Polizeibericht: Dreister Pkw-Diebstahl, Einbrüche, Zänkische Hundehalter

Vor der Grundschule in Böhlitz-Ehrenberg kam es zu einem dreisten Pkw-Diebstahl - 11-Jähriger saß noch im Auto +++ Zwei Unbekannte brachen gestern im Kabarett in der Kupfergasse ein - Zeugen gesucht +++ Bei der nächtlichen Gassirunde gerieten drei Hundehalter aneinander +++ Erneut wurde ein Sprengstoffanschlag auf einen Fahrkartenautomaten verübt.

Pkw-Diebstahl – Kind saß noch im Auto

Eine 38-jährige Frau fuhr gestern mit ihrem schwarzen VW Golf zur Grundschule nach Böhlitz-Ehrenberg. Sie parkte ihr Fahrzeug um 15 Uhr an der Einmündung Heinrich-Heine-Straße/Kantor-Andre-Straße. Ihr 11-jähriger Sohn saß noch im Auto. Den Fahrzeugschlüssel ließ sie daher im Zündschloss stecken. Als sie nach wenigen Minuten mit ihrem jüngeren Sohn wieder aus der Schule kam, sah sie plötzlich ihren Sohn aus dem Auto springen und das Fahrzeug mit Vollgas davonfahren. Die 38-Jährige sprach sofort einen Mann an, der umgehend die Polizei rief. Die Beamten leiteten sofort Fahndungsmaßnahmen nach dem Auto ein. Die Suche blieb aber erfolglos.

Nach ersten Ermittlungen vor Ort und Befragungen wurde bekannt, dass der Täter auf der gegenüberliegenden Seite des Fußgängerüberweges stand. Von dort aus ist der Mann zielgerichtet auf das Fahrzeug zugekommen, setzte sich in das Fahrzeug und startete den Motor. Gedankenschnell stieg der 11-Jährige aus dem Fahrzeug aus. Im Fahrzeug befanden sich noch ihre Handtasche, ein iPod und persönliche Gegenstände der 38-Jährigen. Der Zeitwert des entwendeten Fahrzeuges beträgt ca. 28.000 Euro. Rettungskräfte haben vor Ort den 11-Jährigen ambulant behandelt, da er über Übelkeit klagte und unter Schock stand.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:
– dünner, schlanker Mann
– schwarze Mütze
– schwarze Sachen
– blaue Umhängetasche.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Tatort: Kabarett

Zwei Unbekannte verschafften sich gestern, gegen 15 Uhr, durch Aufhebeln einer Tür Zugang zu den Räumlichkeiten in der Kupfergasse. Während des Durchsuchens der Lokalität wurden sie durch einen Mitarbeiter (62) überrascht. Der Techniker hatte Geräusche gehört und gleich nachgesehen. Er traf beide Männer im Garderobenbereich an; einer hatte sich hinter einem Vorhang versteckt. Dort befindet sich ein Stahlblechschrank. Angesichts des Zeugen, der dann Polizei und Geschäftsführerin in Kenntnis setzte, bekamen die Einbrecher flinke Füße. Sie verschwanden aus dem Kabarett ohne Diebesgut. Zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine Angaben vor.

Folgende Personenbeschreibungen liegen vor:

1. Person:
– 25 bis 30 Jahre alt, 1,75 m bis 1,80 m groß, schmale Gestalt,
– kurze hellblonde Haare, dunkle Augen,
– war bekleidet mit heller Jacke, hellen Sportschuhen sowie Jeans,
– sprach akzentfrei deutsch.

2. Person:
– ca. 30 Jahre alt, etwa 1,70 m groß, schlank,
– halblange dunkelblonde Haare,
– trug dunkle Jacke und dunkle Hose.

Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zu den beiden Tatverdächtigen geben? Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo in der Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

Zeuginnen dringend gesucht

Die 60-jährige Fahrerin eines Renault Clio war am 1. Januar auf der S 2 in Richtung Wiedemar unterwegs.Zwischen Brunnenstraße und An der Baabe kam sie gegen 10:45 Uhr aus noch nicht geklärter Ursache nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Die Fahrerin wurde eingeklemmt und musste durch Kameraden der Feuerwehr geborgen werden. Dennoch hatte die 60-Jährige Glück – sie wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Ein Zeuge (65) hatte die Polizei verständigt. Die S 2 war für ca. eine Stunde aufgrund der Unfallaufnahme voll gesperrt. Die Autofahrerin hat sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu verantworten. Am Pkw entstand Totalschaden (ca. 5.000 Euro). Die Schadenshöhe am Baum konnte noch nicht beziffert werden.

Zu diesem Unfall sucht die Polizei dringend zwei Zeuginnen: Die beiden Frauen waren als Ersthelferinnen tätig, bevor der 65-Jährige die Polizei gerufen hatte. Die Frauen waren mit einem schwarzen Audi in Richtung Delitzsch unterwegs. Eine soll mittleren Alters und hager sein sowie lange blonde Haare haben, während ihre Begleiterin jünger sein soll.

Die Polizei bittet die zwei Zeuginnen, sich dringend auf dem Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58, Telefon (34202) 66-0 zu melden.

Einbruch in zwei Wohnungen

Am Montag ließen sich Einbrecher Zeit und brachen gleich in zwei Wohnungen in der Schachtstraße in Leipzig ein. Die Täter verschafften sich durch das Aufhebeln der Eingangstüren Zutritt zu den nebeneinander liegenden Mietbereichen im 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Im Anschluss durchsuchten sie die Räumlichkeiten, Schränke und Behältnisse. Es wurde Schmuck, sowie Bargeld aus einem Sparschwein entwendet. Der Stehlschaden befindet sich im unteren vierstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Dreister Dieb

Ganz schön dreist: Während der 18-Jährige gestern Abend am Dittrichring im Kofferraum seines Autos das Ladekabel für sein Handy suchte, öffnete ein unbekannter Täter die Beifahrertür und klaute das i-Pad inklusive Zubehör vom Sitz. Bemerkt wurde der Täter vom Geschädigten nicht. Dieser stellte das Ganze erst fest, als er sich auf den Fahrersitz setzte und sah, dass das i-Pad nicht mehr am Platz lag. Der Täter konnte unerkannt flüchten. Es entstand ein Stehlschaden im oberen dreistelligen Bereich.

Kleine Hunde – große Wirkung

Eine 47-jährige Leipzigerin verließ mit ihrem Jack-Russel-Terrier gestern das Haus zum mitternächtlichen Gassi gehen. Den Hund leinte sie nicht an, wähnte sie sich um diese Zeit doch allein auf der Straße. Doch weit gefehlt. Das Tier lief im der Renoirstraße direkt auf einen Dackel-Mischling zu, der mit Herrchen (48) und Frauchen (27) Gassi ging. Aus Knurren und Bellen wurde dann eine Keilerei. Das Dackel-Frauchen wollte die Hunde trennen, wurde dabei aber von dem Jack-Russel gebissen. So versuchte sie, diesen mit dem Fuß wegzuschieben. Die andere Hundebesitzerin dachte jedoch, dass ihr Hund getreten wird und wollte die Gebissene von ihrem Hund wegstoßen. Diesen Angriff wollte dann ihr Begleiter abwehren und schubste sie gegen einen parkenden Pkw. Äußerst aufgeregt und lautstark stritt man sich noch auf der Straße, einigte sie aber darauf, die Polizei hinzuzurufen. Diese nahm letztlich eine Anzeige wegen des Hundebisses auf und wegen der Tätlichkeit ihres Begleiters, der natürlich nur in „ritterlicher Notwehr“ gehandelt haben wollte. Zuletzt wäre noch zu bemerken, dass sich die Hunde anscheinend gegenseitig nichts getan hatten. Nur die Halter waren einfach nicht zu bändigen.

Erneut Sprengstoffanschlag auf Fahrkartenautomaten

Wieder wurde heute Morgen ein Fahrkartenautomat auf einem Bahngelände gesprengt. Die Täter gingen ähnlich wie gestern in Marktranstädt vor. Auch hier könnten Gas und/oder noch bisher unbekannte Sprengmittel eingesetzt worden sein. An das Geld gelangten die Täter jedoch nicht – die Kassette blieb unversehrt. Vielleicht ist jedoch das Motiv ihrer Tat ein anderes: blinde Zerstörungswut. Polizeibeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

Vorfahrt missachtet

Wegen gefährlicher Körperverletzung hat sich eine 53-jährige Autofahrerin zu verantworten. Sie befuhr gestern Nachmittag mit ihrem Citroen die Münzgasse in Richtung Riemannstraße und missachtete dort die Vorfahrt einer Fahrradfahrerin (23), welche in Richtung Harkortstraße unterwegs war. Beide stießen zusammen, woraufhin die junge Frau stürzte und sich schwer verletzte. Sie erlitt einen Beckenbruch und wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen. An beiden Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von ca. 1.200 Euro.


Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Grubenrandnotizen: Jurij Kochs Tagebuchnotizen zum Sterben des Dorfes Horno in der Lausitz
Jurij Koch: Grubenrandnotizen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIch glaube nicht daran, dass Menschen tatsächlich so vergesslich sind. Aber wenn es um Macht, Einfluss, Geld und Imponieren geht, dann schmeißen sie alle Moral und alle Bedenken über Bord. Und da ist es egal, in was für einer Gesellschaft sie an die Schalthebel kommen: Sie walzen alles nieder, was ihnen in den Weg kommt. Dörfer und Landschaften. Mühlrose in der Lausitz ist nicht das erste Dorf, das sie mit Finten und Verträgen „devastieren“ wollen. Keiner weiß das besser als der sorbische Schriftsteller Jurij Koch.
Company nimmt nach Premieren-Absage Vorstellungen wieder auf
Semperoper. Foto: Marcus Fischer

Foto: Marcus Fischer

Das Semperoper Ballett gibt bekannt, dass mit der Vorstellung am Freitag, den 25. September 2020, die Serie der Galavorstellungen „Semper Essenz: We will dance!“ stattfindet. „Nachdem die ersten beiden Vorstellungen unserer Ballett-Gala leider abgesagt werden mussten, sind wir endlich zurück auf der Bühne unseres wunderbaren Opernhauses und freuen uns darauf, die Premiere von „Semper Essenz: We will dance!“ unter Mitwirkung der weltberühmten Sächsischen Staatskapelle Dresden zu präsentieren.“
A-cappella-Lebenszeichen: Großes Livekonzert mit 6 Leipziger Vokalensembles am Donnerstag
Quelle: Dreieck Marketing

Quelle: Dreieck Marketing

Das Leipziger Vokalensemble amarcord und sein Internationales Festival „a cappella“ laden am 24. September zu einem großen Livekonzert. Unter dem Titel „Lebenszeichen“ singen sechs Vokalensembles der Stadt gemeinsam einen Abend lang vor Publikum in der Leipziger Peterskirche.
Premiere am 29. September: „Kabale und Liebe“ – Jugendtheaterprojekt ab 13 Jahren
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Das neue Jugendtheaterprojekt des Theatrium hat sich Schillers Drama „Kabale und Liebe“ gegriffen und den Stoff ins Heute übersetzt. Die Liebe zweier junger Frauen wird hier zum Fokus.
Dienstag, der 22. September 2020: Substanzverlust für die Kultur, Substanzgewinn für die Schulen
Auf der einen Seite gibt's Geld für Leipzigs Schulen, auf der anderen Seite eine ungewisse Zukunft für die Kneipenkultur in Reudnitz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser/-innenEs war ein Dienstag mit sehr gegensätzlichen Nachrichten in Leipzig. Während einerseits die Kultur- und Gastroszene mit der „Substanz“ im Täubchenweg bereits nächste Woche eine feste Einrichtung verlieren wird, dürfen sich die Schulen über viele Millionen Euro vom Freistaat freuen. Außerdem: Linke und SPD wollen die Pistolendrohung eines Polizisten in Dresden im Landtag thematisieren. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 22. September 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Talsperre Pirk: Azubis sichern Burgruine Stein: Projektwochen zur nachhaltigen Werterhaltung von Anlagen
Montage. L-IZ.de

Montage. L-IZ.de

An der Talsperre Pirk (Vogtlandkreis) finden derzeit Arbeiten an der Burgruine Stein statt. Diese werden durch die Auszubildenden Wasserbauer der Landestalsperrenverwaltung Sachsen ausgeführt. Dabei lernen sie, Schäden an Bruchsteinmauern zu beheben. Die Arbeiten laufen noch bis zum 2. Oktober 2020. Für Besucher ist die Ruine in dieser Zeit gesperrt.
Landesdirektion Sachsen erleichtert über Aufhebung der Quarantäne für Dölzig
Erstaufnahmeeinrichtung in Dölzig im Sommer 2015. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

In der Landesdirektion Sachsen ist das Ergebnis der Corona-Testreihe für die Aufnahmeeinrichtung in Dölzig und die damit verbundene Aufhebung der Quarantäne mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen worden.
Beltretter-Aktion zum Prozessauftakt in Leipzig: Dieser monströse Tunnel darf auf keinen Fall gebaut werden!
Beltretter-Aktion vor der Kongresshalle am 22. September. Foto: Beltretter

Foto: Beltretter

Für alle LeserSchon am 9. September machte der Beltretter e. V., mit einer großen Lichtprojektion am Bundesverwaltungsgericht auf den jetzt endlich beginnenden Prozess um den Ostseetunnel unterm Fehmarnbelt aufmerksam. Am Dienstag, 22. September, begann der Prozess tatsächlich. Und die Hoffnung ist groß, dass dieses derzeit größte Umweltrechtsverfahren auch endlich einmal im Sinne eines unersetzlichen Lebensraumes ausfällt.
Leipziger Wohnungsgenossenschaften befürchten Überversorgung auf dem Leipziger Wohnungsmarkt
Wolf-Rüdiger Kliebes (Vorsitzender des Vorstandes der VLW Vereinigte Leipziger Wohnungsgenossenschaft eG), Mirjam Luserke (Vorstand VSWG Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V.) und Jörg Keim (Vorstandsvorsitzender der Wohnungsbau-Genossenschaft Kontakt eG). Foto: IMMOCOM

Foto: IMMOCOM

Für alle LeserAuch bei der letzten Auswertung 2019 hatten die Leipziger Wohnungsgenossenschaften schon gemahnt: Man darf die Lage am Leipziger Wohnungsmarkt nicht überspitzen und dramatisieren. In ihren Wohnungsbeständen gäbe es jedenfalls noch genug freie Wohnungen. 2020 haben sich die Rahmenbedingungen noch weiter verändert. Die Bevölkerungszahl stagniert seit einem halben Jahr – auch durch Corona bedingt. „Leipzig verfügt über einen bezahlbaren Wohnungsmarkt ohne Anspannung“, meldeten die Wohnungsgenossenschaften am Montag.
Das Amt für Umweltschutz plant tatsächlich neue Schilder im Naturschutzgebiet Elster-Pleiße-Auwald
Die Paußnitz im südlichen Auwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn diesem Jahr haben viele Leipziger/-innen nicht nur coronabedingt ihren Urlaub daheim verbracht, sie nutzten die sommerlichen Tage auch zum Aufenthalt im Auenwald. Und sie sahen einen Wald, dem es sichtlich schlecht geht. Nicht nur durch die anhaltende Trockenheit, auch durch die Rücksichtslosigkeit vieler Zeitgenossen, die den Wald zertrampeln und zerfahren. Was Stadtrat Marcus Weiss (Die PARTEI) ja dazu bewegte, einen entsprechenden Antrag zu stellen.
Erster Schritt zu einer neuen Straßenbahntrasse: Studie soll mögliche Straßenbahntangente Südsehne untersuchen
Heute bedienen noch die Buslinien 70 und 74 die mögliche künftige Straßenbahntrasse. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAm 16. September wurde zwar die Beschlussfassung im Stadtrat aus Zeitgründen vertagt. Aber das Planungsdezernat macht jetzt tatsächlich ernst mit seinen Vorschlägen zu den Erweiterungen im Netz der Leipziger Straßenbahn. Eine der priorisierten Netzerweiterungen ist ja die sogenannte Südsehne. Und zu der ist jetzt eine Machbarkeitsstudie beauftragt.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #45
Überlandleitung. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserWenn die Historiker eines Tages ein Resümee dieser Präsidentschaft ziehen und mit ihren Worten die großen Linien aufs Papier malen, wird es in puncto Umwelt- und Klimaschutz so aussehen, als habe die Trump-Regierung eine Rückwärtsrolle nach der anderen gemacht. Und doch finden sich unter dem ganzen Rückwärtsgekuller hier und da vorsichtige Kriechbewegungen in die andere Richtung.
Ein kontemplatives Erlebnis frei nach „Maria Stuart“: MARIANNE hat Premiere im WERK 2
MARIANNE. Foto: Cammerspiele, Mim Schneider

Foto: Cammerspiele, Mim Schneider

Für alle LeserZu einer recht ausgefallenen Inszenierung laden die Cammerspiele Leipzig am heutigen 22. September ein. Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen der Industriekultur in Leipzig. In diesem Rahmen rückt der Leipziger Künstler Sven Glatzmaier die Halle A der WERK 2 – Kulturfabrik in ein ganz neues Licht. In Anlehnung an Motive des Gefangenseins und der Freiheit aus Schillers Drama „Maria Stuart“ entsteht mit der interdisziplinären Messe MARIANNE ein kontemplatives Erlebnis.
Eine Wiese für alle: Wie lernt man als kleines Schaf, sich von den Angstmachern nicht feige machen zu lassen?
Hans-Christian Schmidt, Andreas Német: Eine Wiese für alle. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSind wir Schafe? Vielleicht ist das Bild gar nicht so falsch, das Hans-Christian Schmidt und Andreas Német hier gewählt haben, um Kindern zu zeigen, wie schafsmäßig sich Menschen benehmen können, wenn es um die Rettung anderer Menschen geht. Sie haben eine dunklere Fellfarbe? Och nee, dann gehören die nicht zu uns. Das Kinderbuch entstand übrigens vor den jüngsten Ereignissen in Moria.
Verschiebung der Irish Christmas Tour 2020 von Angelo Kelly & Family nach 2021
Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Aufgrund des Beschlusses der Bundesregierung Ende September 2020, Großveranstaltungen bundesweit bis Ende Dezember 2020 weiter auszusetzen, sehen wir uns schweren Herzens gezwungen, die für den November/Dezember 2020 geplante „Irish Christmas Tour 2020“ von Angelo Kelly & Family auf das kommende Jahr zu verlegen.