Wissenschaftliche Stadtgeschichte für Leipzig: Jetzt gibt’s auch noch ein schönes Kuratorium

Eigentlich braucht man zur Herausgabe einer wissenschaftlichen Stadtgeschichte nur ein paar bewanderte Historiker, einen Redakteur, eine Finanzierung und ein bisschen Zeit. Naja, einen wissenschaftlichen Beirat könnte man noch gebrauchen. Und in der Verwaltung eine Arbeitsgruppe, die das begleitet. Naja. Und ein schönes Kuratorium wäre nett. Am Montag, 6. Juni, hat es sich konstituiert.
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Eigentlich geht es tatsächlich nur darum, zum 1.000. Jahrestag der Ersterwähnung Leipzigs beim fleißigen Thietmar von Merseburg als „urbs libzi“ eine schöne dicke und moderne Stadtchronik vorzulegen. Eine, die sich neben den Stadtchroniken anderer Städte, die gerade ihre runden Jahrestage feierten, gut ausnimmt. Und die möglichst wissenschaftlich auch auf dem neuesten Stand ist. Aber maximal vier Bände dick wird. Und jeder Band maximal 1.000 Seiten.

„Die größte Schwierigkeit wird sein, sich zu begrenzen“, weiß Christian Aegerter, Leiter des Hauptamtes der Stadt Leipzig. Hier laufen von Verwaltungsseite die Fäden zusammen. Als Hauptamtsleiter ist Aegerter für einen der wichtigsten Quellenlieferanten für das Werk zuständig: das Stadtarchiv Leipzig. Zwei Bürgermeister hat Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) ins Kuratorium entsandt: den Chef von Christian Aegerter, Verwaltungsbürgermeister Andreas Müller (SPD), und den Finanzbürgermeister Torsten Bonew (CDU).

Das Herausgeberquartett, das schon 2009 berufen wurde, ist ebenfalls im Kuratorium vertreten. Dafür zwei Vertreterinnen aus dem Stadtrat: Dr. Ilse Lauter (Die Linke) als Vorsitzende des Verwaltungsausschusses und ihre Stellvertreterin Ursula Grimm (CDU). Dazu kommen Vertreter verschiedener Forschungseinrichtungen – von Prof. Dr. Dan Diner, Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur e. V. an der Universität Leipzig, bis zu Prof. Dr. Rainer Eckert, Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums, und Prof. Dr. Sebastian Lentz, Direktor des Leibniz-Instituts für Länderforschung. Das UfZ ist vertreten, das Stadtarchiv, das Stadtgeschichtliche Museum und auch die Hauptgeschäftsführerin der IHK, Rita Fleischer. Sie sieht die Kammer nicht nur in der langen Tradition der Leipziger Krämerinnung, sondern vertritt in persona auch das Sächsische Wirtschaftsarchiv.Auch wenn der Ökonom und Journalist Helge-Heinz Heinker, der ebenfalls dem Kuratorium angehört, meint, die Unternehmensgeschichten seien längst gut erforscht – eine wirklich schlüssige Wirtschaftsgeschichte fehlt auch für Leipzig bis heute. Weiß er natürlich selbst. Seine eigenen Bücher sind wie Blumen in der Wüste. Gerade wenn man sie zwischen all den immer wieder neu abgeschriebenen Büchern zur Stadtgeschichte stehen sieht, weiß man genau, wie groß die weißen Flecken in der Leipziger Geschichtsschreibung tatsächlich sind.

Burkhard Jung zum Beispiel sieht die fehlende Geschichtsschreibung für die Zeit von 1945 bis 1989. Was erstaunlich ist. Denn mit Rainer Eckert sitzt ja einer im Gremium, der schon eine ganze Menge dazu geforscht hat. Ob es genug ist, ist eine andere Frage. Und ob es am Ende in Band 4, der das 20. Jahrhundert umfassen soll, auch hineinpasst, wieder eine andere.

Denn das Kuratorium wird natürlich auch Ansprüche an den Inhalt der vier Bände anmelden. Ganz offiziell soll es ein zweites Beratungsgremium für Herausgeber, Autoren und die Stadt als Projektträger sein. Parallel dazu widmet sich der im Januar berufene wissenschaftliche Beirat methodischen, konzeptionellen und inhaltlichen Themen. Im April traf sich dieses Gremium zur ersten Beratung.

Ob die Zusammenarbeit der Herausgeber mit dem Kuratorium gelingt, bleibt abzuwarten. Allzu viel Zeit für zusätzliche Diskussionen ist im eng gesetzten Zeitrahmen eigentlich nicht. Eine zentrale Funktion des Kuratoriums wurde bei der Vorstellung der Kuratoriumsmitglieder am Montag, 6. Juni, deutlicher: Er soll die Entstehung der Stadtchronik in der Öffentlichkeit begleiten und bei der Popularisierung der Forschungsergebnisse und der Sponsorengewinnung helfen. Es setzt sich aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Vertretern der Wirtschaft sowie Wissenschaftlern zusammen.Einige der Akteure begreifen sich als das, was man so modern Multiplikatoren nennt. Sie sollen und sie wollen die Tatsache, dass Leipzig urkundlich 1.000 Jahre alt wird, in den nächsten Jahren verstärkt in die Öffentlichkeit tragen.

Allen voran der Leipziger Geschichtsverein, aus dem mehrere Mitglieder auch im Kuratorium vertreten sind. Er war auch bisher schon ideeller Träger des „Tages der Geschichte“, der sich jedes Jahr im Herbst besonderen Schwerpunktthemen der Stadtgeschichte widmet. 2010 waren Schulen das Thema. 2011 wird es „Stadt und Wirtschaft“ sein.

Als Multiplikator begreift sich auch Ralf Berger, Leiter der Außenstelle Leipzig der Sächsischen Bildungsagentur. Er wünscht sich moderne Materialien, mit denen den Kindern im Agenturbezirk die tausendjährige Leipziger Stadtgeschichte näher gebracht wird – ein Thema, das im Geschichtsunterricht deutlich zu kurz kommt. Zum Medienpartner hat die Stadt einmal mehr die alte Tante LVZ erwählt und ihren Chefredakteur Bernd Hilder, der „von allem Gedruckten schwärmt“, ins Kuratorium berufen. Es gab erstaunlich viele Loblieder aufs Gedruckte. Burkhard Jung möchte die Stadtgeschichte ja gern in den Arm nehmen und nach Hause tragen können.

Erklärlich, dass ein Journalist – Helge-Heinz Heinker – der papierverliebten Runde sagen musste, dass im 21. Jahrhundert auch ein paar andere, modernere Medien relevant sind.

Im Arbeitsprogramm des Kuratoriums steht es eigentlich. Man will auch die sozialen Netzwerke zur Popularisierung des Themas nutzen. Und man will das 2009 selig in Schlummermodus entschwundene Leipzig-Wiki wieder reaktivieren als eine Plattform, auf der online die Daten und Hintergründe zur Leipzig-Geschichte von interessierten Leipzigern eingestellt werden können.

Es gibt auch noch weitere Ideen – etwa mit einem Schreib- und Ideenwettbewerb – die Bürger zur Beschäftigung mit der Geschichte zu animieren. Aber vielleicht sollte man das Ganze doch nicht allzu sehr zum Rummel machen. Denn die Zeit ist knapp. Nicht ohne Grund wurde von mehreren Kuratoriumsmitgliedern auf die fünfbändige Geschichte der Universität Leipzig verwiesen, deren Erscheinen den Zeitplan (Dezember 2009) um anderthalb Jahre überzog. Denn die Tücken lauern im Detail: Auch für die Stadt Leipzig gilt, was für ihre Universität gilt: Gerade das 19. und 20. Jahrhundert sind in ihrer Materialfülle noch nicht ansatzweise erschlossen.

Noch 2011 soll es die Ausschreibung für den Verlag geben, der das vierbändige Werk verlegen soll. „Aktuell sind wir dabei, die Autoren mit Honorarverträgen an uns zu binden“, sagt Aegerter. 2014 sollen die ersten beiden Bände erscheinen. Nr. 1 für das komplette Mittelalter bis zur Einführung der Reformation in Leipzig 1539, Band 2 mit der Zeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Band 3 (19. Jahrhundert) und 4 (20. Jahrhundert) sollen dann im Jubiläumsjahr 2015 erscheinen.

www.leipzig.de/stadtgeschichte


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