gohlis muss weiter Dienst tun. Mindestens bis 2020.

    Die FDP-Fraktion hatte dazu schon recht ausführlich gefragt. Aber weil ihr die Antworten noch zu unspezifisch waren, hat sie noch ein ganzes Fragenpaket nachgeschoben. Denn wenn der Plattenbau weiterbetrieben werden soll, muss auch mal was saniert werden. In Erwartung des Neubaus hatte man ja an dem alten Kasten nichts mehr gemacht. Und wenn man wieder Geld reinsteckt, sollte zumindest klar sein, bis wann das Schulgebäude noch gebraucht wird.

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    Und so bestätigte das Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule auf die Frage der FDP-Fraktion vom 3. April, bis wann das Schulgebäude noch gebraucht wird, dass laut Schulentwicklungsplan 2012 der Weiterbetrieb bis mindestens 2020 erforderlich ist. „Im Rahmen der Jahresvorhabenpläne werden die Betriebsfähigkeit gesichert und kleinere Verschönerungsarbeiten durchgeführt. Weitere Maßnahmen werden im Rahmen der Planaufstellung 2014 ff. geprüft“, so das Dezernat weiter. Eine kleine Verschnaufpause gibt es für den Bau: „Im Schuljahr 2013/14 erfolgt noch keine Weiternutzung des alten Schulgebäudes.“

    Aber wie dann weiter? Wird eine neue Schule draus, wird es ein gemeinsamer Schulbezirk mit der neuen Erich-Kästner-Schule? – „Der Weiterbetrieb erfolgt als gemeinsamer Schulstandort mit gemeinsamem Schulbezirk“, so das Dezernat in seiner Auskunft. Und die nächsten Jahrgänge werden wohl erleben, wie man zwischen Alt und Neu hin und her flitzen kann: „Die innere Schulorganisation obliegt dem Schulleiter der Schule. Nach bisherigen Vorstellungen der Schulleitung werden jeweils eine oder zwei Klassenstufen den Altbau nutzen. Dadurch hat jeder Schüler in seiner Grundschulzeit sowohl im Altbau, als auch im Neubau Unterricht.“

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