Leipzig wehrt sich gegen Schwarzmalerei der „Bild“-Zeitung

Für alle LeserSeit Dienstag, 24. Oktober, diskutiert Leipzig über die sechs von OBM Burkhard vorgestellten Szenarien für eine mögliche Mobilität in Leipzig im Jahr 2030. Zumindest ein Teil der Stadt tut es. Ein anderer badet in düsteren Bildern. So düster, dass jetzt auch Leipzigs Verwaltung mit einer deutlichen Kritik in die Öffentlichkeit geht.
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Was sie eigentlich selten tut. Verwaltungen, Bürgermeister und Oberbürgermeister sind meistens sehr hart im Nehmen, gerade wenn es kritische Töne in der Presse gibt. Aber wenn Vorlagen so komplett verdreht werden, wie es Leipzigs „Bild“-Zeitung am Freitag, 27. Oktober, tat, dann reagiert man.

Erst recht, weil der Beitrag der Boulevard-Zeitung etwas suggeriert, was es so gar nicht gibt: einen geheimen „Trendkatalog“, in dem Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau „ihre Visionen“ für „Leipzig 2030“ niedergeschrieben haben soll.

So viele Gänsefüßchen kann man gar nicht einbauen, um das Verdrehte an der Meldung deutlich zu machen.

Fakt ist: Es gibt keinen solchen Trendkatalog. Das ist eine Fake News, eigentlich eher ein richtiges Fake, ganz ohne einen Nachrichtenwert. Eine jener deftigen Erfindungen, mit denen die „Bild“-Zeitung ihren ahnungslosen Lesern suggeriert, die Welt wäre voller Verschwörungen und heimlicher Dokumente, die nur clevere „Bild“-Reporter zu sehen bekommen, weil sie ganz geheimnisvolle Drähte in Ämter und Behörden haben.

Es waren nicht die „Social Media“, die Verschwörungstheorien und Fake News zum Stoff gemacht haben, der Millionen Menschen besoffen und leichtgläubig macht, sondern die Blätter der Yellow Press. Die damit auch immer Politik gemacht haben, wohl wissend: Irgendetwas von den Erfindungen, Vorurteilen und Falschnachrichten wird schon kleben bleiben.

Dass ein ganzer Blog wie bildblog.de sich im Internet nur mit diesen Wahrheitsverdrehungen von „Bild“ (und seit geraumer Zeit auch einigen anderen Medien) beschäftigt, ist keine Ehre, sondern ein notwendiges Korrektiv – das freilich die Millionen Leute, die sich Morgen für Morgen stolz ihre „Bild“-Zeitung kaufen, nie wahrnehmen werden. Schon vor Facebook & Co. lebten Millionen Menschen in Parallelwelten.

Und was die „Bild“-Leipzig macht, bestärkt so eine Parallelwelt, in der die Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau regelmäßig verteufelt wird. Nicht weil sie ihre Arbeit schlecht tut, sondern weil ihre Art, Stadtstrukturen zu denken, den alten, patriarchalischen Ansichten von Stadt und Verkehr so konträr widersprechen.

Aber um welches geheimnisvolle Papier geht es eigentlich?

Um nichts anderes als die am Montag, 24. Oktober, vorgestellten sechs Mobilitätsszenarien, die eine mögliche Zielvorstellung für Leipzigs Verkehr bis 2030 abbilden. Ganz öffentlich. Alle Unterlagen dazu sind im Internet abrufbar.

Die L-IZ hat jedes einzelne Szenario vorgestellt mit Kosten, Vorteilen und Nachteilen. In der Vorlage wird auch sachlich beschrieben, wie Leipzig im Jahr 2030 wahrscheinlich aussehen wird, wenn der Bevölkerungszuwachs so weitergeht. Dass wohl 700.000 Menschen in der Stadt leben ist dabei der zentrale Aspekt. Dass die Stadt möglicherweise im Stau steckt, weil auch die Zahl der Pkw so stark mitwächst, ist eine Möglichkeit. Aber nichts an den Zahlen in der Vorlage beschreibt eine düstere Zukunft. Oder wie die „Bild“ glaubt herauslesen zu können: „düstere Visionen“.

Auch nicht, was irgendwie „Bild“ besonders pikant fand, dass viele Leipziger dann wohl in Single-Haushalten leben. Das tun sie nämlich heute schon. Ob sie aber alle – wie „Bild“ meint – „Individualisten“ sind und deshalb die Mieten steigen, darf bezweifelt werden.

Gleich am Freitag veröffentlichte die Verwaltung, um diese Verdrehung richtigzustellen, einen statistischen Beitrag mit „Zahlen und Infos zu den Leipziger Privathaushalten“. Für Leipziger, die gern wissen wollen, wie das mit 1-und 2- und Mehr-Personen-Haushalten in Leipzig wirklich ist.

Statistik ist nicht einfach, wenn man einen schlechten Mathe-Lehrer hatte. Zwar überwiegt schon heute deutlich die Zahl der Ein-Personen-Haushalte, aber die meisten Leipziger leben trotzdem in Mehrpersonen-Haushalten.

Aber all das ist nicht neu. Und es steckt kein düsterer Trend dahinter. Und deswegen beschreiben auch die Mobilitätsszenarien 2030 keine düstere Vision für 2030, sondern sechs mögliche Arten, den mit Garantie zunehmenden Verkehr besser zu organisieren.

Aber da die Stadt zu diesem düsteren Zeitungs-Unfug selbst Stellung genommen hat, hier das komplette Statement der Verwaltung:

***

„Düstere Visionen“? – Nein, Leipzig wagt mit den Mobilitätsszenarien eine realistische und rationale Zukunftsprognose

Die Aufmachung ist betont düster, die Farbe Schwarz dominiert – und angeblich handelt es sich um eine Enthüllung. Eine Lokalzeitung berichtet am Freitag über angebliche „düstere Visionen“ für Leipzig. Mit mehr als nur pointierter Zuspitzung zeichnet das Blatt ein pessimistisches Bild von Leipzig und beruft sich dabei auf den „Trendkatalog“ der Stadtverwaltung.

Den gibt es in der Tat, er ist Teil der am 24. Oktober öffentlich vorgestellten Mobilitätsszenairen („Enthüllung“) – er enthält aber überhaupt keine Wertung der Szenarien. Der Katalog beschreibt eine Prognose auf wissenschaftlicher Grundlage, wie die Situation im Jahr 2030 in Leipzig sein könnte und leitet daraus Szenarien für die Mobilität ab. Die Wertung nimmt allein die Zeitung vor.

Beispiel: Angeblich sind die Leipzigerinnen und Leipziger im Jahr 2030 eher „einsam statt gemeinsam“, der „Trend, Single zu sein, bleibt“. Vollständig heißt es in dem Trendkatalog, aus dem zitiert wird: „Im Jahr 2030 wird Leipzig als wachsende Stadt Einwohner bei stabiler Altersstruktur und einer damit steigenden Anzahl von Erwerbspersonen und Schülern aufweisen. Unsicherheiten bestehen hinsichtlich der Sozialstruktur und Haushaltsgrößen (bei bestehendem Singlisierungstrend).“

Die Stadt bedauert sehr, dass das wichtige Zukunftsthema Verkehr hier so stark emotionalisiert wird. Wir wünschen uns eine fachliche und sachliche Debatte über die Mobilität von Morgen – und dafür hat die Stadt die Szenarien erarbeitet, die jetzt öffentlich diskutiert werden sollen. Es mag sich jeder sein eigenes Bild machen, ob Leipzigs Zukunft „düster“ ist oder nicht.

Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie


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