Teneriffa gehört zu den Kanaren und ist eine der Inseln mit viel Abwechslung und kurzen Wegen. Der Wechsel von schwarzen Lavaküsten zu grünen Berglandschaften und das Gebiet rund um den Teide machen die Insel zu einem perfekten Reiseziel für Singles, Familien, Freunde und mehr. Dazu kommen die kanarische Küche, niedliche Küstenorte und viele Freizeitangebote für Familien.
Wer eine Woche Zeit hat, kann viele Seiten der Insel kennenlernen, ohne jeden Tag mit Programmpunkten zu überladen. Ein Mietwagen macht die Planung besonders flexibel. Für die ersten Tage bietet sich eine Unterkunft im Norden an, etwa das Hotel Botanico in Puerto de la Cruz. Von dort lassen sich mehrere Ziele gut miteinander verbinden.
Tag 1: In Puerto de la Cruz ankommen
Der erste Urlaubstag darf ruhig entspannt beginnen. Puerto de la Cruz eignet sich mit seiner Altstadt, den kleinen Plätzen und der Nähe zum Atlantik gut, um zunächst auf Teneriffa anzukommen.
Planen Sie nach dem Check-in Zeit für einen Spaziergang durchs Zentrum und an der Küste entlang. Sie müssen am ersten Tag noch nicht auf die Jagd nach Sehenswürdigkeiten gehen, sondern können sich treiben lassen und die Atmosphäre der Stadt einfach kennenlernen.
Am Abend gönnen Sie sich den ersten Einstieg in die kanarische Küche. Hier sind typische Papas Arrugadas mit der berühmten Mojo-Sauce ein Muss. Lecker sind auch der Käse von den Kanaren und die verschiedenen fangfrischen Fischgerichte.
Tag 2: Die Vulkanlandschaft rund um den Teide entdecken
An Tag zwei geht es dann schon auf ins Innere der Insel. Auf dem Weg in den Teide Nationalpark verändert sich die Landschaft immer stärker. In der Küstenregion ist die Vegetation grün und üppig, danach folgen Pinienwälder und schließlich weite Flächen aus Lava und Gestein. Um möglichst viel zu sehen, sollte man ein paar Pausen zwischendurch einplanen und mal aussteigen, Fotos knipsen und genießen.
Tag 3: Puerto de la Cruz und den Loro Parque erleben
Nach dem Ausflug in die Berge bleiben die Wege am dritten Tag kürzer. Den größten Teil des Tages können Sie im Loro Parque verbringen.
Für den Park sollten Sie keinen weiteren großen Ausflug einplanen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die weitläufige, üppig bepflanzte Anlage und die verschiedenen Bereiche. So bleibt zwischendurch genügend Zeit für Pausen. Gerade nach der kargen Vulkanlandschaft des Vortages sorgt die grüne Umgebung für einen deutlichen Wechsel der Kulisse.
Anschließend bleibt noch Zeit für Puerto de la Cruz. Ein Spaziergang durch die Stadt und ein Abendessen in einem Restaurant vor Ort bilden einen ruhigen Abschluss.
Tag 4: La Laguna und das Anaga-Gebirge verbinden
Am vierten Tag treffen Kultur und Natur aufeinander. San Cristóbal de La Laguna gehört mit seinem historischen Zentrum zum UNESCO-Welterbe. Hier sind Sie zu Fuß am besten unterwegs, denn dann können Sie auch die kleinen Innenhöfe und historischen Straßenzüge entdecken.
Danach führt die Route weiter in Richtung Anaga-Gebirge. Kurvige Straßen verlaufen durch eine grüne Landschaft mit steilen Hängen, tiefen Schluchten und zahlreichen Aussichtspunkten.
Versuchen Sie nicht, möglichst viele Stopps unterzubringen. Eine kurze Wanderung oder einige ausgewählte Aussichtspunkte lassen genügend Zeit, die Landschaft zu genießen und vor Einbruch der Dunkelheit zurückzufahren.
Tag 5: Garachico und den Norden kennenlernen
Die nächste Etappe führt an der Nordküste nach Garachico. Der historische Ortskern und die dunkle Vulkanküste verleihen dem Ort einen anderen Charakter als den größeren Ferienzentren im Süden.
Bei passenden Bedingungen bieten die Naturbecken von El Caletón Gelegenheit für eine Abkühlung direkt am Atlantik. Danach lohnt sich eine längere Mittagspause.
Probieren Sie dabei weitere Spezialitäten der Insel. Neben Fisch, Papas Arrugadas und Mojo lohnt sich auch ein Blick auf regionale Produkte und kanarische Weine. Wer eine besonders bodenständige Atmosphäre sucht, kann nach einem traditionellen Guachinche Ausschau halten.
Tag 6: Costa Adeje und einen Tag im Siam Park genießen
Nach mehreren Tagen im grüneren Norden führt die Reise in den Süden. Rund um Costa Adeje prägen Strände, Ferienorte und ein deutlich trockeneres Landschaftsbild die Umgebung.
Den größten Teil des Tages können Sie im Siam Park verbringen. Für den Wasserpark sollten Sie keinen weiteren großen Ausflug einplanen. So bleibt genügend Zeit für die verschiedenen Bereiche und zwischendurch auch für Pausen.
Am Abend bietet sich ein Essen an der Küste an. Nach einem aktiven Tag muss das Programm nicht weitergehen. Gerade der Wechsel zwischen Unternehmungen und ruhigen Stunden macht die Woche abwechslungsreich.
Tag 7: Den letzten Urlaubstag langsam angehen
Am letzten Tag sollten Sie wie an Tag eins auf großartige Sehenswürdigkeiten verzichten. Je nachdem, wann Sie abfliegen, spazieren Sie noch einmal durch Puerto de la Cruz, frühstücken oder gehen zu einem kleinen Ausflug an den Atlantik. Wenn Sie Zeit haben, planen Sie etwas Kleines. Es gibt ruhige Küstenabschnitte zum Entdecken, vielleicht bietet sich auch noch ein Bummel über einen Markt an.
In einer Woche Teneriffa haben Sie jede Menge Zeit, die historischen Orte, die leckere Küche vor Ort, Freizeitangebote und die Strände zu entdecken. Lassen Sie sich Zeit zwischen den Höhepunkten, denn so erleben Sie viel von der Insel, ohne dass es stressig wird.

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