All you need is Love: So kann man seine Fernbeziehungen stärken

Das statistische Jahrbuch der Stadt bringt es ans Licht: Leipzig ist definitiv nicht das, was man eine lieblose Stadt nennen würde. Im Gegenteil, seit Jahren steigt die Zahl von Pärchen bei uns; 2017 waren es etwa 340.000 Menschen – bei einer Einwohnerzahl von rund 581.000 Personen. Allerdings haben nicht alle hiesigen Liebenden das Glück, zusammenzuleben – oder auch nur so dicht beieinander, dass sie sich regelmäßig und kurzfristig sehen können.
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Häufig stecken hinter den sich dann ergebenden Fernbeziehungen triviale Gründe: Arbeit, Ausbildung, Studium. So ergibt sich ein distanziertes Liebesleben, das über lange Strecken ohne einen wichtigen Kern auskommen muss – körperliche Nähe. Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern allumfassend: Der morgendliche Verabschiedungskuss, das zärtliche Streicheln im Vorbeigehen, Händchenhalten beim Einschlafen, gemeinsames Abendessen.

Allgemein gelten Fernbeziehungen deshalb als „schwieriger“, bergen auch real mehr Krisen-Zündstoff. Allerdings lassen sie sich handhaben, wenn man den ersten Teil der Überschrift dieses Textes nie aus den Augen lässt. Wie er sich in Fernbeziehungen umsetzen lässt, zeigen die folgenden Tipps.

Die Grundregel: Die Ist-Situation akzeptieren

Es gibt viele gute Wege, Fernbeziehungen besser zu machen. Sie alle bauen jedoch auf einem gemeinsamen Grundgerüst auf:

Bitte nie versuchen, den Status quo nur der Liebe wegen zu ändern.
Auch nicht einreden, dass es nur eine temporäre Fernbeziehung
sei, wenn es das nicht wirklich ist.

Viele machen sich damit das Leben unnötig schwer. Sie denken immer nur an die Zukunft, sprechen bewusst oder unterbewusst immer von einer „Zeit danach“. Das ist verständlich, aber kaum zielführend.

Denn es führt nur dazu, dass keiner sich mit der jetzigen Situation so richtig arrangiert, nicht so glücklich wird, wie es praktisch möglich ist. Man lebt dann immer nur für das Übermorgen, den nächsten Besuch, den kommenden Urlaub. Außerdem setzt es häufig einen Partner unter Druck, macht ihm ein schlechtes Gewissen, verführt ihn vielleicht sogar dazu, einen aussichtsreichen Job zu kündigen – was vielfach der Grundstein für künftige Krisen sein kann.

Das heißt:

Am besten fahren beide Partner damit, dass sie die Fernbeziehung
als gegeben, als aktuell unveränderlich ansehen.

Das sorgt für eine positivere Sichtweise. Vor allem aber ermöglicht es beiden, jeden Moment auszukosten und das Maximum aus der Distanzbeziehung herauszuholen. Das allein kann schon für mehr Liebe sorgen.

Einen gemeinsamen Alltag mit freiwilligen Informationen zu haben, schafft Vertrauen. Umgekehrt wirken dauernde Aufforderungen zu solchen Informationen nach Misstrauen. Stock.adobe.com © HQUALITY

Vertrauen schaffen, Vertrauen haben

Einer der größten Stolpersteine auf dem Weg zu einer harmonischen Fernbeziehung ist Misstrauen: Ist der Partner wirklich treu? Meist basiert das nicht auf echten, unverkennbaren Anzeichen von Untreue. Nur aus der Tatsache, dass nicht jederzeit bekannt ist, wo er gerade mit wem ist, was er tut.

Viele greifen dann zum Handy: „Wo bist du?“, „Was machst du gerade?“. Allerlei Kurznachrichten, um Gewissheit zu bekommen. Doch sie sind pures Beziehungsgift. Sie sagen nämlich unmissverständlich „Ich vertraue dir nicht“ – das tut keiner Beziehungsform gut.

Tatsache ist: Statistisch sind Personen in einer Fernbeziehung sogar treuer. Das liegt daran, dass die Distanz viele Gründe wegwischt, die sonst Untreue auslösen. Viel hilft es, wenn immer eines bedacht wird:

Echte Liebe bedeutet automatisch auch Treue;
ganz gleich, wie groß oder klein die Distanz ist.

Den Partner dauernd zu löchern, wäre falsch. Wohl aber kann es viele Wogen im Ansatz glätten, den anderen von sich aus täglich an seinem Leben teilhaben zu lassen – hier ein Selfie auf der Arbeit, da ein „bin jetzt zuhause :-*“. Auf diese Weise entsteht Vertrauen, das jeden Anflug von Misstrauen verdrängt. Gleichsam teilen beide so einen gemeinsamen Alltag miteinander.

Liebesbeweise aus der Distanz

Physische Abwesenheit des Partners ist, wie angemerkt, der größte Knackpunkt von Fernbeziehungen. Ein Grund dafür, warum sogenannte Boyfriend-Kissen reißenden Absatz finden. Allerdings ist dies der falsche Lösungsansatz.

Auch aus der Distanz gilt, dass kleine Geschenke die Freundschaft erhalten. Der Grund dafür: Gerade in der heutigen Zeit der digitalen Medien sind physische Geschenke des Partners noch wertvoller. Allerdings müssen Sie natürlich von ihm kommen – in dem Sinne ist das selbstgekaufte Boyfriend-Kissen kein Ersatz.

Besser sind personalisierte Liebesbeweise. Etwa:

  • Ein T-Shirt, das für einige wenige Nächte getragen wurde und nach dem Partner duftet. Gerne auch ergänzt um einen Hauch(!) seines bevorzugten Parfums – Düfte sind ein unglaublich starker Erinnerungsträger.
  • Ein gerahmtes Foto, auf dem beide bei einer gemeinsamen Aktivität zu sehen sind – oder vielleicht sogar ein digitaler Bilderrahmen bzw. ein Fotobuch, das viele solcher Aufnahmen enthält.
  • Blumen. Sie sind nach wie vor florale Liebesboten, können spontan einzeln bestellt oder gar zum Abonnement gemacht werden – letzteres wird von mehreren verschiedenen Diensten angeboten, auch zu unterschiedlichen Preisen.
  • Care-Pakete. In sie werden Dinge gepackt, die beide gemeinsam genießen. Das können Speisen sein, aber auch die gute alte selbstaufgenommene Musik-CD bzw. ein USB-Stick.

Übrigens kann es gerade im Zeitalter von WhatsApp ein wunderschönes Geschenk sein, seinem Partner regelmäßige Briefe zu schreiben – handschriftlich, wohlgemerkt. Vielleicht sogar in Form eines regelrechten Tagebuchs.

Treffen müssen nicht zwangsweise romantische Superlative sein. Im Gegenteil, völlig normale Pärchen-Aktivitäten sind sogar besser für das gemeinsame seelische Wohlbefinden. Stock.adobe.com © blackday

Keine Perfektion bei Treffen

Für viele funktionieren Fernbeziehungen wie ein Stroboskop-Licht: Ausgeschaltet im Alltag, grell ausgeleuchtet, wenn es zu Treffen kommt. Schon diese Denkweise ist zwar verständlich, aber nicht zielführend. Vor allem aber verleitet sie dazu, für jedes Treffen nach absoluter Perfektion zu streben. Romantik pur von Freitag- bis Sonntagabend.

Bloß gilt:

Treffen können nie ein vollwertiger Ersatz sein,
und sie müssen auch nicht forciert-perfekt sein.

Viel entspannender und romantischer ist es, die zweisame Zeit offen anzugehen, sich Zeit zu lassen, nur das zu tun, worauf beide Lust haben – nicht das, von dem man glaubt, dass es jetzt getan werden müsse.

Das bedeutet auch, dass sogar Streitigkeiten Platz haben sollten. Vieles lässt sich nun einmal besser von Angesicht zu Angesicht klären. Wenn es während des Treffens kurz „raucht“, bedeutet das keineswegs, dass mit der Beziehung etwas im Argen läge – eher das Gegenteil. In jeder Beziehung sind Uneinigkeiten völlig normal, da machen auch solche auf Distanz keine Ausnahme.

Umgekehrt sorgt ein Abschirmen des Partners, eine forcierte Dauer-Harmonie dafür, dass die Beziehung sich surreal anfühlt und deshalb oft auseinanderdriftet.

Rituale haben

Für das eine Paar ist es das morgendlich-gegenseitige Bemmen-Belegen für die Arbeit, für andere ein bestimmtes Sprüchlein vor dem Einschlafen – das Stichwort lautet Rituale. Für eine Beziehung sind sie ein sehr starker Kleber. Sie verbinden, schaffen Gemeinsamkeit, trennen ein Paar auf positive Weise vom „Rest der Welt“ ab.

Dazu ein Tipp:

Ein Ritual muss nur für zwei Menschen einen Sinn ergeben.
Deshalb ist wirklich alles erlaubt, was gefällt!

Natürlich sollte deshalb auch eine Fernbeziehung ihre Rituale haben. Sowohl im getrennten Alltag wie für die Zeit des Treffens. Es funktioniert nach dem gleichen Schema, kann mit Kreativität angepasst werden.

Zusammengefasst

Fernbeziehungen müssen keine kurzfristig-temporäre Verlegenheitslösung sein. Wer so denkt, legt zu oft einen Grundstein für spätere Enttäuschung. Natürlich müssen Distanz-Paare mit fortschreitender Beziehungsdauer darüber sprechen, was die nächsten Schritte sein sollen – das kann aber durchaus Jahre dauern. Bis dahin ist es wichtig, das buchstäblich Beste aus der Beziehung zu machen. Und das bedeutet vor allem, die Distanzbeziehung als Normalzustand anzusehen. Mit der sich dann einstellenden Geisteshaltung kann es funktionieren – Love is all you need.


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