Mit dem Magischen Tropenleuchten startet der Zoo Leipzig am Donnerstag ins Jahr 2026. Auch ein paar weitere Entwicklungsschritte auf dem Weg zum Zoo der Zukunft sollen noch 2026 stattfinden, verriet Zoodirektor Dr. Jörg Junhold am Dienstag, dem 6. Januar. Das Magische Tropenleuchten vom 8. Januar bis zum 8. Februar lädt die Gäste immer donnerstags bis sonntags ein, den Zoo mit faszinierenden Illuminationen, leuchtenden Farben und spannenden künstlerischen Darbietungen im Außenbereich sowie in der Tropenerlebniswelt Gondwanaland zu erleben.
Jeweils donnerstags gibt es zudem erstmals ein U25-Ticket, das junge Besucherinnen und Besucher für 10 Euro zum Tropenleuchten lockt.
Bereits im Frühjahr steuert der Zoo Leipzig auf die nächsten beiden Eröffnungen im Zoo der Zukunft zu: Dann sollen Amazonien und das Loriversum eröffnen. Die Großvolieren im Zentrum des Zoos werden gegenwärtig errichtet und die ersten Bewohner sind bereits in rückwärtigen Gehegen anderer Bereiche untergebracht, sodass die Eingewöhnung nach der Fertigstellung beginnen kann.

„Mit diesen Flugvolieren beginnt ein neues Kapitel in unserer Vogelhaltung und die Zeit der kleinen, traditionellen Schaugehege endet“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und blickt auch schon auf die nächsten Entwicklungsschritte im Zoo der Zukunft.
Denn im Jahresverlauf soll ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Zoo Leipzig fertig werden: Feuerland. Die neue Heimat für Pinguine und Seelöwen verspricht spektakuläre Unterwassereinblicke in einem 360-Grad-Tunnel sowie eine begehbare Pinguinanlage und wird mit intensiver Artenschutzarbeit in Chile verknüpft.
Stabile Besuchernachfrage
Die Besuchererwartungen für das Jahr 2026 bleiben stabil im Vergleich zum Jahr 2025, in dem 1,66 Millionen Gäste den Zoo besucht haben, so Junhold.
„Wir sind mit dem abgelaufenen Jahr zufrieden und freuen uns über den anhaltend hohen Zuspruch. Das ist in einem Jahr mit vielen Unsicherheiten für die Gesellschaft und mit steigenden Kosten im privaten Bereich sicherlich keine Selbstverständlichkeit“, sagt Zoodirektor Junhold und schließt an, dass das zurückliegende Jahr für den Zoo auch inhaltlich sehr intensiv war.
„Wir haben uns über Geburten bei bedrohten Arten, Fortschritten bei den Baustellen und der erfolgreichen Auswilderungen von Feldhamstern und Habichtskäuzen freuen können, mussten aber auch Verluste durch Coli-Bakterien bei den Gorillas und aufgrund der Vogelgrippe bei den Pelikanen verzeichnen.“
Im neuen Jahr stehen die Neueröffnungen im Rahmen des Masterplanes Zoo der Zukunft und die damit verbundene Ankunft neuer Tiere sowie deren Eingewöhnung im Fokus der Aufmerksamkeit. „Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr mit vielen Höhepunkten“, sagt Prof. Junhold deshalb voraus.
Kleiner Koala sucht einen Namen
Das Geheimnis im Koala-Haus im Zoo Leipzig ist inzwischen gelüftet: Das heranwachsende Jungtier von Erlinga und Yuma ist ein Weibchen. Die Tochter der beiden entwickelt sich gut, verlässt bereits den Beutel der Mutter, knabbert vorsichtig am Eukalyptus, meldet der Zoo, und nun sucht der junge Koala einen Namen.
Mit dem Start in das neue Jahr beginnt der Zoo Leipzig einen Namensaufruf, an dem sich alle interessierten Zoo- und Tierfreunde beteiligen können.
Auf der Website des Zoos können bis zum 19. Januar unter www.zoo-leipzig.de/namensaufruf Ideen, gern aus dem natürlichen Lebensraum Australien, eingereicht werden.
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