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Erfolgreiche Durchsuchungen: Polizei findet bei Aktionen in Gerber- und Eisenbahnstraße Diebesgut, Waffen und jede Menge Fahrräder

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    Am Donnerstag, 7. Juni, gelang der Leipziger Polizei wieder ein Schlag gegen ein paar mögliche Hinterleute des Leipziger Drogenproblems. "Nach umfangreichen Ermittlungen im Rahmen mehrerer Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz", wie es im Amtsdeutsch heißt, wurden am Nachmittag des 7. Juni mit Beschluss vom Amtsgericht Leipzig drei Wohnungen und eine Bar mit den dazugehörigen Nebenräumen durchsucht.

    Schauplatz waren die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten und die Gerberstraße in der Nordvorstadt. Dabei traf die Polizei in den Durchsuchungsobjekten insgesamt 13 Personen an und stellte ihre Personendaten fest. Da man die Aktion sorgfältig vorbereitet hatte, war es dann kein Zufall, das man dabei auch zwei Personen erwischte, die mit Haftbefehl gesucht worden waren. Diese wurden dann auch gleich vollstreckt. Bei einem 25-Jährigen war das ein Abschiebehaftbefehl, bei einer 48-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl.

    Gegen zwei weitere Personen, beide männlich, 22 und 24 Jahre alt, wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des illegalen Aufenthalts eingeleitet. „Weiterhin konnten zwei in dem Ermittlungsverfahren beschuldigte Personen (Iraker m/54 und m/27) angetroffen werden“, stellt die Polizei dann noch fest.

    Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden umfangreiches Beweismaterial und mögliches Diebesgut/Hehlerware sichergestellt. Unter anderem fanden die Polizisten fünf Pistolen, welche noch waffentechnisch untersucht werden müssen, drei Schlagstöcke, eine Machete, Betäubungsmittel (Marihuana, Crystal), eine hohe fünfstellige Summe Bargeld und insgesamt 29 Fahrräder. Mancher Leipziger wird sich da wohl in nächster Zeit freuen, dass sein Fahrrad wieder auftaucht.

    Über all diese zum Teil doch recht auffälligen Objekte hinaus wurden diverse weitere Gegenstände sichergestellt, bei welchen der Verdacht besteht, dass es sich um Diebesgut oder Hehlerware handelt. Hierzu dauern die Prüfungen zur Zuordnung zu möglichen Straftaten oder Personen an, teilt die Polizei mit.

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