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    Schon immer war Leipzig eine sehr beliebte, junge Stadt, die sich am Puls der Zeit stetig weiterentwickelt hat und inzwischen mehr als 600.000 Menschen ein Zuhause bietet. Unsere grüne Messestadt, die längst als „Kleinberlin“ gilt, hat Einwohnern wie Zugezogenen viel zu bieten: Historische Erinnerungskultur wie das Völkerschlachtdenkmal, rundherum schöne Seen, kreative und quirlige Szeneviertel wie Connewitz oder Plagwitz, aber auch subkulturelle Clubs und eine ausgeprägte Kunst- und Kulturbranche.

    Wer nach Leipzig zieht, hat die Wahl zwischen einigen angesagten, boomenden Stadtteilen, in denen es sich im Gegensatz zu anderen sächsischen Metropolen aber dennoch vergleichsweise günstig leben lässt.

    Der „Trendwesten“ mit teilweise günstigen Quadratmeterpreisen

    Leipziger wissen an „ihrer“ Stadt nicht nur die Innenstadt, sondern auch andere, alternative Stadtviertel zu schätzen. Eines davon liegt im Westen neben dem Stadtviertel Lindenau: Plagwitz, das sich im letzten Jahrzehnt durch umfangreiche Sanierungen zu einem der begehrtesten Stadtteile überhaupt entwickelt hat. Ursprünglich ein altes Industriegebiet, haben die Backstein-Fabrikgebäude bis heute nichts von ihrem historischen Charme eingebüßt.

    Neben dem bunten Mix aus Historie, Kunst und Kultur zieht es viele Neuleipziger und Alteingesessene aufgrund der Grünflächen in den Westen. Hervorzuheben ist hierbei der Karl-Heine-Kanal, der von hochgewachsenen Bäumen, der ein oder anderen imposanten Kirche sowie dem pulsierenden Kiezleben auf der Karl-Heine-Straße umgeben ist.

    Hinzugezogene können dort das Großstadtleben genießen: Unzählige Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Von der Karl-Heine-Straße aus ist das kulturelle Täubchenthal nur einen Fußmarsch entfernt, ebenso wie der boomende Stadtteil Schleußig entlang der Könneritzstraße, der bei Familien hoch im Kurs steht.

    Wer auf Wohnungssuche im Leipziger Westen ist, findet im Stadtteil Plagwitz unweit des Clara-Zetkin-Parks teilweise noch immer Immobilien zu niedrigen Quadratmeterpreisen vor. Fünf bis sechs Euro pro Quadratmeter sind realistisch, wenngleich exklusive Neubauten teilweise Quadratmeterpreise von bis zu zwölf Euro oder mehr haben. Schleußig hingegen gilt inzwischen beinahe als Luxusviertel, da der hohe Wohnkomfort durchschnittlich mit acht bis zehn Euro pro Quadratmeter zu Buche schlägt.

    Pulsierendes Leben im Süden: Südvorstadt und Connewitz

    Junge Menschen zieht es in Leipzig häufig in den Süden: In die Südvorstadt entlang der belebten Karl-Liebknecht-Straße oder ins kunterbunte Connewitz mit einer ausgeprägten alternativen, vielfach linkspolitisch orientierten Szene. Wie kaum ein anderer Stadtteil vereint das vielseitige Connewitz scheinbare Gegensätze: Alt- und Neubauten, Stadthäuser und Lost Places, viel befahrene Straßen und Grünflächen. Als waldreichster Ortsteil der Stadt in unmittelbarer Nähe zum Leipziger Auenwald zieht es auch viele Naturliebhaber gen Süden.

    Dennoch liegen Connewitz und Südvorstadt hinsichtlich der Immobilienpreise teilweise gravierend auseinander: Während in Connewitz die Gentrifizierung noch nicht allzu weit fortgeschritten ist, wurde die Südvorstadt durch umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen so weit aufgewertet, dass die Mieten in diesem Stadtteil stetig ansteigen und zunehmend für die Oberschicht attraktiver werden.

    Foto: Dierk Gut / pixabay

    Multikulturell und familiär: Der Leipziger Osten rund um Reudnitz und die Eisenbahnstraße

    Zunehmend attraktiver aufgrund der Nähe zum Leipziger Zentrum und den bisher vergleichsweise günstigen Immobilienpreisen ist der Leipziger Osten. Dass die östlichen Viertel laut Leipziger Mietspiegel mit günstigen Lagemerkmalen wie guten Einkaufsmöglichkeiten und einem soliden Anteil an Grünflächen aufwarten, macht sie auch für Investoren und Hinzuziehende anziehend.

    Besonders nennenswert ist dabei der aufstrebende, bürgerliche Stadtteil Reudnitz, dessen beliebtes Naherholungsgebiet rund um den Lene-Voigt-Park Potenzial für neue Wohn- und Geschäftsanlagen bietet. Gleichzeitig zieht es junge Familien, Alleinstehende oder WGs in die Stadtteile rund um die Riebeckstraße, da die Kaltmiete mit einem unteren Durchschnitt von 5,50 Euro pro m² vergleichsweise preiswert ist.

    Noch günstiger schaut die Lage im benachbarten Neustadt-Neuschönefeld und Volkmarsdorf rund um die Eisenbahnstraße aus: Die dortigen Mietwohnungen in Leipzig kosten durchschnittlich minimal 4,90 und maximal 9,50 Euro pro m² (Stand: April 2021). Gleichzeitig ist das multikulturelle Miteinander entlang der Leipziger Eisenbahnstraße beispiellos in der Stadt und vielfach besser als sein Ruf.

    „Wem`s zu wohl ist“: Gohlis im Leipziger Norden als familiärer und grüner Stadtteil mit Zukunftspotenzial

    Seit jeher gilt Gohlis als familiärer Stadtteil, in dem sich Familien, Berufstätige und Studierende zu Hause fühlen. Gleichzeitig wohnen die Menschen in Gohlis mitten im Grünen, in Gohlis-Süd liegen der Leipziger Zoo sowie das beschauliche Rosenthal ums Eck. In dem familiären Umfeld hängen die Immobilienpreise sehr stark von der Mikrolage ab. An der stark befahrenen Georg-Schumann-Straße in Gohlis-Süd liegt die Kaltmiete pro Quadratmeter mit durchschnittlich sechs Euro etwas niedriger als im ruhigeren Gohlis-Nord mit Quadratmeterpreisen über sechs Euro.

    Gohlis Mitte wiederum verzeichnet dank der vielfach denkmalgeschützten Häuser und der ruhigen Lage entlang des Leipziger Auwalds durchschnittlich etwas höhere Mietpreise. Insgesamt bleibt Gohlis jedoch ein ruhiger und grüner Stadtteil, der auch in den kommenden Jahren boomen wird. Mutmaßlich wird dabei besonders Gohlis-Süd dank der guten Infrastruktur, dem angrenzenden Rosenthal und der nahen Lage zur Innenstadt weiterhin im Aufwind sein.

    Immer hoch im Kurs: Leipzig-Mitte und Musikerviertel

    Seit jeher finden der Stadtkern und die angrenzenden Bezirke großen Anklang. Junge Menschen und Gutverdienende zieht es vor allem in das Musikerviertel nahe dem Bundesverwaltungsgericht, dessen Mietimmobilien mit Quadratmeterpreisen ab acht Euro steigende Tendenzen aufweisen.

    Angesichts der hohen Nachfrage und der überaus guten Infrastruktur sowie der attraktiven Mikrolage (herrschaftliche Prachtvillen, zentraler Standort von Universitäts- und Verwaltungsgebäuden, gute Einkaufsmöglichkeiten, Naherholungsgebiete) bleibt zu erwarten, dass sich der „Boom“ des Musikerviertels zukünftig noch verstärken wird.

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