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Musikalische Komödie: Neue Theaterleitung soll künstlerische Qualität verbessern

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    Die Musikalische Komödie (MuKo) hat seit dieser Spielzeit ein neues Leitungsteam. Chefregisseur Cusch Jung, Musikdirektor und Chefdirigent Stefan Klingele und Betriebsdirektor Torsten Rose zeichnen künftig für das Treiben im Haus Dreilinden verantwortlich. Am Freitag stellte sich das Trio zusammen mit Opernintendant Ulf Schirmer der Presse vor.

    Ulf Schirmer betonte, ihm läge viel an der Entwicklung einer musikalischen Einheit von Oper und Musikalischer Komödie. „Die MuKo soll die Möglichkeit haben, alles zu erhalten, was hier vor Ort nötig ist, um einen optimalen Spielbetrieb zu bekommen“, sagte der Intendant. Das Haus soll in Zukunft keine Angriffsflächen für kulturpolitische Planspiele mehr bieten, sondern stabil auf eigenen Füßen stehen. Wenngleich Schirmer bei allen wichtigen Entscheidungen weiterhin fest eingebunden sein wird, möchte er der neuen Hausleitung weitreichende Gestaltungsspielräume lassen. „Ich muss nicht immer hinein dirigieren und den Über-Papa spielen“, scherzte der Theaterchef.

    Betriebsdirektor Torsten Rose verkündete voller Stolz, dass die Auslastung in der abgelaufenen Saison bei 81 Prozent lag. „Das ist ein Zeichen, dass wir künstlerisch auf dem richtigen Kurs sind.“ Rose erhofft sich in den kommenden Jahren weitere Zuschauerzuwächse. Dazu beitragen soll Chefregisseur Cusch Jung, der seine langjährige Musical-Erfahrung künftig in die Operette einbringen möchte. Das Genre müsse nicht unbedingt verstaubt sein, sondern könne durchaus an aktuelle Themen anknüpfen. Jung erinnerte sich an sein erstes Leipziger Projekt. Vor vier Jahren inszenierte der Chefregisseur in der Dreilindenstraße das Wildhorn-Musical „Jekyll & Hyde“. „Ich habe hier ein Haus vorgefunden, in dem ich mich vom ersten Moment an wohlgefühlt habe, weil hier Theater von der Hand gemacht wird“, berichtete der Chefregisseur.

    Stefan Klingele leitet seit dieser Saison das Theaterorchester. Der Dirigent lobte das künstlerische Niveau der engagierten Musiker. „Ich glaube, dass ich hier besser werde.“ Der Musikdirektor stellte dem Publikum mehr Revue-Abende und ein überarbeitetes Konzept der Konzertreihe „Klangfarben“ in Aussicht. Reine Orchesterkonzerte auf der MuKo-Bühne sollen der Vergangenheit angehören. Beim ersten Konzert am 18. November werden die Musiker vom Rang aus den Zuschauerraum rundum beschallen. „Ich glaube, es wird umwerfend“, so Klingele. Außerdem plant der Musikdirektor eine Konzertreihe außerhalb des Theaters. Denkbar seien etwa konzertante Operetten oder Musicals sowie Tanzveranstaltungen. Die bestehenden Kooperationen, beispielsweise mit dem Stadtfest, sollen fortgeführt werden. Ab 2017 soll übrigens der Zuschauerraum saniert werden. Danach wird der Rang wieder für das Publikum nutzbar sein.

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      2 KOMMENTARE

      1. Betriebsdirektor Torsten Rose verkündete voller Stolz, dass die Auslastung in der abgelaufenen Saison bei 81 Prozent lag.

        Eine Auslastung von 81,0 % ist für eine derartige Einrichtung tatsächlich hervorragenden. Um das zu begreifen, muss man aber etwas von dieser Materie verstehen. Nicht jeden ist das gegeben.

      2. 81% Auslastung!
        Und eine solche Auslastung besteht so schon seit Jahren, auch als die Spaß(nurmitGeld)partei FDP die MuKo unbedingt schließen wollte.

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