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Ab heute im Stream des Schauspiels Leipzig: „The Shape of Trouble to Come“ von Sandra Hüller & FARN. collective

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    Das Schauspiel Leipzig zeigt ab dem heutigen Donnerstag, 30. Dezember, die Live-Premiere von „The Shape of Trouble to Come“ von Sandra Hüller und FARN. collective als Aufzeichnung im Stream. Die Inszenierung feierte am 18. Juni 2021 digitale Premiere und wird an mehreren Terminen auf dringeblieben.de zu sehen sein. Für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen gibt es die Möglichkeit, sich den Stream mit Audiodeskription anzuhören.

    Bis in den Januar hinein sind außerdem das szenische Projekt „Die Leiden des jungen Azzlack“ (R: Marco Damghani) und das vierteilige Internet-Projekt „k.“ von Philipp Preuss im Stream verfügbar. Mit einem Auszug aus der Inszenierung „Winterreise/Winterreise“ (R: Enrico Lübbe) und einem Audiowalk der Autorin Heike Geißler können zwei kostenfreie Angebote über die Webseite des Schauspiel Leipzig abgerufen werden: www.schauspiel-leipzig.de.

    Der Theaterfilm „Widerstand“ (R: Enrico Lübbe) läuft noch bis zum 31. Dezember im Stream auf dringeblieben.de.

    The Shape of Trouble to Come

    In „The Shape of Trouble to Come“ begibt sich die Gruppe FARN. collective um Sandra Hüller auf die Suche nach einer möglichen Zukunft, in der sich die Menschen nicht mehr der Welt gegenüber positionieren, sondern sich als Teil von ihr begreifen. Ausgehend von Texten der Philosophin Donna Haraway und der Science-Fiction-Autorin Ursula K. LeGuin fragt „The Shape of Trouble to Come“, wie es mit unserem Verhältnis zur Natur, zur Technologie und nicht zuletzt zu uns selbst steht.

    Science-Fiction ohne Raumschiffe und Laserkanonen – sondern als Vision einer Zukunft, die einen Ausweg aus den ökologischen und gesellschaftlichen Transformationen der Gegenwart bedeuten könnte, bevölkert von Mischwesen aus Mensch und Tier, von dichtenden Ameisen und komponierenden Topfpflanzen.

    „The Shape of Trouble to Come“ wurde als hybride Inszenierung produziert und feierte sowohl digital als auch analog Premiere. Das Audiodeskriptionsteam des Schauspiel Leipzig hat für den Stream eine Fassung mit Audiodeskription erstellt.

    Das FARN. collective besteht aus Sandra Hüller, Tom Schneider, Tobias Staab, Michael Graessner, Sandro Tajouri und Moritz Bossmann. In „The Shape of Trouble to Come“ stehen sie gemeinsam mit dem Schauspieler Christoph Müller auf der Bühne, der seit 2020 fest zum Ensemble des Schauspiel Leipzig gehört.

    Die Aufzeichnung der digitalen Live-Premiere ist ab dem 30. Dezember an folgenden Terminen auf dringeblieben.de zu sehen:

    Termine: 30. Dezember und dann wieder am 4., 7., 12., 15. und 20. Januar

    Beginn: jeweils 19:30 Uhr, Ende gegen 20:45 Uhr.

    Tickets: 10 Euro (regulär) / 20 Euro (support)

    Der Stream steht nur für die Dauer der Inszenierung zur Verfügung und kann in einer Fassung mit Audiodeskription abgerufen werden.

    „k.“ und „Die Leiden des jungen Azzlack (UA)“

    Weiterhin wird auch das vierteilige Internet-Projekt „k.“ nach Texten von Franz Kafka (R: Philipp Preuss) noch den ganzen Januar über als Stream auf dringeblieben.de zu sehen sein. Regisseur Philipp Preuss entwickelte im Frühjahr 2020 mit „k.“ ein Internet-Projekt in vier Folgen nach dem Roman „Das Schloss“ und weiteren Texten Franz Kafkas.

    Jede Vorstellung von „k.“ entstand live, aus dem Zusammenspiel der Schauspieler, zu Hause vor ihren Computern und verbunden nur durch das Netz und die Software. K.s Irrlauf durch die Welt des Schlosses wird darin zu einer surrealen Parabel auf die neu entstandene hermetische Welt der Isolation. Der Protagonist K. versucht, die Regeln der „Fearology“ zu entschlüsseln, die die Medien der Stunde generieren. Ticket: 5 / 8 Euro.

    Das szenische Projekt „Die Leiden des jungen Azzlack (UA)“ (R: Marco Damghani) erzählt die Geschichte des jungen A., der hierzulande mit verschiedenen Kulturen und Sprachen aufgewachsen und vertraut ist. In seinem Solo erzählt A. mit Humor, Sarkasmus und auch mit Wut über sein Leben und verhandelt die nicht einfach zu beant­wortenden Fragen nach Sprache und Identität. Der Stream ist eine Aufzeichnung der Variante, die Marco Damghani speziell für den digitalen Raum inszeniert hat. Ticket: 8 / 15 Euro.

    Als kostenfreier Download ist nach wie vor der Audiowalk „Standortbestimmungen“ auf der Webseite des Schauspiel Leipzig verfügbar, den Heike Geißler für die Residenzproduktion „1984: Back to No Future“ von Gob Squad gestaltet hat.

    Aktuelle Hinweise zum Programm findet man auch auf der Website des Schauspiels Leipzig.

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