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Tanners Interview mit Wusel, dem Gitarristen vom Amped

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    Es rockt in Leipzig. Da wird zwar auch gern gejammert statt gejammt, aber einige Musikschaffende erhalten sich ihre gute Laune und liefern einfach mal ab. Am 5. September gibt es dadurch Record Release des Albums von AMPED. Wieso weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt … Und so fragt der Tanner den Wusel von Amped einfach mal.

    Hallo Wusel. Du bist der Gitarrenschrubber von Amped aus Leipzig. Am 5. September gibt es Record Release Eures Albums. Wo denn? Wann genau – und was bekommen wir eigentlich von Euch auf die Ohren?

    Hallo Volly, das hast du gut beobachtet, aber weißt du, ich schrubbe die Gitarre nicht nur, ich beacker‘ sie meist auch ordentlich, schredder drauf rum und schrummel sie auch ein bisschen. Nur anzünden und so, das mach ich nicht. Nee, Spaß beiseite, wir haben endlich unser erstes Album fertig und tragen euch nun die Songs und auch ein paar Neue an diesem Samstag live und in Farbe in Leipzig vor.

    Der Ort des Geschehens ist ein schlecht gehütetes Geheimnis und kann auf unserer Homepage oder auf unserem Facebook-Account recherchiert werden. Man muss dazu aber nicht Dr. Watson heißen, keine Angst. Auf die Frage nach unserer Musikrichtung sage ich immer, dass wir uns nicht in eine Schublade stecken lassen, haha, Standardfrage – Standardantwort.

    Nein, ich denke man kann uns so zwischen Hardrock, Bluesrock, Grunge oder Metal verorten. Aber bitte immer mit einer Prise Soul! Ach so, los geht’s natürlich abends, ist doch klar.

    Ihr seid ja eine eher kleine Kapelle, ein Trio, wie Trio – oder Die Ärzte – reicht das aus? Oder macht Ihr das so klein, damit von den Gagen bei jedem Einzelnen mehr hängenbleibt?

    Genau so sieht’s aus. Eigentlich machen wir uns den ganzen Stress ja nur, um uns von den Mördergagen, die wir kriegen, einen tiefergelegten 5er BMW leisten zu können. Aber mal ehrlich, so’n Trio ist schon recht praktisch was Absprachen und den ganzen Orgakram angeht. Außerdem singen wir ja noch ein bisschen, das macht dann quasi schon insgesamt fünf Instrumente, das heißt, wir sind schon ein halbes Orchester. Und dann gibt’s ja noch den 12. Mann…

    So ein Album nimmt man ja heutzutage nicht mehr im Heizungskeller der Oma auf, mit einem Mono-Kassetten-Recorder und einem selbstgebastelten Mikro. Wer hat Euch denn geholfen? Oder habt Ihr alles selber gemacht?

    Woher weißt du denn von unserem Heizungskeller? Wieder so ein schlecht gehütetes Geheimnis, dabei wollten wir doch so geheimnisvoll sein. Na gut, dann kann ich’s auch erzählen: Also besagte Oma ist eigentlich unser Fachmann für die tiefen Saiten, der André Rauch, dessen Tagwerk es normalerweise ist, in seinem Tonstudio „Neue Welt Recordings“ in Plagwitz Bands aufzunehmen und zu mixen.

    Wir proben auch dort, was äußerst angenehm ist, wie du dir vielleicht vorstellen kannst, lieber Volly. Und eines Tages, als der Mond im Sternzeichen Amped stand, trugen wir unsere selbstgebastelten Mikros zusammen, schmissen die  Monobandmaschine an (Omas Ghettoblaster) und schrieben eine Rockgeschichte. Eine Geschichte, in der sich zwei Kinder im Wald verliefen … Ach ja und nebenbei haben wir auch Musik gemacht, das hat der André dann gemixt und dann haben wir’s auf viele CDs gehext. Wow, was heute alles möglich ist…

    Die drei gutaussehenden und charmanten Gentlemen von Amped. Foto: privat
    Die drei gutaussehenden und charmanten Gentlemen von Amped. Foto: privat

    Ihr habt ja auch schon bei Uwe Brückners grandioser Late-Night-Show ÜBER BRÜCKEN die Showband gemacht. Wie seid Ihr denn da ran gekommen? Und was habt Ihr da gemacht?

    Tjaha, das hat sich dadurch zugetragen, dass unser Fachmann fürs Geschepper und Gerumpel, der Fuller, so ein umtriebiger Musiker ist. Neben seinen zwei anderen grandiosen Bands, Echoes & Dustbunnies und FUSE, verschaffte ihm seine rastlose Suche nach dem heiligen Beat ebenfalls ein Engagement in der Late-Night-Showband beim Uwe.

    Und für die Kollegen sind wir eines Tages mal spontan eingesprungen. Es war auch echt ne lustige Erfahrung, da wir versucht haben, mit den Instrumenten die Gags und Jokes zu „kommentieren“, also auf eine bestimmte Art mit Uwe und den Gästen zu kommunizieren. Das war echt witzig.

    Zurück zur Record Release. Sag’s doch mal für alle verständlich, bester Wusel – warum soll ich am 5. September zu Euch in Die Spelunke kommen? Zu Hause ist’s doch auch schön – und die letzten Sommertage und Baden und so …

    Ja, da hast du Recht, du Stubenhocker. Oder willst du ernsthaft Samstagabend Baden gehen? Da verpasst man doch soviel, zum Beispiel guten, handgemachten Rocknrollsoul von drei gutaussehenden und charmanten Gentlemen. Na ja gut, Anzüge werden wir uns vielleicht nicht anziehen, obwohl Fuller ja bekanntlich schon häufig mit ’ner Melone auf dem Kopf gesehen wurde. Na ich glaube, unsere Musik geht gut nach vorn, ist dabei aber auch recht melodisch und ich kann mir vorstellen, dass damit einige Leute was anfangen können.

    Da ist quasi für jeden was dabei: Spiel, Spannung und Schokolade. Auf ne Elektroparty gehen kann man danach ja immer noch.

    Danke für die Antworten.

    Ach Quatsch, wir haben zu danken.

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