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Wovon Leipziger träumen: Grünen-Politikerin Katharina Krefft hat Lust auf Leipzig

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    Was wünscht sich Grünen-Stadträtin Katharina Krefft fürs kommende Jahr? Die Ärztin in einer Rehabilitationsklinik und das Mitglied im Bundesfrauenrat von Bündnis 90/Die Grünen sieht das Jahr 2011 kritisch. Von 2012 wünscht sie sich, dass mehr Zeit für die Bürgerarbeit da ist und nicht mit Kommentieren von Krisen und Ereignissen. "Lust auf Leipzig" soll dabei immer noch für die Stadträtin Motto bleiben.

    2011 war das Jahr der Krisen: 290 Millionen Euro wurden eventuell durch das KWL-Desaster versenkt. Zur Relation – der Leipziger Haushalt umfasst 2012 genau 1,275 Milliarden Euro. Stromleitungskonzessionen, die möglicherweise zu ungunsten der Stadtwerke vergeben werden müssen, ein missglücktes Hintergrundgespräch, bei dem der Oberbürgermeister die Sanierungsvorstellung eines Gutachters hinausposaunte.

    Verkaufsabsichten und -ausschreibungen für städtische Firmen, die die Leipziger Verkehrs- und Versorgungsgesellschaft von tönernen auf steinerne Füße bringen sollen. Eine Sondersitzung nach der nächsten, sogar eine Sonderratsversammlung. Alles große Themen für Leipzig, die den Leipzigern allerdings nur wenig Nutzen bringen.Ich wünsche mir daher für das neue Jahr, dass wir im Rat mehr Zeit haben, die Anliegen der BürgerInnen zu behandeln und voran zu bringen. Ich wünsche mir in der Schulnetzplanung die Kraft und das Geld, um den Bau von fünf neuen Grundschulen und drei neuen Gymnasien auf den Weg zu bringen und gleichzeitig den Sanierungsstau – stinkende WC’s, herausfallende Fenster, undichte Dächer, bröckelnde Fassaden oder stolprige Freiflächen – abzubauen.

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    Ich wünsche mir, dass wir Einvernehmen finden, wie wir mehr Bürger an den Entwicklungen unserer Stadt beteiligen können, und dass dies durch die Stadtspitze nicht immer nur versprochen wird. Ich wünsche mir für 2012, dass der Oberbürgermeister und seine Riege endlich aufwachen und diese Stadt mit mehr Engagement leiten, dass Entscheidungen rechtzeitig getroffen werden, so dass nicht mehr Eilvorlagen oder die vermeintliche Alternativlosigkeit unser Handeln bestimmen.

    Persönlich wünsche ich mir den Trigat – oder wie nennt man einen Spagat in drei Richtungen – aus Beruf, Familie und Stadtratsehrenamt weiter so zu schaffen, dass die „Lust auf Leipzig“, so war mein Wahlslogan, bleibt. In meiner politischen Arbeit möchte ich mit meinen grünen MitstreiterInnen in diesem Jahr die thematischen Abende in Leipzig Mitte weiterpflegen – diese haben sich in 2011 gut etabliert. In meiner Stadtratstätigkeit möchte ich auch 2012 für meine Fraktion Anhörungen und Fachgespräche fortsetzen. So lud ich in den letzten eineinhalb Jahren zu den Themen Naturkundemuseum, Kosten der Unterkunft, Kürzungen bei den Vereinen und Verbänden und Inklusion ein. Da hier von den TeilnehmerInnen oftmals wichtige Impulse kommen und dadurch auch Prozesse befördert werden, ist mir dieses Angebot wichtig.

    Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende schließlich wünsche ich mir für 2012 eine noch bessere Kommunikation unserer Themen und unseres Engagements im Rat. Die Live-Berichterstattung aus den Ratsversammlungen war dazu ein sehr erfolgreiches innovatives Angebot. Die Kunst wird es sein, im anstehenden Vorspiel zum Oberbürgermeisterwahlkampf und bei allen Krisen die kleinen aber feinen Themen weiterhin zu besetzen, die unsere Stadt so lebenswert machen.

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