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Wechseljahre: Keine Angst vor Veränderungen

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    Viele Frauen fürchten sich regelrecht vor der Menopause – obwohl es sich dabei um einen vollkommen natürlichen Prozess handelt. Nach einer langen Phase der Fruchtbarkeit bleibt die Menstruation langsam aus und der Körper bereitet sich auf einen neuen Lebensabschnitt vor. Dieser Übergang ist häufig mit tiefgreifenden psychischen und physiologischen Veränderungen verbunden.

    Bisweilen reflektieren Frauen in dieser Zeit ihr gesamtes bisheriges Leben und richten sich auch seelisch neu aus. Diese Phase des Umbruchs wird von vielen Frauen als sehr intensiv erlebt, jedoch auch als befreiend, aufregend und aufschlussreich.

    Körperliche Veränderungen

    Die Menopause beginnt meist im Alter von etwa fünfzig Jahren. In diesem Lebensalter beginnen die weiblichen Eierstöcke graduell, ihre Funktion einzustellen. Dadurch lässt auch die Bildung der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron nach. Dies geschieht in mehreren Phasen und geht normalerweise mit verschiedenen körperlichen Symptomen einher. Am häufigsten sind Hitzewallungen, die mehrmals am Tag, häufiger noch in der Nacht auftreten. Aber auch ein Verlust der Libido, Gelenkschmerzen, trockene Haut und Blasenschwäche können mit der Hormonumstellung einhergehen.

    Psychische Veränderungen

    Die Wechseljahre sind im Leben der meisten Frauen nicht nur eine Phase der körperlichen Veränderung. Meist kommt es im Zeitraum zwischen 45 und 55 auch zu neuen Herausforderungen im Alltag, mit denen es umzugehen gilt. Oft ist das die Zeit, in der die Kinder das Haus verlassen, im Beruf Herausforderungen und Perspektiven warten und die eigenen Eltern womöglich pflegebedürftig werden. Experten sprechen dann oft vom Empty-Nest-Syndrom: Besonders Mütter leiden darunter, wenn ihre Kinder zum Studieren oder Arbeiten aus dem Elternhaus ausziehen. Zudem werden viele der Frauen, die sich maßgeblich über ihr Äußeres definieren, mit dem Thema des Alterns konfrontiert.

    Sie müssen damit umzugehen lernen, nicht mehr dem allgegenwärtigen Schönheitsideal zu entsprechen. Sie begreifen, dass die Zeit, in der sie jung waren und alle Optionen im Leben noch offenstanden, nun vorbei ist. Zudem geht die Menopause häufig mit Ängsten, inneren Unruhezuständen und depressiven Verstimmungen einher. Neben all diesen Herausforderungen bietet sie jedoch auch ein gewaltiges Entwicklungspotenzial: Viele Frauen begreifen diese Zeit als eine, in der sie sich die eigenen Lebensziele noch einmal deutlich vor Augen halten. Haben sie in der ersten Lebenshälfte überwiegend für andere und nach deren Erwartungen gelebt, beginnen sie nun, sich intensiv mit der eigenen Selbstverwirklichung zu beschäftigen.

    Beschwerden sanft lindern

    Vor allem in Lebensphasen, die von Umbrüchen und Herausforderungen geprägt sind, ist es wichtig, dass Sie gut für sich sorgen. Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, wie Sie beispielsweise mit den symptomatischen Hitzewallungen umgehen können. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Sport und Entspannung sind in jeder Phase des Lebens die Basis des Wohlbefindens. Gegen depressive Verstimmungen und Stimmungsschwankungen kann eine Hormonersatztherapie wirksam helfen. Dabei werden künstlich Östrogene – die weiblichen Sexualhormone – ersetzt, die in der Menopause nicht mehr produziert werden. Um die Knochen stark zu halten und Osteoporose vorzubeugen, sollten Sie darauf achten, ausreichend calciumhaltige Lebensmittel zu sich zu nehmen. Darunter zählen beispielsweise Milchprodukte, jegliche Arten von Kohl und viel grünes Gemüse wie Spinat oder Brokkoli. Auch Bewegung im Sonnenlicht, die die Vitamin-D-Speicher auffüllt, hilft dabei, die Stabilität der Knochen zu erhalten.

    Häufig kommt es in der Menopause auch dazu, dass Frauen unter leichter Blasenschwäche leiden. Dies hängt meist mit der veränderten Hormonzusammensetzung sowie einer altersbedingten Schwächung des Beckenbodens zusammen. Da es sich beim Beckenboden um eine muskuläre Struktur handelt, kann er glücklicherweise durch spezielle Übungen gezielt gestärkt werden. Eine stärkere Beckenbodenmuskulatur sorgt für mehr Kontrolle des Harndrangs, eine aufrechtere Körperhaltung und eine höhere Libido.

    Wenn Sie die Übungen regelmäßig mehrmals pro Woche ausführen, können Sie bereits nach etwa drei Monaten erste Erfolge verzeichnen. Zuletzt sollten Sie sich bewusst machen, dass die Wechseljahre keine Krankheit sind, auch wenn es sich bisweilen so anfühlen mag. Stattdessen handelt es sich um einen vollkommen natürlichen Prozess, den jede Frau im Laufe ihres Lebens durchläuft. Die Wechseljahre bieten Herausforderungen, jedoch auch große Chancen, wenn Sie sie zu nutzen wissen.

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