Die Digitalisierung hat unseren privaten und beruflichen Alltag maßgeblich geprägt. Vieles von dem, was wir in der Werbung – sowohl offline als auch ganz besonders online – zu sehen bekommen, stammt in der Regel aus der „Feder“ eines  Grafikdesigners. Für uns Grund genug, den attraktiven und abwechslungsreichen Beruf und die Ausbildung dazu einmal genauer vorzustellen.

Was macht eigentlich den Beruf Grafikdesigner aus?

Grafikdesigner sind Spezialisten für die kompetente und kreative Gestaltung von Werbemitteln und Produkten, von Corporate Design für eine unverwechselbare Unternehmensdarstellung und allen anderen Dingen, bei denen die Optik attraktiv und anspruchsvoll sein soll. Oft wird auch die Bezeichnung Kommunikationsdesign verwendet, denn beispielsweise ein Plakat oder ein Logo sind visuelle Wege, um mit potenziellen Kunden zu kommunizieren. Da der moderne Kunde – sei es B2B (Business to Business) oder B2C (Business to Consumer) – heute verstärkt im Internet nach dem geeigneten Anbieter oder Partner recherchiert, ist das Grafikdesign eng mit dem Webdesign verbunden.

Grafikkollage Bildquelle: Gerd Altmann via pixabay

Kreative, die beispielsweise ein Grafikdesign-Studium absolviert haben, arbeiten heute in der Regel am Computer, um ihre Designs zu kreieren. Den einen oder anderen Entwurf per Hand schließt das freilich nicht aus und Jugendliche, die gern zeichnen, bringen für solch einen Beruf definitiv die besten Voraussetzungen mit. Grundsätzlich kann es im späteren Berufsleben nur von Vorteil sein, wenn einem das, womit man mal einige Jahre oder auch sein gesamte Berufsleben sein Geld verdienen möchte, sogar richtig Spaß macht, denn man sollte nie vergessen, dass man in etwa ein Drittel des Tages damit seine Zeit verbringen wird.

Ein breitgefächertes Aufgabenfeld für Grafikdesigner

Heute gibt es für alle Unternehmen und deren Produkte, beziehungsweise Dienstleistungen eine hohe Konkurrenz. Wer im Wettbewerb erfolgreich sein will, sollte sich und sein Programm so präsentieren, dass es einzigartig und unverwechselbar für den potenziellen Kunden ist. Dies zu verwirklichen, ist die Aufgabe der Grafikdesign-Professionals. Im Briefing mit den Kunden besprechen sie, was rund um die Gestaltung der jeweiligen Medien wichtig ist, und setzen dies dann möglichst ideenreich und konkret um.

Nach einem Grafikdesign-Studium sind die Kreativen fähig, Logos zu erstellen, Produkte zu gestalten, Layouts für das Web zu entwerfen und prägnante Botschaften für Plakate und Broschüren für Print und Web begeisternd und effizient zu designen.

Kreieren virtueller Realitäten Bildquelle: Pexels via pixabay

Wie wird man eigentlich Grafikdesigner/-in?

Wer beispielsweise ein Grafikdesign-Studium anstrebt, sollte sich schon frühzeitig mit den Voraussetzungen für die Ausbildung beschäftigen. Es ist nahezu unerlässlich, das kreative Gestalten bereits als Hobby für sich entdeckt zu haben. Viele Bildungseinrichtungen überprüfen das Talent ihrer Bewerber mit Designaufgaben oder fordern eine umfassende und aussagekräftige Bewerbungsmappe.

Auch Computerkenntnisse sind wichtig für den Beruf. Zu den klassischen Optionen, Grafikdesign zu erlernen, zählen die klassische Lehrausbildung, beispielsweise in einer Werbeagentur, die Ausbildung in einer Fachhochschule für Design oder eben das Grafikdesign-Studium an einer Universität. Alle Varianten sind durch einen hohen Praxisanteil der Ausbildung gekennzeichnet.

Grafik-Ausbildung – computerunterstützter 3D-Entwurf eines Gesichts Bildquelle: Gerd Altmann via pixabay

Die Perspektiven nach der Ausbildung

Talentierten und fertig ausgebildeten Grafikdesignern bietet sich ein umfangreiches Einsatzfeld für ihr Berufsleben an. Die Gestaltung von Web und Werbung ist ein krisensicherer Job. Typische Bereiche, in denen die Grafikspezialisten eingesetzt werden können, sind Werbeagenturen, Game-Producer, die Marketingabteilungen meist größerer Unternehmen und auch staatliche Institutionen haben permanent Bedarf, Ihre Informationen entsprechend ansprechend an die Bürger zu kommunizieren.

Viele Grafikdesigner machen sich auch selbstständig, denn als Freelancer sind sie ein begehrter Partner, beispielsweise für Unternehmen, die sich gar keine eigene Marketingabteilung leisten können und daher sporadisch bei Bedarf auf diese Fachleute zurückgreifen.

Die Perspektiven nach dem Kreativstudium sind weltweit erstklassig. Wertvolle Unterstützung bei der Entscheidung zu solch einem Beruf kann ein Praktikum in einer Werbeagentur oder einem Verlag bieten. Auch die Studienberatungen der Universitäten oder Erfahrungsberichte in den einschlägigen Foren im Internet sind perfekte Recherchequellen für Interessenten.

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