Tanners Interview mit der Ausstatterin und Gesundheitstag-Schirmherrin Ayleena Wagner

Eine eigenartige Angewohnheit vieler Menschen ist, sich über andere Menschen, die sie meist überhaupt nicht kennen, das Maul zu zerreißen. Dazu ein Kübel Häme und Neid und eine gehörige Portion Intrigantentum - und fertig ist unzivilisiertes Sich-Besser-Fühlen. Leider scheint dieser Trend zuzunehmen. Dem etwas entgegenzusetzen ist Aufgabe von Journalisten - und deshalb fragt Tanner die Menschen, über die in den Kneipen hergezogen wird, nach ihrem Handeln und Sein. Ayleena Wagner erlebte der Tanner dabei als eine intelligente, warmherzige und bedachte Frau. Doch lest selber.
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Guten Tag Ayleena. Wir sitzen hier entspannt im Kaiserbad bei frischem Pfefferminztee und Kaffee – soviel Transparenz muss sein – und ich habe Fragen. Die erste Frage gleich am Anfang! Was für ein Wortspiel? Warum ging Deine Punkette-Zeit 2013 zu Ende? Und was hast Du dann konkret gemacht?

Die Gründung von Punkette war eine ganz wunderbare Erfahrung. Ich habe mich mit der fixen Idee selber ins kalte Wasser geschmissen – das hat gut getan. Es ist ein spannender und lebendiger Prozess, eine Firma zu gründen. „Kommunikation für Schönes“ war Programm – das Schöne ist geblieben, nur die Art und Weise der Kommunikation hat sich verändert. Man ist ja immer in einem Entwicklungsprozess und da hat sich der Fokus verändert. Damit bin ich auch glücklicher: Weniger am PC – näher an Menschen. Konkret bedeutet das: Ich statte Foto- und Filmproduktionen aus. Das, was die Menschen, Figuren, Modelle tragen kommt von mir, die Kleidung. Auch, was sie benutzen – also die Requisiten oder was ein Raum (in dem Fall das Set) braucht, um eine bestimmte Atmosphäre zu bekommen.

Du hast Modejournalismus und Medienkommunikation studiert, als Redakteurin für Radio und Print gearbeitet und stattest heute zum Beispiel die Sets für Film und Fotoshoots aus. Wo kommen denn die ganzen Sachen her? Das müssen ja Berge an Klimbimereien sein, die sich da stapeln. Erzähl mal bitte.

Die Sachen kommen aus den unterschiedlichsten Geschäften, von Trödelmärkten oder aus dem Fundus. Je nachdem, um was es geht und was ich brauche, geht die Suche los. Und das kann ich gut, denn da kann ich auf fast 35 Jahre Erfahrung zurückgreifen: Seitdem gehe ich auf Trödelmärkte, in Antiquitätenläden, auf Messen etc. im In- und Ausland. Ich suche ständig schöne, ausgefallene und besondere Dinge und habe sie bis jetzt auch immer gefunden. Natürlich bin ich da in meinen Entscheidungen nicht immer frei für eine Produktion, denn im Regelfall gibt es ja eine Vorstellung des Kunden und ein Briefing, was umgesetzt werden soll. Und ja – manchmal stapelt sich dann alles und es ist kein Leichtes, nicht im Chaos zu versinken.

Seit September hast Du gemeinsam mit dem Holz-Möbel-Designer Franz Geisler ein Büro. Was macht denn der Franz so? Und wie funktioniert die Zusammenarbeit?

Franz baut Unikatholzmöbel – und was für welche! Da ist Holz noch Holz. Stabil, kernig und im natürlichen Look – nichts für Weicheier, würde ich sagen! Wir haben beide einen Raum gesucht und uns dann im Tapetenwerk gefunden. Wir arbeiten nicht im klassischen Sinne zusammen, aber wir sind eine Büroeinheit. Es ist noch alles frisch, wir richten immer noch ein, und jeder hat ja auch für sich eine Menge zu tun. Franz baut auch unsere Inneneinrichtung: den Schreibtisch, die Regale…und ich darf es dann mit meinem Klimbim befüllen – ein Traum!

Dieses Jahr gab es den 1. Leipziger Gesundheitstag, den Du als Schirmherrin begleitet hast. Wie lief es denn? Und was genau muss ich mir denn, der ich ja nicht dabei war, darunter vorstellen?

Den Gesundheitstag hat die engagierte Heilpraktikerin Claudia Zimmer ins Leben gerufen. Es ist eine so tolle und sinnvolle Veranstaltung, denn Inspiration für mehr Gesundheit und Wohlbefinden kann jeder Mensch gebrauchen. Ich habe die Schirmherrschaft sehr gerne übernommen, denn es ist auch ein Thema, was mich schon lange begleitet und mir am Herzen liegt. An diesem Tag wollen wir aus verschiedenen Gründen speziell Frauen ansprechen. Meistens sind sie ja doch offener dafür und Botschafterinnen für die Kinder und Männer.

Es gibt bei den meisten eine so hohe Alltagsbelastung, dass bei vielen der Wunsch nach mehr Unterstützung da ist. Beim Gesundheitstag und auch jeden Tag bei Frau Zimmer kann man sich über all diese Möglichkeiten informieren, schauen, sammeln, ausprobieren: Es ist eine Plattform für mehr Gesundheit.

Gibt es zum Thema Gesundheitstag schon Pläne für 2016?

Ja, die gibt es! Nach dem diesjährigen Gesundheitstag war das Echo so gut, dass er 2016 größer und ausführlicher werden wird (am 11.06.2016 im Mediencampus). Es wird mehr Vorträge geben, mehr Aussteller. Auch beim Thema Gesundheit gibt es neben Altem und Bewährtem immer Neuheiten und Trends, so ist das natürlich bei uns auch. Ich freue mich schon sehr darauf. Im Übrigen taucht auch hier das Prinzip vom Suchen und Finden wieder auf. Ich persönlich finde immer etwas, was mir weiterhilft und ich wünsche mir sehr, dass es anderen Menschen auch so geht.

Ich durfte Dich als eine aufmerksame, bedachte und sensible intelligente Frau kennenlernen. Dies ist ja nicht jedem Menschen gegeben. Gern wird laut und unbedacht krakeelt. Kant sprach sogar von selbstverschuldeter – aber auch unverschuldeter – Unmündigkeit. Platon forderte gar die Herrschaft der Philosophen. Wie baust Du Dein Leben? Gibt es eine Maxime, nach der Du Deinen Lebensfaden strickst, eine Philosophie gar?

Sehr häufig habe ich den Satz im Kopf: „Was du nicht willst, was man dir tu, dass füg auch keinem anderen zu.“ – eine schlichte volkstümliche Formulierung des kategorischen Imperativs Kants. Danach versuche ich zu handeln. Ich empfinde das als so etwas wie eine „Grundvoraussetzung“, eine Basis und Respekthaltung, mit der wir einander begegnen sollten. Kant hat unglaubliche Gedanken formuliert. Ethik und Moral sind große Themen für mich. Zwischenmenschliche Beziehungen, der Umgang mit den Dingen, die uns gegeben worden sind, beschäftigt mich jeden Tag. Ich habe viele Glaubenssätze und Werte, die mir wichtig sind und versuche auch danach zu handeln.

Immer gelingt mir das sicher nicht, aber dafür gibt es ja den inneren Dialog und den Willen und den nächsten Tag: Jeden Tag die Dinge ein Stückchen besser zu machen. Das macht mich auch an der aktuellen Situation so nachdenklich: Die zeigt uns genau das Problem, was wir haben: Es geht vordergründig um Flüchtlinge, aber dahinter steckt ja mehr. Es geht darum, ob wir das gemeinsam als Gesellschaft schaffen wollen, ob wir zusammenstehen wollen, uns wieder auf Werte besinnen und miteinander und nicht gegeneinander leben wollen. Ob wir wirklich eine bessere Welt wollen.

Ich glaube, dass wir auf die Welt gekommen sind, um miteinander zu kommunizieren, voneinander zu lernen, Gutes zu tun und Liebe zu geben. Und wenn uns Steine in den Weg gelegt werden, dann scheint da an der Stelle etwas nicht richtig zu sein und es ist an der Zeit das zu prüfen.

Danke, liebe Ayleena. Und weiterhin viel Spaß und Genuss beim Blick über die Tellerränder.

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